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Swisswatches 24 Days of Christmas: Die besten Uhren des Jahres 2022
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Swisswatches 24 Days of Christmas: Die besten Uhren des Jahres 2022

Es war ein weiteres außergewöhnliches Jahr für uns alle – auch die Uhrenwelt sorgte stets für spannende Überraschungen. Deshalb hat sich das Swisswatches-Team erneut zusammengesetzt, um eine Liste unserer Top-Neuheiten des Jahres 2022 zusammenzustellen. Von Jubiläumsmodellen bis hin zu Weltrekorden präsentieren wir Ihnen 24 besondere Highlights, die die Schweizer Uhrenindustrie im Jahr 2022 hervorgebracht hat. Auf ein weiteres Jahr voller Innovation und Schönheit in der Uhrmacherei – und ein frohes Weihnachtsfest von uns allen bei Swisswatches.


Audemars Piguet Royal Oak Fliegendes Tourbillon Automatik Squelette „50-jähriges Jubiläum“


Ref.: 26735ST.OO.1320ST.01

Es fiel uns nicht leicht, ein Highlight 2022 von Audemars Piguet zu definieren. Immerhin wurden diese Jahr anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Royal Oak zahlreiche spannende Sondereditionen vorgestellt. Doch innerhalb der Anniversary Kollektion präsentierte das Uhrenhaus aus Le Brassus im Januar auch eine Reihe neuer Tourbillon Modelle mit neuen Designelementen und einem neuen Werk. Unter ihnen befindet sich auch zum ersten Mal mit der Royal Oak Automatik Fliegendes Tourbillon Squelette 50-jähriges Jubiläum eine vollständig skelettierte Royal Oak. Jede Komponente wurde nach allen Regeln der Haute Horlogerie Künste verziert, u.a. mit „traits tirés“ (Strichschliff), Satinierungen, Kreisschliff, Sonnenschliff und Wendelschliff sowie polierte Schrägen. Das fliegende Tourbillon bei 6 Uhr wird lediglich von der Hauptplatine gestützt.

In der Royal Oak Automatik Fliegendes Tourbillon Squelette 50-jähriges Jubiläum läuft das neu entwickelte Kaliber 2972, das auf dem Kaliber 2950 basiert, welches 2019 für die Code 11.59 by Audemars Piguet eingeführt wurde. Die Geometrie von Hauptplatine und Brücken wurden im Vorfeld mit CNC Maschinen ausgefräst und anschließend mithilfe von Elektroerosion (EDM) veredelt. Es ermöglicht das äußerst gezielte Entfernen winziger Materialmengen. Besonders schön: bei den Jubiläums-Modellen wurde in die Oberfläche der 22-karätigen Schwungmasse aus Gold das „50 years“-Logo sowie der AP-Schriftzug eingraviert.


Breguet Tradition 7047 in Platin


Ref.: 7047PT/1Y/9ZU

Das Uhrenhaus Breguet hat im Jahr 1801 den Tourbillon erfunden und legt auch heute noch besonderes Augenmerk auf diese Vorrichtung. Und nicht nur, dass ein Tourbillon, wenn er denn auf der Zifferblattseite zum Vorschein kommt, alleine schon ein Hingucker ist, bei der Tradition 7047 ist sogar ihr offengelegter Antrieb ein mechanisches Kunstwerk. Er erfolgt per Kette und Schnecke, was für den Betrachter in Aktion zu einem Schauspiel wird.

Der Antrieb über Kette und Schnecke zählt zu den faszinierendsten Mechanismen, um die Ganggenauigkeit einer mechanischen Uhr zu erhöhen. Dabei windet sich eine Kette um das Federhaus, die sich langsam auf die Schnecke abwickelt. Da der Umfang der Schnecke dadurch wächst, nimmt der Hebel zu. So wird das schwingende Drehmoment des ablaufenden Federhauses ausgeglichen, was für gleichmäßige Kraftübertragung an das Tourbillon sorgt.

Der Mechanismus ist zurückzuführen auf den Uhrmacher Jakob Zech aus dem 16. Jahrhundert. Technisch auf den neusten Stand gebracht wird das Kaliber 569 mit einer Spiralfeder aus Silizium. Tradition trifft auf Moderne. Dieses Jahr präsentierte Breguet die Tradition 7047 mit einem blauen Zifferblatt aus Gold mit einem von Hand guillochierten Clous de Paris Muster. Das Breguet-typische Gehäuse ist aus Platin gefertigt.


Breitling Super Chronomat Automatic 38 Origins


Ref. R17356531G1S1

Seit einigen Jahren wird Breitling unter CEO Georges Kern für seinen Fokus auf Nachhaltigkeit gelobt. In diesem Jahr kam mit der Super Chronomat Automatic 38 Origins ein neues umweltfreundlicheres Modell auf den Markt, das mit seinen im Labor gezüchteten Diamanten aus nachhaltiger Produktion für Aufsehen sorgt. Auch das 38-mm-Roségoldgehäuse der Uhr stammt aus transparenten Quellen, d. h. der Träger kann die Herkunft des Materials vom Rohstoff bis zum Endprodukt mit Hilfe einer Blockchain-NFT überprüfen.

