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Auf ein Lunch mit: Mido CEO Franz Linder

Auf ein Lunch mit: Mido CEO Franz Linder

Auf ein Lunch mit: Mido CEO Franz Linder

Franz Linder ist bereits seit 2002 Präsident der Uhrenmarke Mido, die zur Swatch Group gehört. Das ist in der schnelllebigen Uhrenbranche eine verdammt lange Zeit an der Spitze einer einzigen Marke. Sein Erfolgsrezept: er hat einfach großen Spaß an Mido. Immerhin hat die 1918 gegründete Marke einige nennenswerte Meilensteine vorzuweisen. Der Durchbruch kam 1934 mit der Lancierung der Multifort, einer wasserdichten und antimagnetischen Automatikuhr – dank Aquadura Kork Kronendichtung. Mido bietet heute eines der attraktivsten Qualitätsversprechen zu moderaten Preisen in der Welt mechanischer Uhren. Mainstream ist die Marke aber trotzdem nicht. Die Werke werden teilweise aufwendig dekoriert, mit Genfer Streifen auf der Schwungmasse, guillochierten oder gekörnten Brücken und gebläuten Schrauben. Und sogar Sammler suchen akribisch nach Vintage Modellen der letzten Jahrzehnte. So wurde zum Beispiel erst im letzten Jahr eine Mido Bugatti Uhr von Ettore Bugatti für 300.000 Schweizer Franken versteigert. Wir treffen Linder in Paris zum Lunchgespräch, wo Mido ihre Partnerschaft mit dem Red Bull Cliff Diving zelebriert, um die Ocean Star Linie zu stärken.

1. Was bedeutet für Sie eine mechanische Uhr? Welche Uhr tragen Sie heute und welche Uhr tragen Sie am häufigsten?


Mechanische Uhren bedeuten für mich natürlich Handwerkskunst und Feinmechanik. Es greifen sehr viele Teile ineinander, die dann eine sehr präzise Anzeige erlauben. Das ist schon etwas Tolles. Heute trage ich die Ocean Star 600 Chronometer. Das ist ein ganz neues Modell, das wir hier in Paris vorstellen. Innerhalb der Ocean Star Familie ist die Ocean 600 die Modellreihe, die eigentlich alle Werte der Linie am besten vereint. Und unser Ziel war es, mit dieser Uhr wirklich eine zusätzliche Variante anzubieten. Nicht nur eine weitere Alternative, sondern wirklich etwas anderes vom Look her mit diesem schwarzen, teils sehr beschichteten Metallgehäuse und Band und der Keramik Lünette. Die Uhr besitzt ein entspiegelte Saphirglas, 600 Meter Wasserdichtigkeit, ein Helium Ventil und ein COSC zertifiziertes Kaliber 80 mit Silizium Spirale. Das ist momentan technisch gesehen das beste was wir bei Mido anbieten.

Und welche Uhr tragen Sie am häufigsten?

Wie Sie wissen, bin ich schon lange dabei und dementsprechend wechsle ich meine Uhr natürlich öfters. Doch die blaue Ocean Star GMT habe ich jetzt wirklich sehr lange getragen, vor allem auch zu privaten Anlässen. Sie ist super angenehm zu tragen, sehr ästhetisch und ich würde sagen, in den letzten Jahren am häufigsten an meinem Handgelenk war.

2. Sie sind seit 2002 Präsident der Marke MIDO. Das ist ein beachtlich langer Zeitraum in dieser schnelllebigen Industrie. Was hält Sie so lange? Und was ist Ihre Erfolgsstrategie?


Es gab auch vorher schon CEOs, die sehr lange im Amt waren. Dann fand bei gewissen Marken ein Generationenwechsel statt. Aber in der Regel sind bei der Swatch Group die Mitarbeiter schon recht lange im Amt, weil wir natürlich auch in einer Branche sind, die langfristig ausgerichtet ist. Es ist keine Branche, wo man hinkommt, schnell mal alles umdreht und dann denkt, das war’s. Unsere Branche lebt von der Kontinuität, dass die Marke eine klare Identität bekommt. Und da ist es natürlich schon hilfreich, wenn nicht immer neue Leute mit völlig anderen Ideen kommen.

