Es gibt Uhren, die Motorsport inszenieren. Und es gibt solche, die Motorsport konstruieren. Die Chopard Zagato Lab One Concept gehört zweifellos zur zweiten Kategorie. Mit einem Gesamtgewicht von nur 43,20 Gramm inklusive Band, ihrer außergewöhnlichen Bauweise und dem Materialeinsatz von keramisiertem Titan, ist sie keine Uhr, die den Racing-Gedanken abbildet – sondern eine Uhr, die wie ein Rennwagen gebaut ist.

Was die Zagato Lab One Concept wirklich besonders macht, ist nicht, dass sie Motorsport zitiert – sondern vielmehr, wie sie es tut. Sie sieht nicht nur nach Motorsport aus: Die Lab One ist grundsätzlich nach Motorsport-Logik gebaut: So leicht wie möglich, so stabil wie nötig und alle Komponenten sind zugunsten der Funktionalität ausgelegt. Dieser Ansatz zeigt sich nicht in thematisch-passend aufgesetzten Details, sondern in der gesamten Konstruktion: Ein offener Rahmen aus keramisiertem Titan, der als zentrales Strukturelement dient, und Werk und Gehäuse verbinden sich zu einem einheitlichen, logischen System. 

Und dieser Ansatz ergibt Sinn, wenn man versteht, woher diese Idee kommt. Seit Karl-Friedrich Scheufele Ende der 1980er-Jahre bei der Mille Miglia selbst an der Startlinie stand und Chopard bald darauf offizieller Zeitnehmer dieses Klassikers wurde, gehört Motorsport im Hause Chopard nicht zu den netten Geschichten am Rande, sondern zur gelebten Realität. Die Lab One Concept nimmt genau diese Haltung ein: Nicht als nostalgischer Motorsport-Verweis, sondern als Uhr, die Rennsport-Prinzipien konsequent in ihre eigene Konstruktion übernimmt.

Was steckt hinter Chopards „Lab One“-Idee?

„Lab One“ ist kein Modellname im klassischen Sinne, sondern eine Denkweise. Während die meisten Uhren innerhalb klar definierter Kollektionen entstehen und bestehende Design-Konzepte verfeinern, verfolgt Chopards Lab-One-Serie einen anderen Anspruch: Sie ist ein Experimentierfeld, auf dem ganz klar innovative und experimentelle Ansätze der Uhrmacherei im Vordergrund stehen.

Als Chopard am 18. Oktober 2020 mit der Mille Miglia Lab One Automatic Tourbillon die erste Lab One überhaupt vorstellte, war das viel weniger ein „neues Modell“  als ein  Perspektivwechsel auf das Thema Uhr aus gänzlich anderem Blickwinkel. Sie war nicht die nächste Variante einer bekannten Kollektion und auch nicht das nächste Zifferblatt-Update – sondern ein Schritt zurück zur Grundfrage, was passiert, wenn man bei der Konstruktion anfängt: Wie trägt das Gehäuse? Wie wird das Werk eingebunden? Welche Materialien erbringen im Rahmen der Konstruktion einen Mehrwert? Zuverlässigkeit, Leichtbau und eine offene Bauweise waren der Ausgangspunkt des Konzepts.

Die Zagato Lab One Concept nimmt diesen Ansatz auf – nur eben gemeinsam mit einem Partner, für den Struktur seit jeher Ausgangspunkt und nicht Ergebnis ist. Die L.U.C-Manufaktur in Fleurier bringt die uhrmacherische Tiefe, Zagato den Blick aus dem Karosseriebau: Erst die Funktion, dann die Form – und jedes Gramm an zusätzlichem Gewicht wird ernst genommen. Deshalb wirkt die Uhr auch nicht wie ein „neues Modell“, sondern wie ein Statement in Richtung Konstruktion. Kein Serienprodukt im klassischen Sinn, sondern ein bewusstes Konzeptstück, das zeigt, was möglich wird, wenn man die üblichen Gehäuse- und Werks-Fertigungstechniken beiseitelässt und die Architektur selbst ins Zentrum rückt.