Die neue Super Chronomat Automatic 38 Origins ist dank einiger erfrischender neuer Features, die auch für die anderen neuen 38-mm-Modelle der Chronomat-Kollektion gelten, sofort erkennbar. Dazu gehören vor allem die Einführung von Keramikreitern und Keramik an der Krone sowie die Verwendung eines Kautschukarmbands, das zum ersten Mal in der Geschichte des Chronomat zum Einsatz kommt. Natürlich ist dieses nachhaltige Origins-Modell ein Hingucker, aber in erster Linie ist es die Geschichte hinter dieser Uhr, die sie so bahnbrechend macht. Breitling ist mit diesem ganz besonderen Modell ein Vorreiter auf dem Weg zur nachhaltigen Schweizer Uhrmacherei, und es lässt uns für das kommende Jahr hoffen.


Bulgari Octo Finissimo Ultra


Ref.: 103611

Mit der Octo Finissimo Ultra demonstrierte Bulgari im März dieses Jahres, wer der Sieger im Wettstreit um die flachste Uhr der Welt war und stoß damit die Piaget Altiplano Ultimate Concept vom ersten Platz. Die kraftvolle Präsenz der Front wird von einem gravierten QR-Code auf dem Sperrrad des Federhauses bestimmt, mit dem Bulgari womöglich den innovativen Geist der Uhr unterstreichen möchte. Mit diesem Code kann der Besitzer exklusive Inhalte im Metaversum freischalten. Hier betritt der Träger eine virtuelle Welt mit exklusiven Inhalten wie Interviews und einem 3D-Flug durch das Uhrwerk – so entsteht eine sehr flache Brücke zwischen der virtuellen und der realen Welt.

Darüber hinaus ist jede Uhr mit einem NFT-Kunstwerk verbunden, das die Echtheit der Uhr garantiert. Mit einer erstaunlichen Gesamthöhe von 1,80 mm schafft es die Uhr ein dynamisches Wechselspiel zwischen einem maskulinen Look und schlanker Eleganz zu erzeugen. Mit der Konstruktion bricht Bulgari mit alten Traditionen und hebt diese in neue Dimensionen. Auf eine innovative Weise nutzt die Octo Finissmo Ultra den Gehäuseboden als Hauptplatine, auf der die 170 Komponenten des Kalibers BVL 180 verbaut sind. Außerdem ist sie die einzige Uhr in dieser Kategorie, die sich ohne zusätzliches Werkzeug aufziehen lässt.


Cartier Masse Mystérieuse


Ref.: HPI01471

Die fesselnden mysteriösen Uhren von Cartier gibt es seit über einem Jahrhundert. Dieses Jahr sind es bereits 110 Jahre, seitdem diese faszinierenden Kreationen hergestellt werden. Die ersten schwebenden Uhren, die Louis Cartier zusammen mit dem Uhrmacher Maurice Couet entwickelte, verbanden die Zeiger nicht direkt mit dem Uhrwerk, sondern mit zwei Kristallscheiben, die mit gezackten Metallrändern versehen waren. Diese Scheiben werden durch das Uhrwerk, das sich in der Regel im Sockel der Uhr befindet, aktiviert und drehen die Zeiger. Diese Konstruktion ähnelt dem Modell 2022, bei dem die Zeiger im Raum des Gehäuses schweben, ohne mit einem Zahnrad verbunden zu sein.

Die Cartier-Experten bauten fünf verschiedene Konstruktionen, bevor sie überhaupt einen Prototyp auf den Markt brachten, gefolgt von zwei weiteren Prototypen. Die Cartier Masse Mystérieuse verdichtet ihr skelettiertes, der Schwerkraft trotzendes Kaliber in der Schwungmasse selbst. Nach acht Jahren Entwicklungszeit verfügt das 9801 MC über ein ausgeklügeltes Differenzialsystem, das verhindert, dass sich Stunden- und Minutenzeiger in der Schwungmasse verfangen. Gleichzeitig dreht sich der Rotor in beide Richtungen mit einer unregelmäßigen Geschwindigkeit. Der Grund für diese ungewöhnliche Technik ist, dass die Kombination aus zwei Gängen und der Ungleichmäßigkeit des Tempos dafür sorgt, dass die Unruh immer in der gleichen vertikalen Position bleibt, unabhängig davon, wo sich der Rotor auf seinem Weg um das Zifferblatt befindet.

Die Cartier Masse Mystérieuse 2022 ist ein absoluter Beweis für das phänomenale technische Know-how und das Savoir-faire der Uhrenmanufaktur des Hauses und erinnert uns daran, dass es sich hier um eine Marke handelt, die zur Spitze der komplizierten Schweizer Uhrmacherkunst gehört.


