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In the Metal: Audemars Piguet Royal Oak Offshore 43 mm mit Manufakturkaliber 4401

In the Metal: Audemars Piguet Royal Oak Offshore 43 mm mit Manufakturkaliber 4401

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„Ergonomisch: [Adjektiv] das sich auf Effizienz und Komfort in der Arbeitsumgebung bezieht oder darauf ausgelegt ist.“ So lautet die Definition des Wortes „ergonomisch“, das bei Audemars Piguet in diesem Jahr in aller Munde ist, seit die Schweizer Uhrenmanufaktur ihre neuen Royal Oak Offshore-Modelle im 43-mm-Gehäuse vorgestellt hat. Die neuen Chronographenmodelle, die in Stahl, Rotgold oder Titan erhältlich sind, zeichnen sich nicht nur durch ein „ergonomisch verfeinertes Design“ aus, sondern auch durch eine „optimale Ästhetik“ und ein neues Armband-System. Wie sind diese neuen Zeitmesser zu verstehen, die das erste große Design-Update der Linie seit den 2000er Jahren feiern? Werfen wir einen Blick auf die Kollektion 2021 und finden es heraus.


Die DNA der Royal Oak Offshore


Jeder weiß, dass die Royal Oak eines der ikonischsten Modelle ist, die es gibt (das ist natürlich nicht leichtfertig dahingesagt). Das von Gerald Genta entworfene und von Taucherhelmen inspirierte Modell aus dem Jahr 1972 ist an seiner achteckigen Lünette, den freiliegenden Sechskantschrauben und dem Tapisserie-Zifferblatt zu erkennen. Sie gilt auch als die weltweit erste Luxus-Sportuhr aus Stahl mit integriertem Armband und ist nach wie vor eines der begehrtesten Stücke in der Uhrenwelt. Wie passt nun ihr direkter Verwandter, die Royal Oak Offshore, in diese Reihe?

Als die Uhr 1993 als Jubiläumsmodell für die Royal Oak vorgestellt wurde, setzte sie ein starkes Zeichen. Dennoch war ursprünglich nie geplant, dass aus ihr eine eigenständige Kollektion entsteht. Vielmehr hoffte AP nach mehreren Jahren schwindender Verkaufszahlen der Royal Oak, dass mit der ersten Royal Oak Offshore das Interesse an der Linie wieder geweckt werden würde. Das ursprüngliche Modell mit einem 42-mm-Gehäuse forderte die gegenwärtigen Konventionen der Uhrenwelt heraus, indem es einen – selbst für eine Sportuhr – ziemlich beträchtlichen Durchmesser aufwies und mit modernen Kautschukdetails an Krone und Drückern ausgestattet war. Außerdem wurde das sportliche Erscheinungsbild der Royal Oak durch die Einführung eines Chronographen aufgewertet.

Das war kein leichtes Unterfangen für das Uhrenhaus. Aufmerksame Leser werden bemerkt haben, dass das Jubiläum der Royal Oak eigentlich im Jahr ’92 stattfand, aber die komplizierte Konstruktion der Royal Oak Offshore bedeutete, dass AP ein zusätzliches Jahr benötigte, bevor sie auf den Markt gebracht werden konnte.


Ein schwieriges Design


Der 22-jährige Schweizer Designer Emmanuel Gueit musste für die Royal Oak Offshore ein Chronographenmodul in das JLC-Kaliber 888 integrieren, sowie zusätzlich einen antimagnetischen Weicheisenkäfig, um die Präzision zu gewährleisten. Außerdem sollte das bereits aufwendig verzierte Zifferblatt um eine Tachymeterskala erweitert werden. Trotz der hohen Anforderungen blieb der junge Gueit recht entspannt. Sein Auftrag von AP war vermeintlich einfach: „Etwas zu entwerfen, das junge Männer tragen wollen“. Dank seines jugendlichen Selbstbewusstseins, so sagte Gueit einmal, war es ihm „egal, ob er mit der Uhr Risiken eingehen würde“.