Chopard Zagato Lab One Concept; Spaceframe statt Gehäuse

Die Konstruktion der Uhr ist ebenso einfach wie radikal: Das klassische Gehäuse wird durch eine tubuläre Rahmenstruktur aus keramisiertem Titan ersetzt. Das klingt erstmal sperrig, bedeutet aber nichts anderes, als das ein System aus röhrenförmigen, offen geführten Tragelementen das eigentliche „Skelett“ der Uhr bildet. Wie ein Spaceframe-Chassis im Motorsport übernimmt dieser Rahmen eine tragende Funktion, also eine Rahmenkonstruktion aus miteinander verbundenen „Streben“, die im Rennwagen die Lasten über ein leichtes, steifes Gittergerüst ableitet – auf die Uhr übertragen als tragende Architektur erhöht dieser die Stabilität und verteilt mechanische Belastungen direkt über das Gebilde. Das Werk wird nicht wie sonst üblich in das Gehäuse eingeschalt, sondern strukturell integriert und durch vier im Gehäuse-Mittelteil verankerte Hebelarme stabilisiert und geschützt. 

Diese Architektur macht offenkundig, was normalerweise verborgen bleibt. Entsprechend verzichtet die Uhr auf ein klassisches Zifferblatt: Die Hauptplatine fungiert selbst als Anzeigeebene und trägt das Zagato-Z-Motiv, geschützt durch ein bündig integriertes Glass-Box-Saphirglas. Selbst die offenen, schwenkbaren „tubular loops“, also röhrenförmig ausgeführte, in die Rahmenstruktur integrierte Band-Schlaufen, die klassische Anstöße ersetzen und das Band strukturell am Rahmen führen, sind Teil der tragenden Struktur. Funktion, Struktur und Design fallen hier vollständig zusammen – mit dem Ziel von maximaler Effizienz bei minimalem Materialeinsatz. 

Material: Keramisiertes Titan als strukturelles Fundament

Leichtbau beginnt beim Material. Titan ist dafür seit Jahrzehnten bekannt, doch Chopard geht einen entscheidenden Schritt weiter und verwendet keramisiertes Titan – ein Werkstoff, der durch Elektroplasma-Oxidation eine Härte von rund 1000 Vickers erreicht, vergleichbar mit Keramik. Das Resultat ist eine Oberfläche, die deutlich widerstandsfähiger gegen Kratzer und Stöße ist, ohne den zentralen Vorteil von Titan zu verlieren: Seine außergewöhnlich geringe Masse. Entwickelt für Anwendungen in Luftfahrt und Automobilbau, verbindet dieses Material Hohe Resistenz gegenüber äußeren Einflüssen mit maximaler Gewichtseffizienz und Tragekomfort.

Keramisiertes Titan wird aber nicht nur für das Gehäuse verwendet, sondern auch für Hauptplatine und Brücken des Manufakturkalibers. So ergibt sich eine konsistente Konstruktion, bei der Gehäusestruktur und Werkkomponenten materialseitig auf derselben Grundlage gefertigt sind. Dadurch wird nicht nur das Gesamtgewicht reduziert, sondern auch vor allem die strukturelle Integrität der gesamten Uhr erhöht.

The cars´engine: Das L.U.C 04.04-L im Fokus

Das Kaliber L.U.C 04.04-L an sich ist nicht als separates Element in das Gehäuse eingesetzt, sondern vollständig in die tragende Architektur integriert worden. Das Uhrwerk ist sichtbar, strukturell eingebunden und mechanisch geschützt zugleich: Vier in die Rahmenstruktur integrierte Hebelarme stabilisieren das Werk, während ein speziell entwickeltes Silentblock-System Vibrationen absorbiert: Ein Prinzip, das man so aus dem Automotor kennt und in der Lab One feinmechanisch umgesetzt wurde. Für Chopard ist das eine Premiere: Zum ersten Mal werden Motorsport-Technologien dieser Art tiefgründig direkt in die Uhrmacherei übertragen. Das Werk dient damit nicht nur als Motor, sondern trägt entscheidend zur Gesamtstruktur und Stabilität der Uhr bei.

Das Uhrwerk ist ganz bewusst nach dem Leichtbauprinzip konstruiert. Hauptplatine und Brücken bestehen aus keramisiertem Titan statt klassischem Neusilber (Legierung aus Kupfer, Nickel und Zink) oder Messing. Das Tourbillon ist in einem Aluminiumkäfig untergebracht, um ebenso die Masse weiter zu reduzieren. Im Zentrum des Zifferblatts arbeitet jenes angesprochene 60-Sekunden-Tourbillon mit Variner-Unruh und Phillips-Endkurve, welches vollständig auf Präzision und Stabilität ausgelegt wurde. Die Architektur ist bewusst offenkundig zu sehen: Jede funktionale Ebene ist sichtbar und Teil der visuellen Sprache der Uhr.  Mit 207 Komponenten, COSC-Chronometerzertifizierung und vollständig integrierter Titanstruktur steht das Kaliber exemplarisch für Chopards L.U.C-Manufaktur als technische Plattform ein.