Chopard LUC Full Strike Tourbillon


Ref.: 161987-5001

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens seiner Uhrenmanufaktur schenkte uns Chopard ein Trio neuer Minutenrepetitionsuhren: die L.U.C Full Strike Editionen. Während für viele bei Watches and Wonders 2022 die Saphirglas-Edition die Show stahl, sind wir echte Fans der L.U.C Full Strike Tourbillon. Chopard bezeichnet seine Minutenrepetitionsuhren als „uhrmacherische Musikinstrumente“ und arbeitet sogar mit Musikern wie den Brüdern Capuçon zusammen, die Geige und Cello spielen, um den perfekten Klang zu erzeugen.

Die L.U.C Full Strike Tourbillon ist eine Premiere für die Manufaktur, da sie sowohl ein Tourbillon als auch eine Minutenrepetition in ihr Uhrwerk integriert. Sie ist auch ein Novum, da sie nicht wie ihre Vorgängermodelle das gesamte komplizierte Innenleben offenbart. Stattdessen setzt die Uhrenmanufaktur auf ein raffiniertes und minimalistisches Design. Der Fokus liegt auf der Gangreserve mit Schlagwerk (2 Uhr), dem Tourbillon mit durchbrochenem Werk (6 Uhr) und einem Blick auf die Hämmer (9 bis 11 Uhr). Bei diesem sehr ausgewogenen Zifferblatt hat Chopard viel in die Veredelung investiert – eine gute Entscheidung, denn es nimmt die meiste Fläche in Anspruch. Das florale, von Hand guillochierte Muster des grauen Zifferblatts sitzt auf einer massiven goldenen Grundplatine und verleiht der ohnehin schon bemerkenswerten Uhr einen unglaublich hochwertigen Charakter.

Beeindruckend ist auch das Kaliber L.U.C 08.02-L im Inneren der Uhr, das ein Chopard-Spiraltourbillon mit einer durchbrochenen Brücke aus Saphirglas beherbergt. Die Dekoration des Uhrwerks besteht aus einer unbehandelten Nickelplatine mit goldenen Elementen, Brücken mit Genfer Streifen und 61 Steinen, die eine exquisite Verarbeitung garantieren.


H. Moser & Cie. Streamliner Tourbillon Bucherer BLUE


Ref. 6804-1200

Die Kreationen aus der Bucherer BLUE Innovationsschmiede sind dafür bekannt, disruptiv und einzigartig zu sein. Im Rahmen der diesjährigen Neuheiten sticht ein Modell besonders heraus. Denn es ist eine Streamliner von der Schaffhausener Uhrenmanufaktur H. Moser & Cie., auf der nun Edelsteine funkeln. Und damit nicht genug, es ist eine in gleich mehrfacher Hinsicht ungewöhnliche Variante: Zum einen ist es die erste Partner-Edition einer Streamliner überhaupt. Zum anderen die erste Stahl-Streamliner mit einem verbauten Tourbillon. Und dann sind da die 60 blauen Saphire im Baguetteschliff, die sich um das kissenförmige Gehäuse schlängeln.

Ausgerechnet die eigenwillige Lünette dieser Uhr mit Edelsteinen zu besetzen muss eine große Herausforderung gewesen sein. Stahl plus Tourbillon plus Saphire, für uns eine Uhr mit maximalem Aufmerksamkeitsfaktor und ein würdiges Mitglied unserer Highlights 2022. Nur 18 Exemplare sind exklusiv bei Bucherer für 126.000 Euro erhältlich.


Hublot Big Bang Integral Tourbillon Cathedral Minute Repeater Ceramic


Ref.: 458.CX.1170.CX.YOS

Hublot gilt ja bekanntlich als ein Meister der Materialien. Nun ist Keramik in der Uhrenindustrie zwar keine Weltneuheit, aber eine Minutenrepetition in ein Keramikgehäuse zu verpacken, ziemlich riskant und mutig. Den bislang bestand die Schwierigkeit darin, mit einem Resonanzkörper aus der extrem harten Keramik einen sauberen und gleichbleibenden Klang zu erzeugen.

Mit der Big Bang Integral Tourbillon Cathedral Minute Repeater Ceramic präsentierte Hublot dieses Jahr den Beweis dagegen, und gleichzeitig eine Weltneuheit. Sie erscheint in Weiß und Schwarz, wobei wir uns für das schwarze Modell entschieden haben, da es die erste Big Bang Integral Ceramic in schwarzer Ausführung ist. Das Kaliber MHUB8001.H1.RH integriert nicht nur eine Minutenrepetition, sondern auch ein Tourbillon. Die Minutenrepetition setzt Hublot mit „Kathedralen“-Tonfedern um, die länger als gewöhnliche Federn sind und so einen vollen Klang mit Nachhall erzeugen. Ein einziger Wermutstropfen: die 18 Exemplare sind ausschließlich in Japan erhältlich.


Laurent Ferrier Grand Sport Tourbillon Golden Brown


Ref.: LCF044.R5.B1RC1

Die unabhängige Schweizer Maison Laurent Ferrier überzeugte dieses Jahr mit einer neuen Edition ihrer Grand Sport Tourbillon, die eine sehr gelungene optische Komposition in goldbrauner Farbe präsentiert. Um dieses stimmige Bild zu erreichen, benutzt die Marke ausschließlich 18 Karat 5N Rotgold für das integrierte Gehäuse und Armband. Nicht zuletzt verleiht es der Uhr im Vergleich zu ihren Vorgängermodellen einen wärmeren Touch. Die Premiere des ersten Grand Sport Tourbillon Modells fand 2019 statt.