Und was hält sie so lange und was ist die Erfolgsstrategie?

Ich habe Freude am Job. So eine Uhrenmarke wie Mido ist schön, weil man auch kreativ tätig und wirklich an der DNA der Marke arbeiten kann. Das ist ein Prozess, der eigentlich nie zu Ende geht und durch den großen Erfolg, den die Marke hat, belohnt wird. Und andererseits scheinen meine Vorgesetzten bisher mit mir zufrieden zu sein, da ich offensichtlich immer noch da bin.

3. Was sind aus Ihrer Sicht die drei wichtigsten Meilensteine vom Mido seit der Gründung 1918 von Georges Schaeren?


Der wichtigste Meilenstein wurde 1934 mit der Lancierung der Multifort Linie gelegt. In der Zeit war Mido sehr experimentell und kreativ unterwegs. Das ging von kleinen emaillierten Damen Schmuckuhren zu den heute sehr gesuchten Auto-Kühlergrill-Modellen, die ja wirklich sehr einmalig sind. Das waren tatsächlich Uhren in Form eines Kühlergrills. Letztes Jahr zum Beispiel wurde so ein Stück verkauft, die Bugatti Uhr von Ettore Bugatti. Der Verkaufspreis lag irgendwo bei 300.000 Schweizer Franken.

Ab 1934 fand dann eine stärkere Fokussierung auf die Werte statt, so wie sie heute noch existieren. Es ging darum, innovativ zu sein. Qualität wurde großgeschrieben, aber auch Robustheit und zeitloses Design. Die Multifort wurde lanciert. Das war die erste Uhr, die wasserdicht, stoßfest, antimagnetisch und automatisch war. Das war damals wirklich ein Meilenstein. Wasserdichtigkeit war zu dieser Zeit natürlich ein Hauptproblem. Und das hat Mido damit gelöst, indem sie die „Aquadura Kork Kronendichtung“ erfunden haben. Das muss man sich vorstellen wie eine Weinflasche, nur natürlich ohne Flüssigkeit in der Uhr. Also wurde der Kork speziell geschmiert, damit er feucht blieb. Und dann wurde der Kork im Prinzip mit der Kronenwelle im Gehäuse angebracht und blieb an dieser Stelle über Jahrzehnte dicht. Sogar wenn sie vergaßen die Krone voll reinzudrücken – es ist so, als würde der Korken nur halb in der Weinflasche stecken. Das ist absolut dicht und das war ein großer Durchbruch.

Ein weiterer Meilenstein fand im Jahr 1944 statt, als die Ocean Star lanciert wurde, wo es dann wirklich um die Positionierung über Wasserdichtigkeit ging. Ein wichtiger Meilenstein war sicher auch 1959 mit der Lancierung der Commander. Diese Uhr, wie wir sie heute anbieten, ist immer noch identisch zu damals. Wir haben viele Ikonen in der Uhrenbranche, aber Modelle, die sich über die Zeit so wenig verändert haben, das ist schon unglaublich. Natürlich wurde die Uhr technisch aufgerüstet und auf den aktuellsten Stand gebracht. Aber die Ästhetik, die Optik der Uhr ist wirklich gleich. Vom Durchmesser über das Zifferblatt. Und wir verkaufen sie heute noch in vielen Märkten.

Und der vielleicht letzte große Meilenstein markierte die Positionierung der Marke Anfang der 2000er Jahre: Innovation, Qualität, Präzision und zeitloses Design mit einem ganz klaren Fokus auf Kunden mit einem Faible für mechanische Uhren. In den schwierigen, durch die Krise gebeutelten 70er und 80er Jahren war das ein bisschen verloren gegangen. Und die Marke hatte da wirklich ihre DNA ein Stück weit verloren. Und ich denke wir sind jetzt wirklich wieder zurück bei unseren Wurzeln.