Auch die Anzeige folgt dieser mechanischen Logik. Die Gangreserve wird als „Fuel Gauge“ interpretiert, als eine direkte Referenz an automobile Instrumente und ein bewusstes Zitat des Engine One Tourbillon, aus dem dieses Kaliber weiterentwickelt wurde (Engine One Tourbillon erstv. 2010 zum 150 jährigen Manufakturjubiläum von Chopard). Zeit, Energie und Regulierung werden hier nicht nur hübsch verpackt, sondern auf direktem Wege über die Mechanik angezeigt. Das Werk ist nicht nur „verbaut“, damit die Uhr läuft, sondern der Teil, an dem man das Konzept am klarsten sieht: Fokus auf Funktion und Performance, ohne Umwege.

Trägt sich eine Concept-Watch auch wie eine Uhr?

Mit 42mm Durchmesser und 11.15mm Höhe entspricht die Zagato Lab One Concept in formaler Hinsicht einer modernen Sportuhr – ihr tatsächliches Tragegefühl wird jedoch durch ihr extrem niedriges Gewicht von nur 43,20 Gramm definiert. Das liegt an der tubulären Rahmenarchitektur und dem Einsatz von keramisiertem Titan: Die Uhr wirkt körperlich präsent, bleibt aber sehr leicht. Statt klassischer Bandanstöße kommen offene, schwenkbare „tubular loops“ zum Einsatz, die direkt in die Struktur integriert sind und sich um etwa 45 Grad an das Handgelenk anpassen. Das verbessert die Lastverteilung und sorgt für eine stabile, ausbalancierte Position.

Chopard und der Motorsport – Wie kam das zustande?

Die Verbindung zwischen Chopard und dem Motorsport besteht seit Jahrzehnten. Weniger Sponsoring, dafür umso mehr echte Leidenschaft für den Sport, die in den letzten Jahrzehnten immer weiter gewachsen ist und heute prägt, wie die Marke sich in diesem Kontext positioniert. Ihren Ursprung fand sie nicht in einem Marketingkonzept, sondern in einer persönlichen Erfahrung: 1987 nahm Karl-Friedrich Scheufele, Co-Präsident von Chopard und leidenschaftlicher Sammler sowie Fahrer klassischer Automobile, gemeinsam mit seinem Vater an der Mille Miglia teil. Das Erlebnis dieser legendären 1000-Meilen-Rallye von Brescia nach Rom und zurück hinterließ offenbar einen so nachhaltigen Eindruck, dass aus Faszination rasch der Wunsch entstand, dauerhaft Teil dieser Welt zu werden.

Bereits ein Jahr später, 1988, setzte Chopard diesen Anspruch konsequent um und wurde offizieller Sponsor und „Official Timekeeper“ der Mille Miglia Rallye. Eine Partnerschaft, die inzwischen seit fast vier Jahrzehnten besteht und branchenweit zu den langlebigsten Partnerschaften einer Luxusuhrenmanufaktur mit einem Motorsport-Event zählt. Im selben Jahr erschien folgerichtig der erste Mille Miglia Chronograph, ein 32-Millimeter-Mono-Pusher, der den Auftakt zu einer Kollektion markierte, die den Geist des Motorsports stilistisch, inhaltlich und funktional in die Uhrmacherei übertragen und zukünftig zu einer der erfolgreichsten Kollektionen des Hauses werden sollte.

Auch die langjährige Freundschaft zur Rennfahrerlegende Jacky Ickx hat Scheufeles Motorsportbegeisterung nachhaltig geprägt. Ickx gewann unter anderem mehrfach die 24 Stunden-Rennen von Le Mans. Scheufele und Ickx lernten sich erstmals bei der Mille Miglia 1989 kennen; aus dieser Begegnung wurde eine tiefe Freundschaft, die bis heute besteht und immer wieder durch gemeinsame Teilnahmen und Rennabenteuer sichtbar wird. Ickx ist längst Teil der „Chopard-Familie“ und stand der Maison über Jahre sowohl als Markenbotschafter als auch als Identifikations-Person zwischen Uhren- und Rennsportleidenschaft zur Seite. 