Ein Kernelement der Linie ist auch hier die Gehäuseform, sie ist inspiriert von den zeitlos-eleganten Kurven von Rennwagen. Dies ist auf die Liebe und das Wissen der beiden Gründer zum Motorsport zurückzuführen. Harmonierend dazu weist das Zifferblatt abgestufte Brauntöne auf. Darüber hinaus spiegeln die Indexe und Zeiger die Farbe des Gehäuses wider und zeigen die Zeit in 5N-Rotgold an. Dieser besondere Zeitmesser ist auf 24 Exemplare limitiert.


Louis Vuitton Tambour Twenty


Ref.: Q11410

Um die Uhr zu feiern, die maßgeblich zum uhrmacherischen Aufstieg von Louis Vuitton beigetragen hat – die Tambour – hat La Fabrique du Temps Louis Vuitton dieses Jahr ein exklusives Jubiläumsmodell erschaffen: die Tambour Twenty. Als Hommage an die ursprüngliche Tambour gleicht das Gehäuse einer Trommel, das eine symbolische Verbindung der Musik mit dem Rhythmus der Zeit herstellt. Auf dem Gehäuse mit einem Durchmesser von 41,5 mm sind über den Ziffern und Indexen die zwölf Buchstaben des Unternehmens „Louis Vuitton“ eingraviert, genau wie bei der ersten Tambour Automatique GMT vor genau 20 Jahren.

Der Zeitmesser ist in den charakteristischen Farben von Louis Vuitton gehalten, so besitzt er ein braunes Zifferblatt mit Sonnenschliff und einen langen gelben Chronographen Sekundenzeiger – eine Anspielung auf den gelben Faden, der in der Vergangenheit für Ledernähte verwendet wurde. Die drei Hilfszifferblätter sind ebenfalls in Braun gehalten. Silberfarbene Stundenziffern bei 12, 2, 4, 6 und 8 Uhr sowie silberfarbene Stabindexe vollenden das Bild.


MB&F LM Sequential EVO


Mit einem großen Paukenschlag stellte Max Büsser, Gründer von MB&F am 31. Mai dieses Jahres seinen ersten Chronographen vor. Und es war nicht irgendein Chronograph, sondern ein völlig neuartiger Doppelchrono mit zwei unabhängig funktionierenden Räderwerken, die sich aber per Knopfdruck einfach miteinander synchronisieren ließen. Für diese neuartige und hochkomplexe Mechanik holte sich Max Büsser den Masterwatchmaker Stephen McDonnell zur Seite. Der aus Irland stammende Uhrmacher war bereits für die Konzeption des Ewigen Kalenders LM Perpetual von 2015 verantwortlich.

Kurz zusammengefasst entwickelte McDonnell für die neue LM Sequential EVO eine Art Doppelkupplungs-Schaltgetriebe – wie wir es aus dem Auto kennen – für eine Uhr, um das starre Schaltschema eines gewöhnlichen Chronographen gegen zu wirken. So entwickelte McDonnell zwei symmetrisch zur Mittelachse angeordnete, unabhängige Chronographen, um zwischen zwei Antriebssträngen hin und her schalten zu können. Somit lässt sich der Multi-Chronograph unabhängig schalten, aber auch simultan, um zum Beispiel individuelle Rundenzeiten zu messen. Die LM Sequential EVO wird auch gerne als Schachuhr bezeichnet, da sich mit ihr während einer Schachpartie zwei unterschiedliche Gesamtzeiten für Spieler 1 und Spieler 2 aufzeichnen lassen.


Omega Speedmaster Chrono Chime Co-Axial Master Chronometer Chronograph 45 MM


Ref. 522.50.45.52.03.001

Die Nachricht, dass Omega mit der Speedmaster Chrono Chime seine uhrmacherischen Fähigkeiten unter Beweis stellt, hat in diesem Jahr Fans auf der ganzen Welt in helle Aufregung versetzt. Die Neuheit kündigte mit ihrer beispiellosen Komplikation eindeutig das nächste Kapitel in Omegas Reise zu immer neuen uhrmacherischen Innovationen an. Das Innere der Uhr unterscheidet sich von allem bisher Dagewesenen, denn es beherbergt das spektakulärste Uhrwerk, das Omega je auf den Markt brachte. Das Kaliber 1932 ist das erste Kaliber der Welt, das einen integrierten Chronographen und eine Minutenrepetition kombiniert. Dabei handelt es sich jedoch nicht um irgendeine Repetition, sondern es zeigt anstelle von Stunden, Viertelstunden und Minuten die abgelaufene Zeit des Chronographen an.