4. MIDO hat einige spannende historische Modelle vorzuweisen, die heute bei Auktionen für mehrere zehntausend Schweizer Franken versteigert werden. Im April 2021 sogar eine Mido Uhr von Ettore Bugatti für knapp 300.000 Euro. Sehen Sie MIDO auch als Sammlermarke? Stehen Sie mit Sammlern im Kontakt?


Also wir kriegen schon immer wieder Anfragen über historische Daten gewisser Uhren. Was da letztes Jahr mit der Bugatti passiert ist, war eine schöne Sache, um zu zeigen, dass Mido eine reiche Vergangenheit hat. Und wir haben nicht nur die Bugatti – wir haben die Decompression Timer und wir haben den Centerchrono. Wir haben schöne historische Modelle und es ist nicht so, dass Mido auf einer Pre-owned Schiene fährt wie das im Luxus Bereich momentan gängig ist. Aber wir haben natürlich schon viele Leute, die sind durchaus auch interessiert daran, Vintage Produkte von uns zu kaufen.

Die Decompression Timer war eigentlich auch ein Beispiel oder ein Beweis dafür, dass die Sammler sich auch dafür interessieren, denn die Uhr war ja schnell weg.

Ich habe mit vielen Leuten Kontakt und was ich da teilweise von Uhrenfans und Sammlern erfahre, ist schon sehr interessant. Eine schöne Geschichte zur Decompression Timer: Ein großer Sammler aus Hongkong hat mir seine Sammlung präsentiert und auch, welche Modelle er von Mido hat. Ich war schon beeindruckt, mit welchen anderen Marken wir da in der Sammlung vertreten sind. Für Sammler ist Mido sicherlich nicht unbedeutend, insbesondere gewisse Referenzen, die sind wirklich sehr gefragt.

5. Wie passt Mido, die 1918 von einem Uhrmacher Georges Schaeren gegründet wurde, und die Red Bull Cliff Diving World Series zusammen?


Die Zusammenarbeit mit dem Red Bull Cliff Diving ist entstanden, als wir unsere Ocean Star Linie wieder mehr in den Fokus rücken wollten. Die Linie gibt es ja seit 1944, aber in den letzten Jahren war der Fokus mehr auf CommanderMultifort und Baroncelli. Da haben wir überlegt, wie wir die Themen Architektur und Sport verbinden können, dass es miteinander harmoniert? Und ich wiederhole unsere Werte: Innovation, Präzision, Qualität. Und wir haben hier eigentlich vier Überschneidungen. Es geht um Präzision und Performance, was die Athleten leisten, das ist gewaltig. Dann haben wir das Thema Wasser, ganz wichtig. Und viertens finden mehr und mehr Events im urbanen Rahmen statt, also nicht nur von den Klippen zu springen. Wir hatten in Bilbao einen Sprung bei dem das Guggenheim Museum im Hintergrund zu sehen war. Und hier den Pariser Eiffelturm, wovon wiederum unsere Commander inspiriert ist. Oder in Sydney, wo die Harbour Bridge steht und mit der Multifort verbunden ist. Wir sehen hier gewisse Überschneidungen und finden, dass das gut zusammenpasst. Und Mido Uhren sind emotional. Cliff Diving ist sehr emotional und beides ist schön und ästhetisch.

6. Ihre Automatikwerke sind recht aufwendig dekoriert, mit Genfer Streifen auf der Schwungmasse, guillochierten oder gekörnten Brücken und gebläuten Schrauben. Wie wichtig ist das in diesem Preissegment Ihren Kunden wirklich?


Ob das entscheidend ist, ist natürlich immer eine individuelle Frage. Aber es ist unser Anspruch dem Kunden einfach das Beste in dieser Preislage anbieten zu können. Und da gehört die Werksveredelung einfach dazu, weil wir eigentlich mit Ausnahme der Ocean Star die Werke auch zeigen, damit sich der Kunde daran erfreuen kann. Und übrigens jetzt auch mit der Multifort Skeleton Vertigo. Da man auch von vorne auf das Werk blicken kann haben wir uns Mühe gegeben, um diese Optik wirklich attraktiv zu gestalten und die Werksteile zu veredeln.

