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Swisswatches Magazine on Tour – auf den Spuren zu den Wurzeln von Montblanc

Swisswatches Magazine on Tour – auf den Spuren zu den Wurzeln von Montblanc

montblanc 1858 automatic dual time

Swisswatches Magazine ist immer unterwegs, um die spannendsten Uhrengeschichten ausfindig zu machen. Aber im August sind wir zu einer besonders abenteuerlichen Reise aufgebrochen: 17 Tage, über 7.000 Kilometer durch 17 Orte quer durch Europa! Unser Gepäck: ein paar kurze Hosen und Uhren! Start: München. Ziel: das Surfer-Paradies Ericeira – nur mit dem Auto und durch die wunderschönen Landschaften von Luzern, Portofino und Genua, über die Französische Grenze nach Monaco, Cannes und Marseille durch die Spanischen Städte Valencia und Sevilla nach Lissabon und Ericeira in Portugal, um nur ein paar Orte zu nennen.

Wir haben uns für drei (eigentlich vier) Neuheiten von Montblanc entschieden, die sich vom Stil her komplett unterscheiden, aber trotzdem eine ganz bestimmte Verbindung zueinander haben. Sie stammen nämlich alle aus der Minerva Familie. Minerva wurde 1858 in Villeret gegründet und 2007 von Montblanc übernommen. Minerva war für ihre fortschrittliche Technologie für Chronographen Komplikationen bekannt. 1911 haben sie bereits Stoppuhren entwickelt, die in der Lage waren eine zehntel Sekunde zu messen. In den Folgejahren hat sich Minerva diese Kompetenz zu Nutze gemacht und Chronographen für Autorennen und Piloten entwickelt, die extrem akkurat waren. Montblanc hat dieses Wissen übernommen und in moderne Zeitmesser übertragen!

Eine Uhr, die aus dieser Beziehung entstanden ist, ist die Bronze Automatik Dual Time, die uns auf unserer Reise begleitete. Sie ist von Minervas Pilotenuhren der 1930er und 1940er Jahre inspiriert. Das Gehäuse ist aus Stahl und die Lünette besteht aus einer speziellen Bronze-Kupfer-Aluminium Legierung, die dazu beiträgt, dass die Uhr mit der Zeit eine ganz besondere Patina entwickelt. Das Kalbslederband der Bronze Automatik Dual Time kommt aus der eigenen Montblanc Ledermanufaktur ‚Pelletteria’ in Florenz, wo alle Lederbänder für das deutsche Unternehmen aus Hamburg hergestellt werden.

Eine weitere Neuheit und willkommener Passagier auf unserer Reise, die ebenfalls ursprünglich von den Pilotenuhren von Minerva inspiriert wurde ist die Heritage Chronométrie Quantième Complet. Eine Uhr, so elegant, dass man sie eher am Handgelenk eines Piloten erwartet, der ein Date oder Geschäftsmeeting hat ­– am Boden – eher als während eines Militäreinsatzes in der Luft. Das angenehme 9,7mm schmale Stahlgehäuse schmiegt sich geschmeidig an ein Männerhandgelenk, und das silber-weiße Zifferblatt blinzelt zurückhaltend unter dem weißem Hemd hervor. Die Kollektion wurde weniger auf Dresswatches ausgelegt, sondern ursprünglich von der legendären Minerva Pythagore Pilotenuhr der 1950er Jahre inspiriert. Die Heritage Chronométrie Quantième Complet ist mit dem Kaliber MB 29.16 und einer Mondphase bei 6 Uhr ausgestattet.

Minervas’ Herz und Uhren schlagen nicht nur in und für Flugzeuge, sondern auch für und in Rennautos! Der Grund dafür mag ganz einfach in ihrer frühen Kompetenz für extrem präzise Stoppuhren liegen, für die sie im frühen 20. Jahrhundert bekannt wurden. 1911 haben sie Stoppuhren entwickelt, die in der Lage waren eine zehntel Sekunde zu messen. 1916 stellten sie sogar ein Hochfrequenzuhrwerk vor, das in der Lage war eine hundertstel Sekunde zu messen. Schon bald wurden diese für die Rennstrecke eingesetzt und zum Star auf der Uhrenbühne. Montblancs’ TimeWalker Kollektion ist von diesen akkuraten Chronometern inspiriert.

Während unserer Reise an der Atlantischen Küste konnten wir mit zwei neuen TimeWalker Modellen unsere Streckenzeit im Blick haben: mit der TimeWalker Chronograph Automatic und der TimeWalker Date Automatic. Wenn man sich die optischen Details der Uhren ansieht, erkennt man die Verbindung zu Rennautos. Die Lünette ist aus Hightech-Keramik. Ein Auto ist natürlich nicht aus Keramik, aber es symbolisiert die stabile Karosserie. Die Krone ist geriffelt wie die Tankdeckel von Oldtimern. Der Gehäuseboden ist mit einem rauchig gefärbten Glas versehen, das vom Fenster über den V12-Motoren inspiriert ist. Das Armband ist perforiert wie die Lederhandschuhe, die Rennfahrer trugen.

Alle oben genannten Uhren von Montblanc werden einer mehr als 500 Stunden dauernden Kontrolle unterzogen, bei der spezielle Tests unter extremen Bedingungen vorgenommen werden. Ein eigens von Montblanc entwickelter ‚Laboratory Test 500’. Erst danach dürfen sie die Manufaktur in Le Locle verlassen.

www.montblanc.com