Aber auch die Ästhetik der Speedmaster Chrono Chime ist es wert, besprochen zu werden. Zu den bemerkenswerten Aspekten gehören das 18-Karat-Gehäuse aus Sedna-Gold, ein Zifferblatt aus blauem Aventurin-Email, das an einen Nachthimmel erinnert – kein Merkmal, das man sonst mit der Speedmaster verbinden würde. Außerdem eine guillochierte Innenlünette und Hilfszifferblätter in Omega’s einzigartigem „exklusiven akustischen Wellen“-Muster. Dieses Motiv wurde speziell entwickelt, um die typische DNA der Moonwatch hinter sich zu lassen und dem Modell eine völlig neue, einzigartige Ausstrahlung zu verleihen. Das „Schallwellen“-Muster ist eine Hommage an die große Komplikation im Inneren.


Oris ProPilot x Calibre 400


Wenn es um eine Uhr mit einem erfrischenden Farbklecks geht, ist Oris immer ganzt vorne mit dabei. Die ProPilot x Calibre 400 von Oris ist ein weiterer Beweis dafür. Diese neue 39-mm-Uhr ist mit einem blauen, grauen oder lachsfarbenen Zifferblatt erhältlich. Während nur das lachsfarbene Zifferblatt wirklich farbenfroh klingen mag, verleiht Oris den Farben Grau und Blau dank der raffinierten Veredelung der matten Zifferblätter mit ihren körnigen Texturen praktisch eine neue Bedeutung. In Kombination mit den schrägen, geriffelten Lünetten und den überdimensionierten Kronen verleihen die satinierten und sandgestrahlten Titan-Fliegeruhren eine ganz eigene, fast industrielle Ästhetik. Unter dem temperamentvollen Blick von Rolf Studer ist Oris ein Meister darin, sich stilistisch von der Masse abzuheben – und diese neuen Modelle sind keine Ausnahme.

Wie der Name schon sagt, treibt Oris diese neuen Modelle mit dem hochgelobten Kaliber 400 an. Dieses Automatikwerk verfügt über eine zuverlässige Gangreserve von nicht weniger als fünf Tagen und erfüllt die COSC-Normen mit einer Abweichung von -3/+5 Sekunden pro Tag – was diese Uhr sehr präzise macht. Eine weitere Besonderheit, vor allem bei diesem attraktiven Preis von 3.900 Euro, ist der Saphirglasboden des Gehäuses. Das Uhrwerk ist minimalistisch, aber hochwertig verarbeitet und hat einen kühlen Industriecharakter. Das Oris Logo befindet sich auf dem großen gebürsteten Rotor, während die genarbte Grundplatine die Ästhetik des Zifferblatts widerspiegelt. Zu guter Letzt werden die ProPilot x Calibre 400-Uhren mit markanten Titanarmbändern geliefert, die mit Hilfe der Oris-eigenen, einfach zu bedienenden LIFT“-Schliessen am Handgelenk befestigt werden.


Panerai Luminor Due Luna 38 MM


Ref.: PAM01181

Da die Marke Panerai oft als ausgesprochen männlich gilt, ist es immer wieder spannend, eine Uhr zu sehen, die speziell für die weibliche Kundschaft entwickelt wurde. Der Triumph des Jahres 2022 ist die Luminor Due Luna 38 mm, mit der die Kollektion Luminor Due zum ersten Mal eine Komplikation in ihre Uhren integriert. Den Anfang macht eine Mondphase, die in vier Varianten erhältlich ist – der Star (oder besser gesagt der Mond) der Kollektion ist jedoch die Ref. PAM01181.

Das Gehäuse aus der Panerai-eigenen Speziallegierung „Goldtech“ hat einen tiefen Farbton, der einen schönen Kontrast zum blauen Lederarmband bildet. Um die Eleganz zu wahren, kombiniert Panerai das Gehäuse mit einem Perlmuttzifferblatt, auf dem die Mondphase bei 3 Uhr und die kleine Sekunde bei 9 Uhr angezeigt werden. Der 24-karätige Mond selbst ist mit seinen strukturierten Kratern, die dem tatsächlichen Mond entsprechen, ein echtes Highlight. Die Komplikation, die den wichtigsten Bestandteil des Kalibers P900/MP darstellt, sitzt auf einer drehbaren Scheibe und zeigt einen nachtblauen Sternenhimmel. Die wahre Freude an dieser Uhr besteht jedoch darin, dass es Panerai gelungen ist, den eher sportlichen und maskulinen Elementen der Uhren der Marke etwas Schönes entgegenzusetzen, ohne dabei die unverwechselbare Design-DNA von Panerai zu vernachlässigen.


Parmigiani Fleurier Tonda PF GMT Rattrapante


Ref.: PFC905-1020001-100182

Die Parmigiani Fleurier Tonda PF GMT Rattrapante Steel Platinum hat in diesem Jahr die Herzen der Uhrenliebhaber und darüber hinaus erobert. Die Hauptkollektion, die CEO Guido Terreni als seine stolzeste Errungenschaft bezeichnet, ist ein Lehrstück für uns alle in Sachen minimalistischer Schweizer Uhrmacherkunst. Mit dem bereits ikonischen (und für etwas so bewusst Subtiles sehr gelungenen) guillochierten blauen Milano-Zifferblatt werden zwei rhodinierte Stunden- und Minutenzeiger auf Knopfdruck durch einen GMT-Zeiger aus Rotgold ergänzt.

