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​Warum die deutsche Traditionsmarke A. Lange & Söhne ausgerechnet in Florenz ihre Neuheit vorstellt

​Warum die deutsche Traditionsmarke A. Lange & Söhne ausgerechnet in Florenz ihre Neuheit vorstellt

lange 1815 handwerkskunst

Wie kommt es, dass eine deutsche Uhrenmarke aus Glashütte in der Nähe von Dresden (Sachsen) die Toskanische Hauptstadt Florenz auswählt, um ihre Neuheit vorzustellen? Dazu muss man sagen, es handelt sich nicht um irgendeine Neuheit, sondern um die A. Lange & Söhne 1815 Rattrapante Ewiger Kalender Handwerkskunst, eine hoch-faszinierende und komplexe Uhr – eine Hommage an die Handwerkskunst! Und das ist auch das Stichwort, warum ausgerechnet Florenz.

Es gibt wahrscheinlich keinen anderen Ort auf der Welt, wo das Erbe der Handwerkskunst so tief in der Geschichte verwurzelt ist wie in Florenz. Und immer noch ist, wie wir bei einer Zeitmaschinen-artigen Reise durch das altertümliche, zugleich aber auch moderne, künstlerische Herz der Szene-Stadt Florenz herausfinden durften! Übrigens gibt es viele Verbindungen zwischen Florenz und Dresden, aber es würde zu lange dauern, das hier weiter auszuführen.

Es mag ein wenig altmodisch klingen, aber es führt kein Weg daran vorbei, dass die wahre Handwerkskunst durch die schnelllebige und durch Technik dominierte Welt immer weniger relevant wird. Ist das überhaupt ein Problem? Ist die neue Technologie nicht einfach nur eine neue Art der Handwerkskunst? Jegliche technischen Revolutionen basieren auf dem Wissen von wahrer Handwerkskunst. Und die Maschinen, die das Handwerk ersetzen, können nur mit dem Wissen gebaut werden wie Produkte korrekt gemacht werden. In diesem Sinne glauben wir daran, dass das Erbe des Handwerks bewahrt werden muss und die Grundlage ist für alles, was von Menschenhand hergestellt wird. Und wenn man sich den geschäftlichen Aspekt anschaut fällt auf, dass es Kunden viel mehr zu schätzen wissen, ein handgemachtes Produkt zu besitzen, in das viel Zeit und Leidenschaft gesteckt wurde.

A. Lange & Söhne nehmen das Thema sehr ernst und haben daher nach Florenz geladen, wo wir an einigen exklusiven und individuellen Touren zu ganz besonderen Orten der Kunst- und Kultur-Szene teilnehmen durften. Unter den Menschen und Handwerken die wir besuchen durften waren Schuhmacher, Hutmacher, Juweliere, Alchemisten, Graphiker, Winzer und viele weitere talentierte Persönlichkeiten!

Es war interessant zu lernen, mit welchen Schwierigkeiten sich die Menschen im Christlichen Europa im Jahr 1300 auseinandersetzen mussten, als die ersten Druckerpressen gebaut wurden. Weil die Anzahl der Buchstaben (die damals sehr schwierig zu machen waren) nur begrenzt war, kam es schon mal vor, dass Sätze oder ganze Paragraphen umgestellt werden mussten, um eine Buchseite zu drucken. Wir müssen zugeben, moderne Technik macht das wesentlich einfacher. Aber Not macht nun mal erfinderisch.

Wir trafen außerdem Schuhmacherin Saskia Wittmer, eine der ersten Frauen in diesem männlich-dominierten Handwerk. Sie ist heute eine der besten Schuhmacher der Welt! Und Albiera vom Weingut Antinori, die ein bemerkenswertes Geschäft mit neuster Technologie aufgebaut haben. Sie sind ein wunderbares Beispiel dafür, wie Jahrzehnte lange Handwerkskunst und neuste Technologien der Schlüssel für hochwertigste Produkte sind.

Altes mit Neuem vereinen

Die neue A. Lange & Söhne 1815 Rattrapante Ewiger Kalender Handwerkskunst ist ein weiteres Beispiel. Ewige Kalender gehören zu den anspruchsvollsten Komplikationen der Feinuhrmacherei. Neben der Großen Komplikation, die in diesem Meisterwerk laufen, haben die äußerliche Fassade der Uhr die Finisseure, Graveure und Emailleure vor die spannende Herausforderung gestellt, den hohen Dekorationsaufwand, für den die Manufaktur bekannt ist, mit seltenen und teilweise wiederbelebten Techniken und innovativen Ideen auf die nächste Ebene zu heben.

Wenn man sich die Details der Uhr anschaut sieht man die wahre Schönheit – fast wie ein Gemälde, nur in 3-D. Zum ersten Mal werden bei diesem Modell Emaillierung und Gravur auf dem Zifferblatt miteinander verbunden. Massives Weißgold bildet die Grundlage für die tiefblaue Emaille, unter der die eingravierten Sterne plastisch hervortreten und wie eine optische Erweiterung der Mondphasenanzeige wirken.

Ein echtes Highlight der Uhr ist der rückseitige Klappboden, der ebenfalls aus massivem Weißgold besteht und mit der selben tiefblauen Emaille dekoriert ist. Um das Mondthema herauszuheben, ist auf der Medaille die Mondgöttin Luna aus der antiken Mythologie mit ihren charakteristischen Attributen abgebildet: einem wehenden Schleier, einem Mondsichel-Diagem und einer Fackel, mit der sie die Nacht erhellt.

Der Ewige Kalender Mechanismus dieser auf 20 Stück limitierten Edition gibt die unterschiedlichen Monatslängen im Lauf eines Kalenderjahrs, einschließlich aller Schaltjahre bis zum Jahr 2100 richtig wieder. Das ist bemerkenswert! Unter der kleinen Sekunde bei 6 Uhr arbeitet die auf 122,6 Jahre genau berechnete Mondphasenanzeige. Eine Gangreserveanzeige erinnert daran, die Uhr rechtzeitig wieder aufzuziehen. Ein mechanisches Meisterwerk, gepaart mit wahrer Handwerkskunst!

www.alange-soehne.com