Drei Zeitmesser, drei Konzepte: Bucherer Exclusives x Ulysse Nardin, Girard-Perregaux, Chopard
Zum Jahresbeginn 2025 stellt Bucherer drei besondere Zeitmesser vor, entstanden in Zusammenarbeit mit Ulysse Nardin, Girard-Perregaux und Chopard. Jede Uhr präsentiert auf ihre Weise ihr zum Teil unverwechselbares Konzept: Die Ulysse Nardin Freak X Enamel kombiniert ihre außergewöhnliche Uhrwerkskonstruktion mit einem tiefgrünen Zifferblatt. Girard-Perregaux inszeniert das Tourbillon in einem monochromen Design, während die Chopard L.U.C Strike One mit einem hellblauen Zifferblatt und einem seltenen Stundenschlagwerk Akzente setzt. Hier sind alle Details zu den neuesten Bucherer Exclusives Modellen.
Bucherer Exclusives : Ulysse Nardin Freak X Enamel
Das Gesamtbild der Freak X Enamel wird von einem handgefertigten Zifferblatt aus sattem Grün bestimmt, in dessen Mittelpunkt sich jene charakteristische Konstruktion befindet, mit der die Freak bei ihrer Lancierung aus der Masse hervorstach. Die besondere Ästhetik des Zifferblatts, das gleichzeitig als Grundplatine für das Uhrwerk dient, wird zuerst durch eine Guillochier-Technik erzielt, bei der geometrische Linien entstehen, die schließlich vom Maître d’Art von Ulysse Nardin mit grüner Emaille überzogen werden.
Doch das wahre Augenmerk der Uhr liegt auf dem zum Teil dekonstruierten Automatikwerk UN-230 mit einer Gangreserve von 72 Stunden, dessen Schwingsystem und die nunmehr klassische Ankerhemmung einmal pro Stunde um sich selbst drehen und dadurch mithilfe der Unruhbrücke die Minuten anzeigen. Die Unruh sowie Anker und Hemmungsgrad sind aus dem magnetfeldresistenten Material Silizium gefertigt.
Das neongrüne Farbspiel wird schlussendlich vom schwarzen Kalbslederarmband mit grünen Nähten vollendet, dessen Perforierungen eine zweite, grüne Ebene offenbaren. Die Ulysse Nardin Freak X Enamel ist in einer limitierten Auflage von 18 Stück verfügbar und kostet 41.100 Euro.
Als Modell für die Bucherer Exclusive Reihe hat Girard Perregaux ihre Laureato gewählt, die in diesem Jahr ihr 50. Jubiläum begeht. Im Jahr 1975 eingeführt und 2016 anlässlich des 225. Firmenjubiläums einer kompletten Überarbeitung unterzogen, reiht sich die Girard-Perregaux Laureato neben der Patek Philippe Nautilus (1976) und der Royal Oak (1972) in die Sportuhren aus Stahl der 1970er Jahre ein. Auch die Laureato Tourbillon Bucherer Exclusive greift das Konzept einer achteckigen Lünette auf, während sie im Zusammenspiel mit dem integrierten Titanarmband, dem Titan-Monoblockgehäuse sowie dem Zifferblatt im typischen Clous-de-Paris-Muster ein insgesamt graues Erscheinungsbild erzeugt.
Das monochrome Bild wird einzig und allein durch den Lagerstein auf der 6-Uhr-Position durchbrochen, der uns zu den entscheidenden Elementen der Uhr führt: das Tourbillon – jenes Gespann aus Unruh, Ankerrad und Anker, das einst geschaffen wurde, um die Einflüsse der Schwerkraft auf das Uhrwerk zu minimieren – nimmt auf einer Brücke Platz, die eine ebenso beachtliche Geschichte vorzuweisen hat. Die pfeilförmige Brücke wurde erstmals 1867 von Constant Girard, dem Gründervater der Marke, in einer Taschenuhr verbaut und avancierte bald zu einem Wiedererkennungsmerkmal der Marke. Ein Merkmal, bei dem noch heute, mehr als 150 Jahre später, Uhrenkennern ein Blick auf die Brücke genügt, um die Uhr als eine Girard-Perregaux auszumachen.
Das Titangehäuse beherbergt im Inneren das Kaliber GP09510. Dieses Automatikwerk schlägt mit einer Frequenz von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde und verfügt über eine Gangreserve von 47 Stunden. Dank eines Mikrorotors ist der Zeitmesser trotz des Tourbillons und 322 Komponenten nur 11 mm dick. Zudem ist die Girard-Perregaux Laureato Tourbillon auf nur 8 Stück limitiert und kostet 123.000 Euro.
Bucherer Exclusives: Chopard L.U.C Strike One
Zeitmesser mit Schlagwerkfunktion gelten allgemeinhin als eine der Königsdisziplinen der Uhrmacherei. Sie ermöglichen es dem Träger, die Zeit nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören. Chopard gilt heute zusammen mit Patek Philippe als eine der Größen auf dem Gebiet der Schlagwerkuhren – ein Fakt, der nicht zuletzt auf die Strike One zurückzuführen ist. Diese hat ihren Ursprung im Jahr 2006, als sich die Manufaktur für ihre erste Uhr mit Schlagwerksfunktion an eine vergleichsweise ultraseltene Komplikation wagte: die Strike One mit dem Kaliber 96.14-L, das über die Komplikation des Stundenschlags, auch „Sonnerie au Passage“ genannt, verfügte. So ist es nicht verwunderlich, dass Chopard diese für die Manufaktur so bedeutende Uhr für die Bucherer Exclusive Reihe auserkoren hat.
Die besondere Wirkung der L.U.C Strike One Bucherer Exclusive entfaltet sich immer dann, wenn die nächste volle Stunde naht und sich der Gong bereitmacht, zu läuten. Ist die volle Stunde gekommen, schlägt der Gong auf den von Chopard patentierten Monoblock aus Saphirglas, um ein akustisches Signal ertönen zu lassen. Durch die offengelegte Konstruktion des in Hellblau gehaltenen, handguillochierten Zifferblatts aus 18K Weißgold kann man dem Gong dabei in gewisser Weise bei der Arbeit zusehen. Zudem verfügt das Zifferblatt im Zentrum über ein Wabenmotiv, das von einem Diamanten im Baguetteschliff auf der 8-Uhr-Position ergänzt wird – eine Hommage an das Gründungsjahr von Bucherer, 1888.
Dreht man das Stahlgehäuse mit einem Durchmesser von 40 mm und einer Höhe von 9,86 mm um, erkennt man durch den Saphirglasboden das Uhrwerk, das dem Stundenschlagmechanismus zugrunde liegt: das automatische Kaliber 96.32-L mit 275 Komponenten, die laut Chopard alle in der eigenen Fertigung hergestellt wurden. Das Uhrwerk verfügt über eine Gangreserve von 65 Stunden und ist mit der Genfer Punze ausgezeichnet. Auch sie ist in einer limitierten Auflage von nur 8 Stück erhältlich und kostet 72.800 Euro.
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