Mit dieser Uhr wurde zum ersten Mal in einem Schweizer Luxuszeitmesser ein optionaler GMT-Zeiger integriert, der je nach Vorliebe des Trägers schnell ausgeblendet werden kann. Die Uhr bietet eine besondere Art von Rattrapante – wie irritierte Träger eines Chronographen feststellen werden, gibt es hier keinen Sekundenzeiger zu sehen. Stattdessen wird die patentierte geteilte GMT-Funktion über einen Drücker an der Seite des Gehäuses bedient und zeigt mit Hilfe der beiden Zeiger, die gleichzeitig die Ortszeit und die Heimatzeit anzeigen, beide Zeiten an.

Der in die Krone integrierte Rattrapante-Drücker stellt die beiden Zeiger wieder auf die Heimatzeit zurück, wobei der Roségoldzeiger sofort wieder verschwindet. Während der weißgoldene Zeiger die Ortszeit anzeigt, bleibt der roségoldene Zeiger bei der Heimatzeit. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass es sich hier um eine äußerst komplizierte Uhr handelt, die in einem 40 mm großen Platingehäuse untergebracht ist, das durch seine Schlichtheit besticht. Ermöglicht wird dieses Kunststück (neben dem Einfallsreichtum von Terreni und seiner Uhrmacherabteilung) durch das Kaliber PF051.


Patek Philippe Nautilus 5811


Ref. 5811/1G-001

Das Social-Media-Phänomen der Patek Philippe Nautilus wurde mit dem Launch der neusten Addition der Nautilus 5811/1G-001 in diesem Jahr noch weiter bespielt. Ein vertrauter Anblick, und doch in vielerlei Hinsicht anders hat Patek Philippe der 5811/1G-001 ein um ein Millimeter größeres Gehäuse verpasst und die Bauhöhe beträgt hier 8,2 Millimeter. Damit ist sie nicht wesentlich größer als die 5711 mit 40 Millimetern, aber sie ist sogar um 0,1 Millimeter flacher als ihr Vorgänger.

Aber was die Referenz 5811/1G-001 definitiv von der legendären Nautilus 5711 aus Stahl abhebt, ist ihr diskretes Weißgoldmaterial. Wenn man sich zu den wenigen Menschen zählen kann, die die Nautilus 5811 nicht nur auf Instagram, sondern auch in der Realität zu sehen bekommen, wird man den satten Blauton auf dem Sonnenschliff-Zifferblatt bemerken, der im Vergleich zu den alten Versionen noch lebendiger ist.


Patek Philippe Zehntelsekunden-Monopusher-Chronograph


Ref.: 5470P-001

Für viele mag die neue Nautilus 5811 die wichtigste Neuerscheinung 2022 aus dem Hause Patek sein. Schön und gut, schließlich wurde nach der Einstellung der 5711 sehnlichst ein Nachfolger erwartet. Doch für uns ist die 5470P-001 ein mindestens genauso spannendes Masterpiece der Genfer Manufaktur. Sie ist nicht nur bildhübsch, sondern auch technisch hochbegabt. Zum ersten Mal lanciert Patek Philippe eine Armbanduhr, die das Messen von Zehntelsekunden ermöglicht. Um die Zeitmessung intuitiv ablesen zu können, drehen gleich zwei Zeiger ihre Runden auf dem Zifferblatt.

Für diesen hochkomplexen Zeitmesser entwickelten die Uhrmacher das Kaliber CH 29-535 PS 1/10. Es basiert auf dem CH 29-535 PS, einem Chronographenwerk mit horizontaler Kupplung und Schaltradsteuerung. Um die Messung der Zehntelsekunde möglich zu machen, erhöhte man die Frequenz der Unruh auf 5 Hertz. Das hauseigene Oscillomax-Ensemble hemmt die Energie und erreicht dabei eine Ganggenauigkeit von -3/+2 Sekunden pro Tag.

Und dann ist da noch diese zum niederknien schöne Ästhetik. Das Gehäuse ist aus Platin gefertigt mit einem Durchmesser von 41 mm bei einer Höhe von 13,68 mm. Das Zifferblatt ist aus Messing und blau lackiert mit feinsäuberlich applizierten Perlindexen aus Weißgold. Die roten Nuancen für Sekundenzeiger, auf der Minuterie oder der Ziernaht des Armbandes stehen optisch in perfektem Einklang mit dem blau lackierten Zifferblatt und dem geprägten marineblauen Kalbslederband.


Porsche Design Chronograph 1 – 1972 Limited Edition


Ref.: 6041.7.01.001.01.5

Für Porsche Design war es ein ganz besonders wichtiges Jahr. 50 Jahre Chronograph 1 aus dem Jahr 1972, die erste und somit ultimative Porsche Design Uhr überhaupt. Sie gilt auch als die erste komplett schwarze Uhr der Welt. Porsche Design ließ es mit zahlreichen Sondermodellen zum Jubiläum ordentlich krachen – und wir feierten mit und sind ein bisschen im Porsche Design Fieber. Der Geburtstags-Marathon startete im Januar mit der Chronograph 1 – 1972 Limited Edition. „Diese Uhr hat gefehlt – und nun ist sie wieder da“, sagte Roland Heiler, Geschäftsführer des Design Studio F.A. Porsche bei der Präsentation. Finden wir auch, und darum haben wir ihr ein Plätzchen in unseren Highlights gewidmet.