Parallel dazu hat Chopard seine Mille Miglia-Uhrenlinie über Jahrzehnte kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut. Ihre Zeitmesser übersetzen Motorsport nicht nur in oberflächliche Designsprache wie Tachymeter-Skalen oder Rennflaggen-Farbakzente, sondern ebenso auch in funktionalen Aspekten der Uhrmacherei: Präzise, zuverlässige Chronographen und generell robuste Sportuhren, die teilweise zu bestimmten Anlässen modifiziert in Sondereditionen erscheinen. 

Die Partnerschaft zwischen Chopard und Zagato

Ein weiterer Meilenstein in dieser Historie sind Chopard´s Projekte in Zusammenarbeit mit dem italienischen Karosseriebauer Zagato. Das erste Ergebnis dieser Kooperation, der Mille Miglia Zagato Chronograph von 2013, war eine Hommage an die Verbindung klassischer Rennwagen und innovativer Uhrmacherei. Später folgte in 2019 die „Mille Miglia Classic Chronograph Zagato 100th Anniversary Edition“ anlässlich des hundertjährigen Bestehens des italienischen Coachbuilders. Die Zagato Lab One Concept ist damit die dritte Zusammenarbeit zwischen Chopard und Zagato – die Fortsetzung einer Partnerschaft, die sich über mehrere Projekte hinweg aus der gemeinsamen Nähe zu Automobilkultur, Design und Technik ergeben hat.

Und genau das macht die Sache authentisch: Motorsport ist bei Chopard keine dekorative Inspirationsquelle oder ein kurzlebig aufgegriffener Trend, sondern seit Jahrzehnten ein prägender Bestandteil der Marken-DNA. Der Bezug zum Sport basiert auf echter Leidenschaft, der Pflege tiefgründiger Freundschaften und aus eigenen Rennteilnahmen, die nicht inszeniert, sondern gelebt sind. Gleichzeitig wird die Rennsport-Affinität des Hauses immer wieder durch die Übertragung technischer Denkweisen aus dem Motorsport in die Uhrmacherei selbst unterstrichen.

Die Geschichte von Zagato

Zagato (ZED Milano s.r.l.) ist kein klassischer Fahrzeugveredler. Die 1919 von Ugo Zagato in Mailand gegründete Carrozzeria zählt zu den prägendsten Institutionen des italienischen Karosseriebaus – ein Atelier, das seine Wurzeln nicht im Design, sondern in der Konstruktion hat. Ugo Zagato kam aus der Luftfahrt und übertrug die dort relevanten Prinzipien wie geringes Gewicht, strukturelle Effizienz und aerodynamische Klarheit konsequent auf Renn- und Sportwagen. Was als kleiner Karosseriebetrieb begann, entwickelte sich exponentiell zu einem kreativen und technischen Partner für Marken wie Alfa Romeo, Lancia, Fiat, Maserati oder Aston Martin. Bis heute wird Zagato unabhängiges Familienunternehmen in dritter Generation geführt.

Ihr Ansatz war dabei stets funktional motiviert. Leichtbau bedeutete hier nicht Reduktion um der Ästhetik willen, sondern Performance durch Konstruktion. Schon in den 1920er- und 1930er-Jahren entstanden aerodynamisch optimierte Rennfahrzeuge, die bei der Mille Miglia Erfolge feierten und die Verbindung von Technik und Form exemplarisch verkörperten. Später prägten charakteristische Proportionen, klar gespannte Flächen und das berühmte „Double Bubble“-Dach die Designsprache des Hauses. So wurde eine Lösung, die aus praktischer Notwendigkeit entstand zum ikonischen Markenzeichen.

Auch in der Moderne bleibt Zagato seiner DNA treu. Ein prägnantes Beispiel ist der Aston Martin Vanquish Zagato, eine aufwendige Kleinserie in Zusammenarbeit mit dem britischen Automobilhersteller, die 2016 erstmals vorgestellt wurde. Hier verschmelzen britische Ingenieurskunst und italienisches Karosseriebau-Kunst zu einem Fahrzeug, das nicht retro, sondern bewusst skulptural gedacht ist: Eigenständige Karosserie, markantes Heckdesign und konsequenter Leichtbau erstrecken sich über eine gänzlich klar strukturierte Aerodynamik der Karosse. Der Vanquish Zagato zeigt exemplarisch, wie das italienische Atelier bis heute Konzeptfahrzeug-Logik, strukturelle Klarheit und emotionale Formensprache miteinander verbinden kann.