Glücklicherweise zahlte sich diese nonchalante Herangehensweise schließlich aus. Nach einem recht frostigen Empfang der Fans – und auch vom Royal Oak-Designer Genta selbst – fand die Uhr mit dem treffenden Spitznamen „The Beast“ schließlich ihre Rettung, als der olympische Goldmedaillengewinner Alberto Tomba mit einer Royal Oak Offshore am Handgelenk zu sehen war und andere junge Italiener dazu inspirierte, es ihm gleichzutun. Ähnlich wie auch die Code 11.59, hat das neue Modell nicht unbedingt die bisherige Kundschaft begeistert. Es lockte jedoch neue, jüngere Kunden an, so dass der Ruf und der Erfolg der Uhr im Laufe der Jahre immer besser wurden.


Royal Oak Offshore 43 mm: Die Gehäusematerialien


Die Gehäuse der neuen 43-mm-Modelle sind, wie bereits erwähnt, in drei verschiedenen Materialien erhältlich: Stahl, 18 Karat Rotgold und Titan. Die Royal Oak Offshore erschien zunächst nur in Stahl. Es dauerte jedoch nicht lange, bis AP anfing, mit den Materialien zu experimentieren und 1996 ein Modell aus Gelbgold vorstellte. Das zeigte bereits, dass Audemars Piguet bereit war, mit Konventionen zu brechen und sich an eine Sportuhr aus Edelmetall heranzuwagen. Es unterstreicht auch, dass die Offshore ein Modell ist, das sowohl für den täglichen Gebrauch als auch für sportliche Aktivitäten geeignet ist (die Gehäuse sind bis 100 m wasserdicht). AP experimentierte sogar mit einer extrem seltenen zweifarbigen Version aus Rotgold und Stahl (es gibt nur etwa vier bekannte Exemplare). Auf der Baselworld im darauffolgenden Jahr erschien eine Royal Oak Offshore mit ewigem Kalender in Weißgold. Es folgten Editionen nicht nur in Stahl, sondern auch in Roségold und Titan.

Die aktuellen Gehäusematerialien der 43-mm-Modelle (Rotgold, Stahl und Titan) sind also schon lange im Spiel. Audemars Piguet kann daher guten Gewissens eine Reihe von verschiedenen Materialien für seine modern aussehenden Offshores anbieten. Zu den typischsten Gehäuseoptionen gehören Keramik, Stahl, Titan und Rotgold. Das seltenste Material innerhalb der Linie ist Weißgold. Es ist derzeit nur im Gehäuse der auf 42 mm limitierten Royal Oak Offshore Diver (Ref. 15720CN.OO.A002CA.01) und einer diamantbesetzten Sonderedition (Ref. 26473BC.ZZ.8043BC.01) erhältlich.


Die neue Größe


Ist die geänderte Gehäusegröße also wichtig? Erinnern Sie sich noch an den Aufschrei, als Rolex die Größe der Submariner im Jahr 2020 um 1 mm erhöhte? Das war ein riesen Ding, und tatsächlich gehörte unsere Berichterstattung darüber über ein Jahr lang zu unseren meistgelesenen Artikeln. Für viele war das Konzept der Tragbarkeit von Bedeutung, und dasselbe gilt für die Royal Oak Offshore.

Die neuen 43 mm mögen etwas groß erscheinen. Aber wir sollten nicht vergessen, dass die Marke seit den 2000er Jahren mit 44-mm-Gehäusen experimentiert. Außerdem kann ich bestätigen, dass die neuen Offshore-Modelle sehr gut an einem durchschnittlichen Männerhandgelenk sitzen. Wenn man bei beiden Versionen die Breite von Bandanstoß zu Bandanstoß betrachtet, erkennt man, dass die Uhr nicht einmal überdimensioniert wirkt. Außerdem trägt die Größe der 43-mm-Offshore zu ihrem „ergonomischen“ Design bei und macht sie zu einem gut ablesbaren Chronographen.