Die Neue sieht dem Original verblüffend ähnlich, was treuen Uhrenfans der Marke besonders gefallen wird. Die subtilen Änderungen des auf 500 Exemplare limitierten Modells liegen dabei im Verborgenen, oder sind nur zu erfühlen. So sind die Tachymeterskala und die Anzeige von Tag und Datum zwar exakt in der Typografie von 1972 gehalten, Gehäuse, Armband und Schließe hingegen sind nun aus Titan gefertigt. Angetrieben wird das neue Modell vom Kaliber WERK 01.140, während in den ersten Chronographen ein Lemania 5100 arbeitete. Die Ur-Uhr ist also wieder da, und wird bleiben. Um an die Geschichte von Porsche Design zu erinnern, und sie erfolgreich weiter zu erzählen.


Richard Mille RM UP-01 Ferrari


Ref.: RM UP-01

Das Jahr 2022 brachte uns zahlreiche Erfolge in der Sparte der ultraflachen Uhren. Wenige Wochen nach der Ankündigung der bahnbrechenden Bulgari Octo Finissimo Ultra stellte Richard Mille mit der RM-UP-01 unter Beweis, wer der neue Sieger im Rennen um die flachste Uhr der Welt war. Mit einer Höhe von visionären 1,75 Millimetern unterbot die Uhr sogar die Dicke einer 2-Euro-Münze und schaffte es trotzdem, alles das zu verkörpern, was eine Richard Mille ausmacht: das geringe Gewicht und die Schockresistenz.

Um die Herausforderung der Ultra Flachheit anzunehmen, brach Richard Mille sogar mit ihren etablierten ästhetischen Codes, denn wenn man einen Blick auf die Uhr wirft, wird einem schnell klar, dass die Technik hier die Ästhetik bestimmt und nicht andersherum. Kontrastierend zu ihren Mitstreitern, Piaget und Bulgari, folgt die RM-UP-01 in Ihrer Konstruktion einem traditionelleren Ansatz, so sitzt das Werk hier auf einer eigenen Grundplatte und ist nicht in den Gehäuseboden integriert. Das Ergebnis der Kollaboration von Richard Mille und Ferrari ist eine Uhr, die gleichzeitig disruptiv und innovativ ist, während sie uns abermals den innovativen Geist Richard Mille’s ins Gedächtnis ruft.


Roger Dubuis Excalibur Spider Pirelli Monotourbillon


Ref.: RDDBEX1036

Roger Dubuis schafft es immer wieder, adrenalingeladene Zeitmesser zu kreieren, und die maskuline Excalibur Spider Pirelli Monotourbillon ist da keine Ausnahme. Zur Feier des 150-jährigen Jubiläums von Pirelli verwendet diese außergewöhnliche Uhr Mineral Composite Fibre für das Gehäuse – eine hauseigene Innovation, die im legendären Q-Labor des Uhrenherstellers entwickelt wurde. Das Material lässt sich wesentlich leichter bearbeiten als Keramik und ist dennoch 13 Prozent leichter als Karbon, was den Einzug des Materials in die Uhrenindustrie wertvoll macht. Darüber hinaus wurde die Kompositfaser so entwickelt, dass sie ihren Weißton über Jahre hinweg beibehält, was die Forschung und Entwicklung vor die Herausforderung stellt, eine hohe Beständigkeit gegen UV-Strahlen zu entwickeln, die im Laufe der Zeit zu Vergilbung führen können. Es überrascht nicht, dass dies, wie immer bei dieser bahnbrechenden Marke, gelungen ist.

Die beiden anderen charakteristischen Merkmale dieser Uhr sind ineinander verschlungen: ein fliegendes Tourbillon bei 6 Uhr und eine Leistungsanzeige, die um das Tourbillon kreist und an die Tankanzeige eines Autos erinnert. Von der innovativen Materialverwendung bis hin zum skelettierten, futuristischen Zifferblatt, das den Blick auf das hochdekorierte Uhrwerk und die sternförmige Brücke freigibt, ist die Uhr ganz und gar Excalibur: Sie trägt den begehrten Poinçon de Geneve.


Rolex Oyster Perpetual Deepsea Challenge


Ref.: M126067-0001

Mit der Oyster Perpetual Deepsea Challenge belebte Rolex dieses Jahr ein weiteres Mal die Idee von einst wieder: die Uhr als ein echtes Werkzeug. Die Neuerscheinung begeisterte uns mit ihren 11.000 Metern Wasserdichte als die Wasserdichteste Uhr der Welt. Außerdem war es das erste Mal, dass Rolex beim Material auf Titan RLX anstatt ihres bekannten Oyster-Stahls setzt. Auch das Gehäuse wartet mit einigen uhrmacherischen Raffinessen auf und einer Höhe von 23 mm, die ihresgleichen sucht. Das Titangehäuse, das Ringlock-System und das Heliumauslassventil machen die Uhr zur druck festesten Toolwatch, die jemals hergestellt wurde.