Erzählen Sie uns ein bisschen über Materialien, mit denen Sie arbeiten und die Ideen, die dahinterstecken?

Also da befinden wir uns natürlich schon in der Swatch Group Welt. Wir haben das Glück, dass wir von der industriellen Power der Gruppe profitieren, aber auch vom ganzen R&D Bereich, wo wir ja auch in vielen Bereichen in der Gruppe führend sind. Wir haben tolle Lieferanten für Gehäuse, für Keramik und Werkskomponenten sowieso.

Arbeiten Sie mit Rado zusammen im Bereich der Keramik? 

Bei Keramik arbeiten wir in der Gruppe mit der Firma Comadur zusammen. Und da bezieht natürlich auch Rado Teile und andere Schwestermarken. Darauf haben wir überall Zugriff. Und die Standards werden eigentlich dann von unseren Lieferanten gesetzt, die ihre eigene R&D betreiben und davon können wir profitieren. Und ich denke, da haben wir wirklich ein sehr gutes Level, was das anbetrifft.

7. Welcher Markt ist für Mido besonders wichtig bzw. wo hat die Marke besonders viele Fans?


Traditionell ist Mido sehr stark in Lateinamerika. Also wenn ich unseren Bekanntheitsgrad und Marktanteile anschaue, ist zum Beispiel Mexiko unser stärkster Markt. Hier ist Mido historisch gewachsen, weil die Marke einfach über Jahrzehnte gehegt und gepflegt wurde und sehr bekannt ist und eben auch einen exzellenten Ruf hat. Dann haben wir in Asien, wo heute der Großteil unseres Geschäfts läuft, diverse Märkte, wo Mido sehr stark und begehrt ist. Traditionell sind das Märkte wie Thailand und Indonesien und in den letzten 20 Jahren haben wir natürlich auch China, Korea und andere Märkte erschlossen. In Japan sind wir seit ein paar Jahren aktiv. Da ist sicher für Mido noch mehr Potenzial – unsere Marktanteile sind in den anderen Märkten sicher höher als in Japan.

8. Was ist Ihre Strategie, um junge Menschen an mechanische Uhren heranzuführen? Viele Marken versuchen mit Smartwatches eine junge Zielgruppe an die Mechanik heranzuführen. Aber wie steht die Marke Mito dazu? Sie sagten, sie machen jetzt 90 % mechanische Uhren und daher wird wahrscheinlich Smartwatches kein Thema werden oder?


Nein, ich sage immer „Schuster, bleib bei deinen Leisten“. Ich meine, wir haben uns über die Jahre eine bestimmte Positionierung erarbeitet und die Marke dadurch gestärkt. Die Feinmechanik, die Langlebigkeit, die Details, das ist ein ganz anderer Anspruch. Wir verkaufen ein emotionales feinmechanisches Produkt und es ist nicht unser Anspruch, ein rein funktionales Produkt zu verkaufen. Ich denke, das sind zwei Welten, die wirklich sehr unterschiedlich sind.

Und zurück zur Frage, was ist Ihre Strategie um junge Menschen an die Marke heranzuführen?

Wir versuchen junge Menschen durch schöne Produkte und zugängliche Preise für mechanische Uhren zu begeistern. Natürlich sind Tausend Euro oder mehr für viele insbesondere junge Menschen viel Geld. Also wollen wir zum einen den bestmöglichen Preis für eine technisch hochwertige mechanische Uhr anbieten. Und das zweite ist dann eben genau das, was wir jetzt hier in Paris machen. Wir bringen mehr Emotionen ins Spiel. Die Uhr an sich kennt man. Und wir verbinden das gern mit Aktivitäten, die emotional sind, aber eben auch eine Botschaft übermitteln. Hier beim Cliff Diving geht es um Schönheit, Ästhetik, aber auch um Präzision, um Kompetenz. Und deswegen machen wir solche Partnerschaften wie mit dem Red Bull Cliff Diving.

