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Ein Blick in die Zukunft mit der neuen MB&F Legacy Machine Perpetual Titan

Ein Blick in die Zukunft mit der neuen MB&F Legacy Machine Perpetual Titan

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Der Ewige Kalender ist sicherlich eine der komplexesten Herausforderungen in der Armbanduhren-Macherei. Das System basiert auf dem Gregorianischen Kalender, der von Papst Gregor XIII 1582 errechnet wurde und ziemlich inkonstant ist, wenn man sich die unterschiedlichen Monatstage und vor allem die Schaltjahre vor Augen hält. Es ist eine aufwendige mathematische Berechnung und eine Uhr mit Ewigem Kalender meistert sie, zumindest meistens.

Die MB&F Legacy Machine Perpetual Titan

Um es kurz zu halten – traditionelle Ewige Kalender Mechanismen sind auf 31 Monatstage ausgelegt und löschen die Tage in den kürzeren Monaten, indem sie überflüssige Tage überspringen. Um zum Beispiel vom 28. Februar auf den 1. März zu wechseln, eilt der Mechanismus am 29., 30. Und 31. vorbei um beim 1. anzukommen. Dabei kommt es nicht selten vor, dass beim Überspringen etwas schief läuft und ein falsches Datum angezeigt wird, oder das Schaltrad klemmt. Faszinierend in der Uhrmacherei ist, dass es manchmal keine Grenzen zu geben scheint. Es ist kompliziert genug einen Ewigen Kalender Mechanismus in so ein winziges Gehäuse zu bekommen, aber es gibt immer kreative Köpfe, die bestehende Ideen revolutionieren.

Freund der Marke – der Irische Uhrmacher Stephen McDonnell hat bei der neuen LM Perpetual mitgewirkt

Das unabhängige Uhren Labor MB&F (Maximilian Büsser & Friends) ist ein wunderbares Beispiel dafür. Seit ihrer Gründung im Jahr 2005 sind sie für ihre futuristischen und phantasievollen Zeitmesser bekannt geworden. Maximilian Büsser ist der Ridley Scott der Uhrenindustrie. Er macht Skulpturen – vielleicht eher Maschinen – aus einer anderen Zeit. Maschinen die eine Hauptrolle in einem Marvel Komik spielen könnten. Es lohnt sich wirklich einen Blick auf die MB&F Gallery zu werfen. Eines ihrer Grundwerte ist es, Freunde der Marke in den Kreativ- und Entstehungsprozess zu involvieren, daher auch der Name Maximilian Büsser & Friends.

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Mit Legacy Machine Perpetual haben MB & F und der unabhängige Uhrmacher Stephen McDonnell eine der komplexesten Komplikationen der traditionellen Uhrmacherkunst neu erfunden: den Ewigen Kalender.

2015 haben sie sich mit dem Irischen Uhrmacher Stephen McDonnell zusammengetan und den Ewigen Kalender neu erfunden, und damit einige der Probleme gelöst, die traditionelle Ewige Kalender mit sich bringen. Die Legacy Machine Perpetual war geboren.

Trotz Ewiger Kalender Komplikation schwebt die Unruh wie gewohnt im Zentrum des Zifferblattes

Ewige Kalender sind gewöhnlich Kompromisslösungen von Modulen, die von einem Basis-Werk angetrieben werden. Für die Legacy Machine Perpetual hat MB&F einen ‚mechanischen Prozessor’ entwickelt und patentieren lassen, der aus einem in-house Werk mit einem 581-Komponenten Kaliber besteht. Der entscheidende Unterschied ist, dass es auf 28 Monatstage (anstelle von 31) ausgelegt ist und ergänzt einfach die extra Tage, wie es eben für jeden Monat erforderlich ist. Der größte Vorteil: kein fehlerhaftes Überspringen, kein klemmendes Schaltrad. Um eine Beschädigung zu vermeiden, werden die Korrekturdrücker automatisch deaktiviert, wenn sich das Datum gerade ändert. Der mechanische Prozessor ermöglicht auch die Schnelleinstellung des Jahres, so dass die Schaltjahre immer korrekt angezeigt werden. Herkömmliche Ewige Kalender Mechanismen müssen von Hand 47 Monate vorgestellt werden, um im richtigen Monat und Jahr anzukommen.

Das 44mm Gehäuse hat eine angenehme Größe am Handgelenk

Unruh oben, Hemmung unten

Wenn ihr die Kreationen von MB&F kennt wisst ihr, dass bei der Legacy Machine Kollektion die Unruh immer im Zentrum des Werkes positioniert ist und prominent über dem Zifferblatt schwebt. Ein gewöhnliches Ewiges Kalender Werk erlaubt solch eine Spielerei nicht, da die Module schlichtweg im Weg sind. Da MB&F ihr eigenes in-house Kalenderwerk mit dem mechanischen Prozessor nutzen, haben sie die weltweit längste Unruhwelle entwickelt, um die Unruh auf der Vorderseite mit der Hemmung auf der Rückseite zu verbinden. Und es scheint tatsächlich reibungslos zu laufen.

Ein cleverer mechanischer Prozessor treibt den Ewigen Kalender an

Die Legacy Machine Perpetual von 2015 wurde mit einem Rotgold- oder Platin-Gehäuse vorgestellt und etwas später in zwei Weißgold Versionen. Jetzt haben sie eine Titan-Version herausgebracht, die auf 50 Stück limitiert ist.


www.mbandf.com