Tudor Ranger


Ref.: M79950

Die TUDOR Ranger, die von einer Vielzahl von Menschen geliebt wird, bietet Männern, die sich von ihrer geschätzten Black Bay trennen möchten, eine mutige Alternative. Die ultimative Toolwatch, die von einer Grönlandexpedition im 20. Jahrhundert inspiriert wurde, ist eine schlichte, aber dennoch überzeugende Option für alle, die eine schnörkellose, äußerst zuverlässige Uhr an ihrem Handgelenk haben möchten. Dank der drei kontrastreichen Armbandoptionen (Edelstahlarmband, NATO-Armband oder Hybridarmband aus Kautschuk und Leder) lässt sich diese zurückhaltende Uhr zudem schnell an die Vorlieben ihres Besitzers anpassen.

Die TUDOR Ranger punktet vor allem durch ihre hervorragende Ablesbarkeit dank des breiten Zifferblatts, der schmalen Lünette, der kräftigen Leuchtziffern und der roten Sekundenzeiger. Auch das Uhrwerk verdient eine Erwähnung. Das 2018 erstmals vorgestellte mechanische Uhrwerk MT5402 mit Automatikaufzug und bidirektionalem Rotorsystem legt den Schwerpunkt auf Robustheit, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit. Dank der Integration einer Unruh mit variablem Trägheitsmoment, die von einer Brücke mit zwei Fixierpunkten gehalten wird, ist das Kaliber besonders präzise. Das hauseigene Kaliber macht den Einstiegspreis von 2.550 Euro sehr wettbewerbsfähig – und ist zudem der günstigste TUDOR Zeitmesser, der ein Manufakturwerk enthält. Die TUDOR Ranger passt sicherlich zu der sich abzeichnenden Tendenz zur einfachen Stahluhr, und es wird spannend sein zu sehen, wie sich ihre Beliebtheit im Laufe der Zeit weiterentwickelt.


Vacheron Constantin Historiques 222


Ref.: 4200H/222J-B935

Für uns ist die Neuinterpretation der 222 eins der unscheinbarsten Highlights dieses Jahres. Sie weist eine verblüffende Ähnlichkeit zum Ur-Modell auf, dass man fast denken könnte, es handelt sich hierbei um eine identische Nachbildung. Aber dem ist nicht so, sie behält zwar die ästhetischen Codes ihres Vorfahren, wurde aber mit einigen neuen technischen Features versehen.

Denn im Inneren der Uhr tickt das hochmoderne Manufakturkaliber 2455/2 mit einer Gangreserve von 40 Stunden und einer Frequenz von 4 Hz – zum Vergleich: beim Urmodell von 1977 waren es 2,75 Hz. Die Schwungmasse, die man durch den geöffneten Gehäuseboden sehen kann, trägt eine Gravur des ursprünglichen 222-Logos. Um die optische Komposition zu unterstreichen, wurden die Brücken mit Genfer Streifen verziert und die Hauptplatine perliert.

Im großen Jubiläumsjahr der Royal Oak (50 Jahre) will Vacheron Constantin mit der 222 der Konkurrenz in Erinnerung rufen, dass sie in den 1970er Jahren maßgeblich am Run auf Luxus-Sportuhren mit integrierten Armbändern beteiligt waren.


Zenith Calibre 135 Observatoire Limited Edition


Ref.: 40.1350.135/21.C1000

Für einen Uhren-Coup sorgte dieses Jahr Zenith, als sie eine Kooperation mit keinem geringeren als den Masterwatchmaker Kari Voutilainen und dem Auktionshaus Phillips bekanntgaben. Anlass zur Zusammenarbeit gab das historische Kaliber 135-O, das in der Mitte des letzten Jahrhunderts die meisten Auszeichnungen bei Chronometerwettbewerben in der Geschichte der Uhrmacherei gewann. Zenith spendierte zehn historische Exemplare des Kalibers 135 und gab es in die Hände von Kari Voutilainen, der es zusammen mit seinem Team behutsam restaurierte.

Dabei wurden weder der originale Aufbau noch das Regulierorgan angefasst. Stattdessen verzierten sie die Werke mit abgeschrägten und polierten Kanten, polierten Schraubenköpfe, Kreisschliff auf der Hauptplatine und Azurierung auf dem Sperrrad. Das edle Zifferblatt der Zenith Calibre 135 Observatoire Limited Edition ist von Referenzen der Manufaktur aus den 1950er Jahren inspiriert. Das leicht gewölbte schwarze Zifferblatt aus Sterlingsilber zeigt eine Guillochierung im Fischschuppen-Muster. Die Zeiger bestehen aus Gold, das 38 mm Gehäuse aus Platin. Die nur zehn Exemplare werden ausschließlich bei Phillips zusammen mit Bacs & Russo verkauft.