Weltzeituhren wie die Classic Manufacture Worldtimer ermöglichen es, die Uhrzeit in allen 24 Hauptzeitzonen gleichzeitig abzulesen, ohne die Uhr umstellen zu müssen. Vor allem für Kosmopoliten ist dies eine reizvolle Komplikation.

Gemeinsam ist allen drei neuen Varianten das um zwei Millimeter auf 40 Millimeter reduzierte Gehäuse sowie das neue Manufakturkaliber FC-719. Darüber hinaus verzichtet die Genfer Marke bei den neuen Ausführungen auf die bisher bei 6 Uhr platzierte Datumsanzeige. Dadurch kommt das charakteristische Weltkartenmotiv auf dem Zifferblatt vollständig zur Geltung, ohne wie bei den Vorgängermodellen teilweise vom Unterzifferblatt mit Zeigerdatum verdeckt zu werden.

Neues Manufakturkaliber FC-719 für die Classic Manufacture Worldtimer

Im Vergleich zu vielen traditionsreichen Uhrenmanufakturen ist Frederique Constant eine vergleichsweise junge Vertreterin der Schweizer Uhrmacherkunst. Seit ihrem ersten Inhouse-Uhrwerk – dem 2004 vorgestellten Handaufzugskaliber FC-910 – verfolgt die Marke jedoch mit bemerkenswertem Engagement die Entwicklung eigener Werke.

Mit dem neuen Automatikwerk FC-719 wächst die Zahl der Manufakturkaliber nun auf 35. Sein Debüt feiert es in den drei Neuinterpretationen der Classic Manufacture Worldtimer und bringt zugleich einen spürbaren praktischen Vorteil gegenüber dem bisherigen Kaliber FC-718, das 2012 zusammen mit dem ersten Worldtimer der Marke vorgestellt wurde: Die optimierte Gangreserve beträgt nun statt 38 großzügige 72 Stunden. Möglich wird dies durch eine längere Federhausfeder und eine überarbeitete Legierung.

Dabei treibt das Stundenrad den 24-Stunden-Ring an, der sich einmal pro Tag dreht, während der äußere Städtering feststeht. Jede der dort aufgeführten 24 Städte repräsentiert eine Zeitzone, sodass sich die jeweilige Ortszeit unmittelbar ablesen lässt. Die lokale Zeit wird dabei konventionell über Stunden- und Minutenzeiger angezeigt.

Alle Funktionen lassen sich komfortabel über die einzige Krone der Uhr einstellen. Durch den Saphirglasboden gibt das Werk zudem den Blick auf seine Veredelungen frei – darunter Genfer Streifen, Sonnenschliff, Perlierung und Schneckenmuster.

Verkleinertes 40-Millimeter-Gehäuse

Trotz der deutlich verlängerten Federhausfeder für die 72-stündige Gangautonomie ist es den Konstrukteuren gelungen, das Gehäuse auf einen Durchmesser von 40 Millimetern zu reduzieren.

Das polierte Edelstahlgehäuse ist bis fünf Bar wasserdicht und misst 12,53 Millimeter in der Höhe. Den oberen Abschluss bildet ein gewölbtes, entspiegeltes Saphirglas.

Drei neue Varianten der Classic Manufacture Worldtimer

Zur Watches & Wonders 2026 stellt Frederique Constant drei neue Varianten der Classic Manufacture Worldtimer vor. Jede Ausführung setzt dabei eigene gestalterische Akzente.

Limitiert und mit Diamanten besetzt

Die auf 88 Exemplare limitierte Version – eine Referenz an das Gründungsjahr des Uhrenherstellers – ist mit 70 Diamanten auf der Lünette sowie zwölf diamantbesetzten Stundenindizes versehen. Insgesamt bringen die edlen Steine ein Gewicht von 0,785 Karat auf die Waage und werten das himmelblaue Zifferblatt mit Kontinenten in grau gekörntem Relief und nachleuchtenden Zeigern luxuriös auf. Umgeben wird es von einem weißen Städtering sowie einem 24-Stunden-Ring in Weiß und Hellblau zur klaren Unterscheidung von Tag und Nacht.

Die Uhr wird mit zwei austauschbaren Alligatorlederbändern in Hell- und Dunkelblau mit Faltschließe geliefert.

Blauschattierungen und neues Armband

Die beiden nicht limitierten Varianten setzen Blau als prägendes Designelement ein. In einer Version erscheint der Ozean in kräftigen Blauschattierungen. Der Städtering bleibt neutral weiß, während der 24-Stunden-Ring in Hell- und Dunkelblau die Tag- und Nachtstunden unterscheidet.

Für komfortable Ablesbarkeit sorgen lumineszierende Indizes sowie Stunden- und Minutenzeiger. Getragen wird die Uhr an einem dunkelblauen Alligatorlederband mit Faltschließe und Schnellwechselsystem.

Die dritte Variante rückt die silbrig schimmernde Weltkarte besonders in den Fokus. Ein nahezu vollständig dunkelblaues Zifferblatt bildet den Hintergrund, während lediglich die Tagstunden des 24-Stunden-Rings weiß hervorgehoben sind.

Auch hier sind Zeiger und Indizes mit Superluminova belegt. Ergänzt wird die Uhr durch ein neues fünfgliedriges Edelstahlarmband von Frederique Constant, das sich – wie bei der Marke üblich – ebenfalls werkzeuglos wechseln lässt.

Preise und Verfügbarkeit

Die neuen Classic Manufacture Worldtimer Modelle sind online sowie bei autorisierten Händlern von Frederique Constant erhältlich. Die nicht limitierten Varianten kosten 4.995 Euro. Die limitierte Version mit Diamanten kostet 7.995 Euro


frederiqueconstant.com

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