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Patek Philippe Rare Handcrafts Austellung und Neuheiten

Patek Philippe Rare Handcrafts Austellung und Neuheiten

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Patek Philippe feiert mit der Rare Handcrafts Austellung die Handwerkskünste der Uhrmacherei. Dazu stellt das Haus zwischen dem 16. und 26. Juni über 75 Taschenuhren, Armbanduhren, Dom-Penduletten und Tischuhren im Stammhaus in Genf aus. Dies ist die größte Ausstellung, die jemals in den Salons zu sehen war. Der Fokus liegt dabei auf Handgravuren, Email, Guillochierung, Holzmarqueterie, Steinfassen und deren Kombination. Anlässlich dessen präsentiert das Haus außerdem sechs neue Modelle, die mit diesen traditionellen Verzierungen geschmückt sind.

Patek Philippe Rare Handcrafts: Die Neuheiten

Sky Moon Tourbillon 6002R-001

Die Patek Philippe Sky Moon Tourbillon wurde 2001 als Ref. 5002 vorgestellt und ist eine der kompliziertesten Uhren des Hauses. Sie kombiniert 12 Komplikationen – unter anderem einen Ewigen Kalender, ein Tourbillon und eine Minutenrepetition. Besonders ist jedoch die Rückseite der Uhr. Hier blickt der Träger auf einen Sternenhimmel, der die Positionen der Himmelskörper und des Mondes widerspiegelt. Die Manufaktur präsentiert nun eine neue Variante der Double-Face-Uhr, die in einem Roségoldgehäuse untergebracht ist. Das Gehäuse wird großflächig von Hand graviert, wofür der Künstler laut Patek Phillipe mehr als 100 Arbeitsstunden benötigt. Die Uhr trägt außerdem ein Zifferblatt mit braunem Grand Feu-Email. Im Zentrum befindet sich ein florales Dekor mit feinem Golddraht und Grand Feu Cloisonné-Email.

Große Komplikation mit Saphirglas-Zifferblatt: Grande Complication 5304/301R-001

Diese Grande Complication mit Saphirglas-Zifferblatt wurde ursprünglich 2006 in Platin und mit Roségoldintarsien (Referenz 5104) vorgestellt. Die Uhr bietet eine Minutenrepetition zusammen mit einem Ewigen Kalender, der mit transparenten Saphirglasscheiben und einem retrograden Datum über einen Zeiger mit rotem Halbmond dargestellt wird. Durch das Zifferblatt aus Saphirglas lässt sich die Mechanik bewundern. Aber auch durch den transparenten Gehäuseboden kann das Uhrwerk mit den Hämmern und dem Mikrorotor betrachtet werden. Die Uhr erscheint jetzt in einer Haute Joaillerie-Ausführung mit einem Roségoldgehäuse, das mit 80 lupenreinen Baguette-Diamanten besetzt ist.

Klassische Komplikation mit Email-Zifferblatt: Grande Complication 5374G-001

Zur Rare Handcrafts Austellung präsentiert Patek Philippe eine neue Variante der Referenz 5374 von 2016, die sowohl eine Minutenrepetition als auch einen Ewigen Kalender bietet. Die neue Referenz 5374G-001 ist in einem 42 mm Weißgoldgehäuse untergebracht. Des Weiteren erscheint sie nun mit einem Zifferblatt aus blauer „Grand Feu“-Email. Hier finden sich die Anzeigen für den Ewigen Kalender und die 24-Stunden-Anzeige. Gleichzeitig wird die Mondphasen-Anzeige durch einen Weißgold-Rahmen im Champlevé-Stil hervorgehoben. Für bessere Ablesbarkeit, tragen die blattförmigen Zeiger ferner eine Leuchtbeschichtung. Im Inneren der Referenz 5374G-001 arbeitet das Kaliber R 27 Q mit automatischem Aufzug, dass durch den Sichtboden betrachtet werden kann. Patek Philippe liefert allerdings auch einen auswechselbaren massiven Gehäuseboden mit.

Minutenrepetition 7040/250G-001 mit „Flinker“-Email

Patek Philippe stellt zusätzlich eine Rare Handcrafts Minutenrepetition für Damen vor. Die Ladies First Minute Repeater (Referenz 7000R-001) wurde zwischen 2011 und 2017 hergestellt. Jetzt erlebt sie ihr Comeback mit einem 36 mm Weißgoldgehäuse mit diamantbesetzter Lünette. Dabei liegen 168 Diamanten in lupenreiner Qualität versetzt zueinander im „Flamme“-Setting. Letzteres ist eine patentierte Technik, wodurch die Edelsteine noch intensiver funkeln. An anderer Stelle präsentiert sich das blaue Zifferblatt aus „Flinker“-Email. Das Kreismotiv entsteht durch Guillochierung und anschließendes emaillieren, wobei das Muster sichtbar bleibt. Auf der Rückseite ist das Kaliber R 27 PS sichtbar, das mit einer Bauhöhe von 5,05 mm äußerst flach daher kommt. Dennoch bietet es einen automatischen Aufzug per Mikrorotor und natürlich die Minutenrepetition. Auch zu dieser Uhr legt die Manufaktur einen massiven Gehäuseboden bei.

Ellipse d’Or 5738/51

Die Ellipse d’Or ist eine oval-förmige Uhr, die nur die Stunden und Minuten anzeigt. Den freien Platz auf dem Zifferblatt nutzt Patek Philippe in der Rare Handcrafts Kollektion, um kleine Kunstwerke zu kreieren. Diese Ellipse d’Or 5738/51G-001 ergänzt die bestehende Kollektion und ist in einem Weißgoldgehäuse untergebracht. Das Zifferblatt besteht aus 18 Karat Gold und trägt schwarzes Grand Feu-Email. Außerdem graviert die Manufaktur florale Motive ein, die sich an den Formen des Gehäuses orientieren. Unter dem Zifferblatt befindet sich das Kaliber 240, das nur 6,58 mm in der Höhe misst. Trotzdem integriert es einen automatischen Aufzug mit Mikrorotor, der jedoch mangels eines Sichtbodens versteckt bleibt. Schließlich erscheint die Referenz 5738/51G-001 an einem handgenähten Armband aus Alligatorleder und einer Dornschließe aus Weißgold.

Damen Nautilus mit Vollbesatz: Nautilus Haute Joaillerie 7118/1450G-001

Im Frühjahr stellte Patek Philippe die roségoldene Ladies’ Nautilus 7118/1450R vor, die mit Diamanten im Snow Setting besetzt ist. Dabei werden Gehäuse, Lünette und Zifferblatt rasterlos mit Diamanten besetzt, sodass möglichst wenig Goldfläche frei bleibt. Durch das fehlende Raster ist dem Künstler die Ausführung überlassen, was jedes Exemplar zu einem Unikat macht. Jetzt folgt eine weitere Variante der Uhr: dieses Mal mit Weißgoldgehäuse. Die Referenz 7118/1450G ist mit 2553 lupenreinen Diamanten im Brillantschliff besetzt. Um die Lesbarkeit zu sichern, geben Alpha-Stunden- und Minutenzeiger aus geschwärztem Weißgold sowie Indizes und arabischen Ziffern aus Weißgold mit Leuchtbeschichtung die Zeit an. Durch den Gehäuseboden ist überdies das verzierte Kaliber 324 S sichtbar.


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