Dennoch bleibt die Royal Oak Offshore eine ausgesprochen maskuline Uhr, die sich nicht scheut, im Rampenlicht zu stehen. Aus diesem Grund würde ich das Modell nicht unbedingt zu einer Abendgala tragen. Sie ist vielmehr eine Uhr für einen lässigen Alltags- oder Wochenendlook. Das bringt uns zu den Zifferblättern und der allgemeinen Ästhetik der neuen Modelle.


Sich ständig weiterentwickelnde Zifferblätter


Tapisserie-Dekor ist der Schlüssel


Die Wahl der Tapisserie ist bei Audemars Piguet immer eine wichtige Frage – und die Offshore bietet die Gelegenheit, mit verschiedenen Optionen zu spielen. Mit der 1999 eingeführten Grande Tapisserie ist das typische Pyramidenmuster auf das Doppelte herangewachsen. Zunächst tauchte es in der Hauptkollektion der Royal Oak auf, bald darauf aber auch bei den 42-mm-Modellen der Offshore.

Drei Jahre später, im Jahr 2001, hält die Extra-Grande Tapisserie Einzug in die Offshore-Linie, die später in Méga Tapisserie umbenannt wird. Dieses Muster wurde jedoch nicht wie die meisten Tapisserie-Zifferblätter mit der Maschine eingraviert. Vielmehr wird das Zifferblatt mit kräftigen Pressen gestanzt. Heute ist die Méga Tapisseri vor allem für die 44-mm-Offshore-Modelle bekannt, die seit 2010 produziert werden. Die Neuinterpretation der 43-mm-Modelle markiert jedoch einen neuen Stil der Méga Tapisserie mit einem Muster, das AP als „Criss-Cross“ bezeichnet.

Jedes Zifferblatt der 43-mm-Uhren ist mit diesem kreuz und quer verlaufenden Méga-Tapisserie-Dekor versehen. Die Qualität der Verarbeitung ist sowohl mit als auch ohne Lupe deutlich zu erkennen. Jede der Tapisserie-„Pyramiden“ wurde nicht nur satiniert, sondern auch geschliffen und mit der nächsten „Pyramide“ verbunden. Dies verleiht den neuen Statement-Zifferblättern der Linie eine extra Portion Tiefe. Um diesen markanten und doch fließenden Look zu kreieren, hat AP lange Zeit mit Prototyp-Zifferblättern experimentiert, bis sie schließlich ein Motiv gefunden hatten, mit dem sie zufrieden waren.


Royal Oak Offshore 43 mm: Gastgeber für ein neues Layout


Die neuen Zifferblätter sind in verschiedenen Schwarz-, Grau-, Hellbraun- und Blautönen erhältlich. Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen spielt die Farbgestaltung der Zifferblätter aus dem Jahr 2021 mit stärkeren Kontrasten. Das Ergebnis ist ein Quintett klar ausgearbeiteter, moderner und gut ablesbarer Chronographen.

Die Verwendung von Méga Tapisserie ist sinnvoll, um die Chronographenfunktion so gut wie möglich lesbar zu machen. Die Marke hat auch die Hilfszifferblätter des Chronographen neu angeordnet, um die Ablesbarkeit noch weiter zu verbessern. Der Minutenzähler befindet sich nun bei 9 Uhr, während der Stundenzähler bei 3 Uhr positioniert ist. Die kleine Sekunde befindet sich bei 6 Uhr.

Darüber hinaus wurde das Datumsfenster näher an die innere Lünette zwischen 4 und 5 Uhr verlegt. Diese gewagte Platzierung des Datumsfensters ist ziemlich typisch für die Offshore, die nie ein Publikumsliebling war. Der Einbau eines neuen Kalibers mit weiter vorne liegendem Datumsrad ermöglicht es den neuen Modellen außerdem, auf eine Zyklopenlinse über dem Datumsfenster zu verzichten. Und nicht zuletzt sind die mit Leuchtmasse gefüllten Zeiger jetzt kräftiger als je zuvor, so dass die Uhrzeit dennoch weiterhin gut ablesbar ist.

