Frederique Constant präsentiert zur Watches & Wonders 2026 3 Classic Manufacture Worldtimer mit neuem Manufakturkaliber FC-719 und verkleinertem 40-mm-Gehäuse.

Zenith erweitert zur Watches & Wonders 2026 die Chronomaster Sport-Kollektion um vier neue Skeleton-Modelle in Edelstahl beziehungsweise Roségold – davon eines auf zehn Exemplare limitiert. Ergänzt wird das Quartett durch eine neu entwickelte, patentierte Faltschließe mit Mikroverstellung.
Im Jahr 1994 erschien die erste Chronomaster von Zenith. Sie war der Auftakt für eine Reihe mechanischer Chronographen, die das gesamte Know-how der Manufaktur im Bereich der Kurzzeitmessung widerspiegeln sollten. Diese Expertise ist untrennbar mit dem legendären El Primero von Zenith verbunden.
Das weltweit erste automatische integrierte Hochfrequenz-Chronographenkaliber erschien 1969. Eine seiner ersten Wirkungsstätten war das Edelstahlmodell A386. Die bis 1972 produzierten 4.500 Exemplare dieser Uhr zeigten sich mit einem Tricolor-Zifferblattdesign, das sich klar von den damaligen einfarbigen Chronographen-Layouts unterschied. Heute ist es – neben der obligatorischen Ausstattung mit einem El-Primero-Werk – ein prägendes Merkmal vieler Modelle der Chronomaster-Kollektion.
„Die Zenith Chronomaster-Kollektion in ihrer heutigen Form wurde offiziell im Jahr 1994 eingeführt – ihre Wurzeln reichen jedoch bis ins Jahr 1969 zurück. Damals präsentierte Zenith die A386, die als Vorläufer der heutigen Zenith Chronomaster gilt. In den darauffolgenden Jahrzehnten entwickelte Zenith immer neue, sportlich orientierte Chronographen – von der De Luca über die Rainbow bis hin zu weiteren ikonischen Modellen. Jedes von ihnen brachte eigene gestalterische und technische Merkmale mit ein, die schließlich zur Identität der Chronomaster beitrugen und 1994 in der offiziellen Lancierung der Kollektion mündeten“, erläutert Romain Marietta, Leiter Produktentwicklung bei Zenith.
2021 erschien dann die Chronomaster Sport, ausgestattet mit dem 2019 eingeführten Automatikkaliber El Primero 3600 mit präziser Zehntelsekundenmessung. Damit rief Zenith kein geringeres Ziel aus, als die Benchmark für Chronographen zu setzen. Ob die zu LVMH gehörende Manufaktur dieses Ziel erreicht hat, lässt sich schwer beurteilen. Da eine Chronomaster Sport Teil der letztjährigen Jubiläumsedition zum 160-jährigen Bestehen der Marke war, ist jedoch von einer großen Relevanz der Linie für Zenith auszugehen. Diese manifestiert sich nun in vier neuen Ausführungen.
Das eindeutig sportlich ausgerichtete Mitglied der Chronomaster-Kollektion erlaubt nun erstmals auch von vorne den Blick auf den innenliegenden Antrieb. Vier Versionen stehen zur Wahl.
Das Saphirglas-Zifferblatt der neuen Chronomaster Sport Skeleton-Modelle erzeugt dank seiner Tönung – von Schwarz am Rand bis völlig transparent in der Mitte – eine nahezu dramatische Sicht auf das El Primero und seine skelettierte Architektur. Als unverkennbare Hommage an das Original von 1969 bleiben die charakteristischen, dreifarbigen, sich überlappenden Zähler in Grau, Anthrazit und Silberfarben beziehungsweise Blau erhalten.
Für eine komfortable Ablesbarkeit sorgen applizierte und facettierte Stundenindizes, die – ebenso wie die Zeiger – mit Superluminova SLN C1 beschichtet sind. Bei Tageslicht erscheint die Leuchtmasse rein weiß, im Dunkeln leuchtet sie grün nach.
Die neuen Chronomaster-Sport Skeleton-Modelle sind mit einer skelettierten Version des Schnellschwingers El Primero 3600 ausgestattet. Die hohe Frequenz von fünf Hertz (36.000 A/h) ermöglicht die präzise Messung und Anzeige von Zehntelsekunden. Das bedeutet, dass der zentrale Chronographenzeiger eine volle Umdrehung in zehn Sekunden absolviert – bei herkömmlichen Chronographen erfolgt dies einmal pro Minute.
Das El Primero 3600SK ist nicht nur durch das getönte Zifferblatt, sondern auch durch den Saphirglasboden zu betrachten. Dabei erblickt man das blau lackierte Säulenrad sowie die horizontale Kupplungsarchitektur des Automatikwerks.
Das Werk verfügt zudem über ein Silizium-Hemmungsrad – wie bei der Chronomaster Open von vorne zwischen 9 und 10 Uhr sichtbar – für erhöhte Präzision und Langlebigkeit sowie über einen Sekundenstopp für das exakte Einstellen der Uhrzeit. Der skelettierte Rotor mit eingraviertem Zenith-Stern sorgt für eine Gangreserve von 60 Stunden.
Das neue Chronomaster Sport Skeleton-Quartett bietet die Wahl zwischen vier Gehäusevarianten. Alle messen 41 Millimeter im Durchmesser und sind bis zehn Bar wasserdicht.
Bei den Edelstahl-Ausführungen besteht die Lünette mit der 1/10-Sekunden-Anzeige aus grüner beziehungsweise schwarzer Keramik mit weißen Markierungen. Eine dritte Version kleidet sich in 18-karätiges Rotgold mit darauf abgestimmten Indizes, Zeigern sowie Markierungen auf der schwarzen Keramiklünette. Das Highlight-Modell ist die Roségold-Variante mit 50 Diamanten im Baguetteschliff auf der Lünette.
So viel Uhrmacherkunst will gut am Handgelenk gesichert sein. Dafür sorgt eine neu entwickelte Faltschließe mit Mikroverstellsystem für erhöhten Tragekomfort. Die Justierung des Armbands erfolgt werkzeuglos in 2-Millimeter-Schritten und kann direkt am Handgelenk vorgenommen werden. Insgesamt sind bis zu zehn Millimeter Verstellweg möglich.
Drei Jahre Entwicklungszeit investierte Zenith in diese neue, aus 41 Komponenten bestehende Konstruktion. Forschung, Feinabstimmung, Optimierung und zahlreiche Tragesimulationen führten zur neuen, patentierten Faltschließe, die künftig schrittweise bei weiteren Referenzen eingesetzt werden soll. Vorerst sichert sie die beiden neuen Chronomaster Sport Skeleton-Edelstahl-Modelle. Kombiniert mit einem Metall beziehungsweise einem zusätzlichen, farblich abgestimmten Kautschukband.
Die unlimitierte Roségoldversion ist mit einem schwarzen Kautschukband samt Roségold-Faltschließe ausgestattet, während die Ausführung mit Diamantlünette außerdem ein Roségoldarmband bietet. Grundsätzlich können alle Chronomaster Sport-Armbänder mit der neuen Faltschließe nachgerüstet werden.
Die vier Chronomaster Sport Skeleton-Uhren sind in Zenith-Boutiquen, online sowie bei autorisierten Händlern weltweit erhältlich. Die Edelstahl-Referenzen kosten jeweils 16.500 Euro. Der UVP für die unlimitierte Roségoldversion beträgt 31.200 Euro, während die auf zehn Exemplare limitierte Variante in Roségold mit 50 Diamanten 111.400 Euro kostet.