In ihrem 270. Jahr des Bestehens huldigt die Manufaktur dem Himmlischen und präsentiert die zwölfteilige Reihe Métiers d’Art Tribute to The Celestial mit astrologischen Anleihen.
Sie glauben nicht an die Bedeutung von Tierkreiszeichen? Offen gesagt: Ich auch nicht. Zumindest meistens nicht. Also vielleicht manchmal. Und zwar dann, wenn die Astrologen meinem Zeichen nur gute Attribute zuweisen. Ich bin Widder. Die Meinungen über dessen Eigenschaften gehen bekanntermaßen weit auseinander. Das weltweit am häufigsten vorkommende Sternzeichen ist übrigens Jungfrau. Wie dem auch sei. Selbst Nichtgläubige in Sachen Astrologie werden sich der Faszination der Tribute to The Celestial nicht entziehen können. Denn hier findet sich alles, wofür Vacheron Constantin steht.
Zwölf Uhren umfasst die Serie, für jedes Sternzeichen eine. Das sieht man jedem einzelnen Modell auch an. Die jeweilige Darstellung ist aber auf die typisch kunsthandwerkliche Weise der Manufaktur schon fast subtil in das Zifferblatt eingearbeitet, sodass Widder, Skorpion, Löwe & Co. das Design nicht vollends dominieren: Weit entfernt von den kitschigen Sternzeichen-Anhängern, wie sie in meiner Kindheit inflationär als vermeintlich schmückend in rauen Mengen gehandelt wurden. Stattdessen werden die Schönheit und Rätselhaftigkeit des Nachthimmels eingefangen.
Faszination Sternenzelt
Ob die Sterngucker der Antike bereits ahnten, dass der Blick in die Sterne ein Blick in die Vergangenheit ist, ist nicht überliefert. Wohl aber, dass sie schon vor rund 5.000 Jahren in Mesopotamien verschiedene Konstellationen erkannten, deuteten und nach Tieren, mythologischen Figuren und Objekten benannten. Aber erst die griechische und römische Zivilisation gaben ihnen Namen, von denen wir noch heute viele verwenden. Chinesische, indische und indianische Kulturen blickten ebenfalls in den Nachthimmel, interpretierten ihn und schufen ihre eigenen Sternbildsysteme.
Und auch Vacheron Constantin liebt die Sterne: „Angesichts der technischen und mathematischen Natur der Zeitmessung richtet sich Vacheron Constantin ganz automatisch auf die Astronomie aus. Doch wir wissen auch die poetische Natur der Astrologie mit ihrem Sinn für das Rätselhafte und die Romantik zu schätzen. Bis zu Zeiten von Galileo wurden Astrologie und Astronomie als eine einzige Wissenschaft betrachtet: Die Beobachtung und Analyse der Phänomene des Himmels war die Grundlage jeder Zeitmessung. Die Serie Tribute to The Celestial hat uns ermöglicht, diese Elemente zusammenzuführen und eine andere Art des Ausdrucks für die Schönheit des Nachthimmels zu finden. Dabei wird der hohen Uhrmacherkunst ebenso viel Bedeutung beigemessen wie den dekorativen Künsten“, erläutert Sandrine Donguy, Produkt- und Innovationsdirektorin bei Vacheron Constantin.
Vacheron Constantin und der Einfluss astronomischer Phänomene
Diesem ist die Manufaktur seit bereits fast 100 Jahren erlegen. Zum Glück. Denn das Ergebnis sind regelmäßig erscheinende faszinierende Zeitmesser, welche sowohl westliche als auch Himmelsdeutungen anderer Regionen aufgreifen, was die kulturelle Offenheit der Manufaktur belegt.
Zu den frühesten Beispielen gehört eine Tischuhr im Stil des Art déco mit den Tierkreiszeichen in Gold, Onyx, Bergkristall und Lapislazuli aus dem Jahr 1927. Erwähnenswert ist zudem ein Exemplar zum 250. Jubiläum von Vacheron Constantin, die Esprit des Cabinotiers. Bei dem Unikat handelt es sich um eine sogenannte „Geheime Uhr“, eine dreidimensionale Skulptur, bei der alle Künste der Uhrmacherei zur Anwendung kamen. Die beeindruckende Uhr in Form eines Globus aus acht Roségold-Segmenten ist mit der Sternenkonstellation vom 17. September 1755 handgraviert, entsprechend der Himmelskarte von Robert de Vaugondy (1723–1786), dem Geographen Ludwigs XV.