Ein weiterer interessanter Aspekt bei diesen neuen Zifferblättern ist das Logo. Während das Logo der Kollektion Code 11.59, das durch Galvanisierung entsteht, in der Manufaktur in aller Munde ist, ist das Logo der neuen Modelle ein Novum für die Royal Oak Offshore. Die schlichten goldenen AP-Initialen bei 12 Uhr sind eine kluge und minimalistische Wahl von AP, die verhindern, dass das Zifferblatt zu unübersichtlich wird.


Ein Meilenstein: Ein hauseigenes Uhrwerk


Eine der wichtigsten Neuerungen der neuen 43-mm-Offshore-Modelle ist die Einführung des neuesten integrierten Flyback-Chronographen von AP, des Kalibers 4401. Das 4401 ist ein Chronographenwerk mit Automatikaufzug, das mit einem Säulenrad und einer Flyback-Funktion ausgestattet ist, die es dem Träger ermöglicht, den Chronographen neu zu starten, ohne ihn vorher anzuhalten oder zurückzusetzen. Außerdem verhindert das vertikale Kupplungssystem des Uhrwerks, dass die Zeiger beim Starten oder Stoppen des Chronographen springen. Die Drücker des Chronographen lassen sich angenehm leichtgängig betätigen. Der patentierte Nullstellungsmechanismus des Kalibers sorgt zudem dafür, dass sich jeder einzelne Zählerzeiger nahtlos zurückstellt. Das Kaliber bietet eine Gangreserve von 70 Stunden und schlägt mit einer Frequenz von 4 Hz.

Das Kaliber ist zudem hochwertig und schön dekoriert. Die durch den Gehäuseboden sichtbare Schwungmasse aus 22 Karat Rotgold ist geschwärzt und passt mit ihren dunklen Elementen zum derben und maskulinen Appeal der Kollektion. Die elegante Verzierung des Uhrwerks umfasst Genfer Streifen, „traits tirés“ und eine kreisförmige Körnung. Der Gehäuseboden enthüllt Komponenten, die dem Träger normalerweise verborgen bleiben. Dazu gehören das Säulenrad sowie der so genannte „Tanz“ der Chronographenhämmer. Wird der Rückstellknopf betätigt, schlagen die Hämmer, angetrieben von einem Betätigungshebel, auf die Nocken des Chronographenherzstücks und stellen die Chronographenräder und -zeiger wieder auf Null.


Das Kaliber 4401 erhält eine neue Kollektion

Eingefleischte Offshore-Kenner werden wissen, dass das Kaliber 4401 nicht neu ist, sondern bereits in der Kollektion Code 11.59 zum Einsatz kam. Allerdings ist es das erste hauseigene Chronographenwerk, das die Offshore antreibt. Zuvor besaßen die Modelle Basiskaliber mit einem aufgebauten Chronographenmodul, wie die Kaliber 888 und 889/1 von Jaeger-LeCoultre oder das Kaliber 1185 von F. Piguet (jetzt Blancpain). Eine Ausnahme bildet natürlich das hauseigene Kaliber 3126/3840. Dieses baut jedoch wiederum auf einem Basiskaliber ohne Chronographenfunktion auf.

Viele von uns haben sich gefragt, wann die Uhrenmanufaktur ihr brillantes Kaliber 4401 (aus den oben genannten Gründen) außerhalb der Linie Code 11.59 einsetzen würde. Jetzt haben wir die Antwort, denn die 43-mm-Modelle sind die ersten Modelle einer anderen Kollektion, die mit dem Manufakturwerk angetrieben werden. Eine Ehre für die Offshore, aber auch ein Zeichen für den Respekt, den die Kollektion bei Audemars Piguet genießt.


Neues System, neue Armbänder


Während die Royal Oak Offshore zunächst nur mit Edelstahl-Armband erhältlich war, wurden im Rahmen der Baselworld 1996 acht farbenfrohe neue Offshore-Modelle vorgestellt, die alle zum ersten Mal mit farbigen Lederarmbändern ausgestattet waren. Die bunten Uhren und die dazugehörigen Armbänder sind ein weiteres Zeichen dafür, dass Audemars Piguet die Offshore als eine Kollektion betrachtet, mit der man spielen kann, ohne sich an strenge Designvorgaben halten zu müssen.