9. Wie würden Sie den Mido Kunden beschreiben?


Interessanterweise, insbesondere in Deutschland ist der Kunde in der Regel gut informiert und er kauft auch unsere Marke sehr bewusst. Als erstes Kriterium muss einem das Produkt gefallen und die Geschichte dazu, aber unsere Kunden schätzen auch ein bisschen das Understatement. Zu unseren Kunden zählen Ingenieure und viele technikaffine Leute, die könnten sich auch eine teurere Uhr kaufen, aber bei Mido wissen sie, dass sie ein mechanisch hochwertiges und schönes Produkt für einen guten Preis bekommen. Sie wollen nicht unbedingt eine Luxusmarke als Statussymbol an ihrem Handgelenk haben. Und die jüngere Generation kauft Mido dann gerne als erste richtige mechanische Schweizer Uhr. Quasi als Einstiegsuhr in die Uhrenwelt. Und das ist ein wichtiger Kunde für die Zukunft, da über das erste Produkt dann eigentlich auch erst die Begeisterung für mechanische Uhren kommt.

10. In Ihren Uhren tickt das Kaliber 80 in verschiedenen Ausführungen. Inwiefern unterscheidet es sich vom Kaliber Powermatic von ETA, das ebenfalls bei Ihrem Mutterkonzern Swatch Group für einige Marken vom Band läuft?


Also grundsätzlich handelt es sich um dasselbe Werk, aber wir haben gewisse Komponenten, bei denen sich unsere Werke von dem Powermatic Basis Werk unterscheiden, was Materialien und Ausführungen angeht. Von der Technologie her ist es das gleiche Prinzip. Es geht lediglich um gewisse Bauteile vom Werk, die sich dann unterscheiden.

Also haben Sie die Mido Werke dann ein wenig veredelt? 

Ja, da haben wir gewisse eigene Standards, wo wir versuchen, noch etwas draufzulegen.

11. Worin sehen Sie die größte Herausforderung in den kommenden Jahren, die Marke Mido weiter zu etablieren?


Die Covid Jahre waren schon spezielle Jahre im Verhalten der Kunden und wie sie sich mit dem Thema Uhren befasst haben. Ich hoffe, wir finden jetzt wieder einen gewissen Rückgang zur Normalität. Die Herausforderung ist und bleibt für die Zukunft, dass wir es schaffen müssen, junge Kunden auch weiterhin für mechanische Uhren zu begeistern. Und das ist natürlich heute über die neuen digitalen Kanäle eine andere Kommunikation als früher. Und eine Herausforderung ist es, die richtige Sprache zu finden in diesen Kanälen, wo wir den Kunden erreichen und von unseren Produkten begeistern können. Früher, vor 20 Jahren, war es relativ einfach und überschaubar: ein paar Inserate, ein paar Billboards und vielleicht mal Kino Werbung und dann war es erledigt. Aber heute ist das Thema Marketing doch viel komplexer.

12. In welcher Richtung bewegt sich Ihrer Meinung nach die Uhrenindustrie?


Das ist sehr schwierig abzuschätzen. Ich hoffe sehr, dass die Leute wieder mehr Wertschätzung für solche Produkte entwickeln und nach der Pandemie wieder mehr Spaß am Tragen einer Uhr haben und es weniger Spekulation gibt. Man sieht das ja auch in anderen Branchen, wo sich das Verhalten geändert hat. Und ich denke letztendlich, wir sind Gewohnheitstiere. Wir kehren wieder zu unseren alten Vergnügungen zurück. Und wenn man wieder rausgeht unter Leute, hat man eben auch Freude daran ein schönes Produkt zu tragen. Es ist einfach ein schönes Gefühl, wenn der Freund deine neue Uhr erkennt und man sich darüber unterhalten kann. Diese Emotionen und Gespräche führt man nicht hinter dem Computer daheim, da reichen auch die Jogginghosen. Wenn ich unsere positiven Absatzzahlen in Deutschland anschaue, bin ich zuversichtlich.


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