Im Kern dieser über hundertjährigen Geschichte steht ein einfaches, aber wirkungsvolles Prinzip: „Less weight, more speed“. Weniger Masse, mehr Leistung – nicht als Slogan, sondern als konstruktives Credo. Genau darin liegt Zagatos eigentliche Identität: Form folgt Funktion, Performance entsteht aus Struktur, und Design ist immer das sichtbare Resultat technischer Überzeugung.

Chopard und Zagato: Ein perfect Match

Die Kooperation zwischen Chopard und Zagato war nie ein spontanes Branding-Projekt, sondern ergibt sich aus einer inhaltlichen Schnittmenge beider Häuser. Zagatos kreative Sprache kommt aus der Welt von Konzept- und Wettbewerbsfahrzeugen, also aus Projekten, in denen man nicht einfach Serienformen variiert, sondern grundsätzliche Lösungen sucht. Genau das passt zur Lab-Philosophie von Chopard, die ebenfalls nicht auf evolutionäre Feinjustierung setzt, sondern auf Experimente, bei denen Konstruktion und Idee im Vordergrund stehen. Dazu kommt ein gemeinsamer Fokus auf Leichtbau und Strukturdenken: Bei Zagato gehört das historisch zur Unternehmens-DNA – und wird ebenso in der Zagato Lab One plausibel umgesetzt: Vom ultraleichten Rahmen bis zur Art, wie das Werk in die Gesamtarchitektur eingebunden ist. Und schließlich spielt auch die Unternehmensorganisation eine Rolle: Beide sind familiengeführte Häuser mit weitreichender Historie, die ihre Kultur über Generationen entwickelt haben. Das macht die Zusammenarbeit weniger austauschbar und unterscheidet sie spürbar von Kooperationen, die nur auf kurzfristige Aufmerksamkeit zielen.

Chopard × Zagato Timeline

•               2013: Mille Miglia Zagato Chronograph (Ref. 168550-3004): Der erste gemeinsame Zeitmesser, der die Partnerschaft von Chopard mit dem italienischen Karosseriebauer thematisch verknüpft, da Zagato stets für die Mille Miglia Fahrzeuge Karossen baute und sich Chopards Uhrenmodell mittlerweile etabliert hatte.

•               2019: Mille Miglia Classic Chronograph Zagato 100th Anniversary Edition (Ref. 168589-3020): Eine Sonderedition zum hundertjährigen Bestehen von Zagato, die Motorsport- und Designgeschichte bündelt.

•               2026: Zagato Lab One Concept: Die dritte Kollaboration zwischen Chopard und Zagato, bei der die beiden Häuser erstmals ihre Philosophie nicht nur visuell, sondern konstruktiv und technisch verknüpfen. Sie dient als Konzeptuhr, die Motorsport-Architektur in die Uhrmacherei überträgt.


chopard.com


Eigenschaften

MARKE

Chopard

MODELL

Chopard Zagato Lab One Concept

REFERENZ

168636-3001 – Limitiert auf 19 Exemplare

GEHÄUSE

Anthrazitfarbenes, sandgestrahltes, keramisiertes Titan mit einer Härte von 1000 Vickers

DIMENSIONEN

Durchmesser: 42 mm
Höhe: 11,15 mm
Gewicht: 43,2 g (36,5 g ohne Band)

WASSERDICHTIGKEIT

5 Bar (~50m)

ZIFFERBLATT

Anthrazitfarbenes, keramisiertes Titan mit Zagato-„Z“-Motiven (Relief) als auch rhodinierte Details und Schriftzüge

ARMBAND

Schwarzes Textilband mit Dornschliesse aus Titan

UHRWERK

Chopard L.U.C 04.04-L

AUFZUG

Handaufzug

GANGRESERVE

60 Stunden

FREQUENZ

28.800 A/h (4Hz)

FUNKTIONEN

Gangreserveanzeige, Stunden und Minuten, kleine Sekunde, Tourbillon

PREIS

Preis auf Anfrage

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