Acht farbenfrohe Offshore-Modelle, Baselworld 1996
Fotocredit © phillips.com

Die modernen 43-mm-Offshore-Uhren sind mit massiven Kautschukarmbändern in Schwarz, Blau, Grau oder Braun ausgestattet, die mit einer AP-Dornschließe geschlossen werden. Die Armbänder sind austauschbar, da das kürzlich eingeführte Schnellwechselsystem der Manufaktur zum Einsatz kommt, bei dem das Armband direkt in die Schließe und die Gehäusestifte integriert wird. Das bedeutet, dass die Trägerin oder der Träger einfach „klicken und loslassen“ kann, um sich für einen anderen Look zu entscheiden.


Eine Vielzahl von Kombinationen


Welche Möglichkeiten gibt es also? Um es kurz zu machen: Es gibt zwei Varianten aus Edelstahl (beide 37.400 Euro), zwei aus Titan (36.400 Euro) und eine aus Roségold (56.000 Euro).

Von den Stahlausführungen verfügt eine über ein schwarzes Zifferblatt, eine passende Keramiklünette und dazu passendes Armband (26420SO.OO.A002CA.01). Die andere Stahlausführung verfügt über die gleiche schwarze Keramiklünette, ein hellbraunes Zifferblatt im Military-Look und ein passendes Kautschukarmband (26420SO.OO.A600CA.01). Beide sehen sportlich aus (und fühlen sich auch so an) und sind mit rhodinierten oder schwarzen Ziffernblättern ausgestattet.

Eine der Titanversionen kommt mit einem modernen blauen Zifferblatt, einem passenden Kautschukband und einer Titanlünette (26420TI.OO.A027CA.01). Die andere Offshore-Version aus Titan hat ein graues Zifferblatt, ein passendes Kautschukarmband, eine graue Keramiklünette und blaue Zähler (26420IO.OO.A009CA.01). Um noch einmal auf die Materialien zurückzukommen: Manch einer (wie ich) könnte argumentieren, dass Titan in dieser speziellen Kollektion nicht ganz funktioniert, da es bei der Royal Oak Offshore letztlich um die Präsenz am Handgelenk geht. Für andere hingegen könnte die Kombination aus leichtem Titan und der ungestümen Offshore ein Traumdesign sein.

Last but not least gibt es eine leuchtend auffällige Version aus 18 Karat Rotgold mit schwarzem Zifferblatt, rhodinierten Zählern und einer schwarzen Keramiklünette (26420RO.OO.A002CA.01). Während die anderen Offshore-Uhren mit einem zusätzlichen Kautschukarmband ausgestattet sind, verfügt diese elegante Edition zusätzlich über ein schwarzes Alligatorlederarmband.


Royal Oak Offshore 43 mm: Das Fazit


Die Einführung der neuen 43-mm-Offshore-Modelle zeigt, dass diese Kollektion Stillstand nicht dulden will. Es besteht keine Gefahr, dass dieses Modell in absehbarer Zeit ausstirbt. Im Gegenteil, die neuen Modelle bringen frischen Wind in eine Kollektion, die ohnehin schon voller Adrenalin steckt. Das Besondere an der Royal Oak Offshore ist, dass diese Uhren seit ihrer Entstehung offen für Experimente sind. Das Schöne daran ist, dass man mit AP eigentlich nichts falsch machen kann.

Abgesehen davon gibt es für Offshore-Fans wenig, was man an den neuen Modellen nicht mögen könnte. Das auf Ergonomie ausgerichtete Design kommt angemessen zur Geltung und bietet seinem Träger eine Extraportion Lesbarkeit und Maskulinität. Das sind alles Eigenschaften, die Offshore-Fans suchen. Darüber hinaus ist es schön zu wissen, dass die Linie endlich ein Chrono-Kaliber verwendet, das vollständig in-house entwickelt wurde. Es könnte sogar dazu führen, dass eine neue Generation von Kunden und Puristen, die sich bisher auf die Hauptkollektion Royal Oak konzentrierten, die neuen Zeitmesser für sich gewinnen werden.


www.audemarspiguet.com