Wird ein Mechanismus aktiviert, dessen Position nur dem Besitzer bekannt ist, dann startet ein erstaunliches Schauspiel: Der 22 Zentimeter messende goldenen Erdball öffnet sich wie von Zauberhand und eine verzierte Pendulette schwebt herauf. Ausgestattet mit zahlreichen Komplikationen zeigt sie auch den astronomischen Kalender mit Sonnenposition gemäß dem gregorianischen Kalender an und eine wunderschöne Darstellung der zwölf Tierkreiszeichen. 2012 startete Vacheron Constantin außerdem die Reihe The Legend of the Chinese Zodiac, ebenfalls Teil der Métiers d’Art-Kollektion ist sie den chinesischen Tierkreiszeichen gewidmet.
Die Tribute to The Celestial hingegen geht zurück aufeine Einzelanfertigung aus dem Jahr 2021 mit dem vielsagenden Namen Les Cabinotiers minute repeater tourbillon sky chart Leo constellationJewellery mit einem eingravierten Löwen auf der Vorder- und einer rotierenden Himmelskarte auf der Rückseite. Die Inspiration für die Tribute to The Celestial ist unverkennbar.
So lautet frei übersetzt die deutsche Bezeichnung dieses neuen Dutzends von Vacheron Constantin, bei dem Uhrmacherkunst und künstlerische Raffinesse eine Liaison in Blau eingehen.
Die zwölf Uhren der Kollektion Métiers d’Art huldigen den in der Uhrmacher- und Goldschmiedekunst verwendeten dekorativen Techniken. Realisiert werden diese von den eigenen Kunsthandwerkern der Manufaktur. Bei der Tribute to The Celestial-Reihe stehen dabeidie Guillochierung von Hand und das Edelsteinfassen im Fokus.
Jedes der tiefblauen Zifferblätter zeigt ein in 16 Stunden geschaffenes Abbild eines der Tierkreiszeichen, eskortiert von funkelnden Brillanten, welche mit etwa 0,9 Karat die entsprechende Sternenkonstellation abbilden.
Obwohl lediglich das Dreieck als Haupt-Gestaltungselement zugrunde liegt, zeigen sich die tierischen und menschlichen Gestalten des Zodiaks äußerst facettenreich. Die Lebhaftigkeit der Darstellung wird dabei durch die verschiedenen Schnittwinkel der Dreiecke erzeugt. Bei den menschlichen Sternzeichen – Zwillinge, Jungfrau, Schütze und Wassermann – ergänzen glatte Details aus Opalin das Bild.
Verantwortlich dafür zeichnet der Guillochiermeister von Vacheron Constantin, welcher eigens für diese Zeitmesser eine neue Figürlichkeit für jedes Sternzeichen entworfen hat.
Die Lünette als symbolisches Himmelsgewölbe besteht aus Saphiren im sogenannten Invisible Setting. So entsteht der Eindruck einer fließenden Fläche in Blau, da die edlen Steine im Baguetteschliff ohne sichtbare Fassungselemente und ohne Zwischenräume unmittelbar nebeneinandergesetzt sind. Weitere Saphire zieren Krone, Bandanstöße und Schließe. Summa summarum blitzen 3,87 Karat der blauen Steine auf jeder einzelnen Tribute to The Celestial.
Die Liebe zum Detail offenbart sich auch bei den funktionalen Zifferblatt-Elementen. So sind die applizierten Weißgold-Indizes mit einem konischen Oberflächenmuster versehen und die Stunden- sowie Minutenzeiger – ebenfalls aus Weißgold – selbstverständlich facettiert.
Irdische Qualität treibt die Tribute to The Celestial zuverlässig an
Unter dem himmlischen Zifferblatt schwingt im 39-Millimeter-Weißgoldgehäuse das hauseigene Automatikkaliber 2160 mit einem gemächlichen Tempo von 2,5 Hertz und bietet eine großzügige Gangreserve von 80 Stunden.
Eines der 188 Uhrwerksteile ist der Rotor, welcher aufgrund seiner peripheren Konstruktion freie Sicht auf die edlen Finissierungen mit Genfer Streifen, Perlage und handanglierten Komponenten gestattet. Zu sehen ist es aber nicht nur durch den Saphirglasboden, sondern in Teilen auch auf der Vorderseite der Uhr. Denn hier ist bei sechs Uhr prominent das Ein-Minuten-Tourbillon platziert, gesichert durch einen polierten Steg und ausgestattet mit einem Tourbillonkäfig in Form eines Malteserkreuzes – dem Logo von Vacheron Constantin.
Jede Tribute to The Celestial ist mit der Genfer Punze versehen, der gesetzlich geschützten Qualitäts- und Ursprungsbescheinigung für mechanische Uhren, die im Kanton Genf gebaut und reguliert werden.
Die 12 Modelle werden an einem dunkelblauen Alligatorlederband mit einer Faltschließe aus 18-karätigem Weißgold getragen, sind in unbestimmter Höhe limitiert und nur in den Boutiquen von Vacheron Constantin erhältlich. Den Preis erfährt man auf Anfrage.
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