Die teuersten F.P.Journe Uhren aller Zeiten: Auktionsrekorde, Prototypen, Souscription-Modelle und einzigartige Einzelstücke im Überblick.

Die Inhorgenta ist Europas größter Branchenevent für Uhren, Schmuck und Edelsteine in Deutschland und findet vom 20. bis 23. Februar auf dem Münchner Messegelände statt. Im Fokus steht zur Freude der Liebhaber mechanischer Uhren das Thema Craftsmanship, begleitet von vielen Produktvorstellungen und Panel-Talks in der Uhrenhalle A1. Swisswatches bringt in diesem Rahmen dieses Jahr auf der Watch-Talks-Bühne spannende Persönlichkeiten der Branche zusammen und wird mit ihnen ein brisantes Thema diskutieren: Heritage Meets Hype – The New Era of Watch Collecting.
Als reine B2B-Messe steht die 1974 gegründete Inhorgenta allen Branchenmitgliedern offen. Darüber hinaus präsentiert die Messe alle wichtigen Highlights auf ihren sozialen Kanälen. Und über die wichtigsten Inhorgenta-Neuheiten im Bereich mechanischer Uhren berichten wir natürlich zeitnah auf Swisswatches.
Für alle, die sich über den Namen Inhorgenta wundern, hier kommt die Erklärung: Als Inspirationsquellen dienten die lateinischen Begriffe „gemma“ für Edelstein, „aurum“ für Gold, „argento“ für Silber, „hora“ für Stunde und „in“ für international. Geprägt wurde der Begriff von der ehemaligen Pressesprecherin der Messe München, Dr. Gabriele Weishäupl.
Vom 20. bis 23. Februar 2026 wird München zum internationalen Treffpunkt der Schmuck-, Uhren- und Edelsteinebranche. Dabei rückt die Inhorgenta mit dem Leitthema Craftsmanship die Handwerkskunst ins Zentrum der Aufmerksamkeit: Von traditionellen Techniken über Hightech-Verfahren bis zu visionären Designs gilt es in der Uhrenhalle A1 die Ergebnisse dieser Expertise in der Uhrmacherei zu entdecken.
„Handwerk ist das Fundament unserer Branche“, sagt Stefanie Mändlein, Exhibition Director der Inhorgenta. „Gerade in Zeiten von Automatisierung und Digitalisierung erlebt das Handwerk eine neue Wertschätzung und gewinnt zunehmend an Relevanz. Mit dem Leitthema ‚Craftsmanship‘ schaffen wir eine Bühne für die Menschen und Fähigkeiten, die Schmuck, Uhren und Edelsteine zu dem machen, was sie sind: Ausdruck von Präzision, Leidenschaft und kulturellem Erbe.“
Aussteller präsentieren in kuratierten Themenwelten von Goldschmiedekunst bis Uhrmacherei ihre neuesten Stücke. Besucher erhalten darüber hinaus bei Live-Demonstrationen exklusive Einblicke und können in Workshops selbst Hand anlegen – vom Schleifen edler Steine bis zum Montieren eines mechanischen Uhrwerks.
Die Inhorgenta-Bühne der Uhrenkreateure ist die Halle A1, die ausschließlich den Zeitmessern vorbehalten ist. Und hier nimmt erfreulicherweise in den vergangenen Jahren der Anteil von Herstellern mechanischer Uhren und unabhängigen Marken stetig zu.
In diesem Jahr bereichern zudem spannende Rückkehrer wie MeisterSinger und Maurice Lacroix den Münchner Branchen-Event.
Stéphane Waser, Managing Director von Maurice Lacroix, verspricht: „In München werden wir erstmals weltweit ausgewählte Neuheiten für 2026 vorstellen. Wir freuen uns sehr, diese Premieren mit unserem Netzwerk und allen Uhrenliebhabern zu teilen.“
Tanja Brassler, Geschäftsleiterin bei Meistersinger, betont: „In unserem 25. Jubiläumsjahr freuen wir uns sehr, wieder auf der Inhorgenta dabei zu sein. Die kompakte, hochwertige Messe mit echtem Branchenwert bietet uns die ideale Gelegenheit, einem breiten Fachpublikum unsere spannenden Jubiläumsneuheiten zu präsentieren.“
Der Erkenntnis der Relevanz uhrmacherischen Know-hows für die gesamte Branche trägt der Inhorgenta-Event auch durch die Berücksichtigung der Nachwuchs-Gewinnung Rechnung. So macht zum zweiten Mal die mobile Uhrmacher-Werkstatt des Zentralverbands für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik im Eingangsbereich West der Inhorgenta Station und ermöglicht einen authentischen Einblick in das Uhrmacherhandwerk.
Liebhabern anspruchsvoller Uhrenkunst empfiehlt sich vor allem der Besuch der drei Highlight-Areale in der Uhrenhalle A1. Da ist an erster Stelle die Watch Boutique zu nennen. Hier versammeln sich die Marken Mühle-Glashütte, MeisterSinger, Tutima Glashütte, Eberhard & Co., Ebel, Alexander Shorokhoff, Favre Leuba, Ba111od sowie EDOX.
Im Salon Suisse kann man sich der eidgenössischen Uhrmacherei widmen und 13 Independent Brands entdecken: Atlantic Watches, Aviator, Doxa, Epos, Vulcaine, Squale, Richelieu, Andre Mouche, EST Continental Watches, Jowissa, Le Temps of Switzerland, Cornavin und Delma.
Last but not least hat bekanntermaßen auch die französische Uhrenszene viel zu bieten. Entdecken kann man dies im French Pavillon mit den Marken Herbelin, LIP, Yema, Kelton, Pierre Lannier, Rochet und Depancel.
Nach der erfolgreichen Kooperation im vergangenen Jahr haben die Fondation Haute Horlogerie (FHH) und die Inhorgenta beschlossen, ihre Partnerschaft langfristig fortzusetzen. Und so wird im Jahr 2026 der FHH Cultural Space erneut als kuratierte Erlebnisfläche präsentiert.
Die immersive Plattform widmet sich der feinen Uhrmacherei als kulturellem Erbe und bietet Ausstellungen, Workshops, Live-Vorführungen sowie Vorträge rund um Handwerkskunst, Fachwissen und die Zukunft mechanischer Uhren. Standort: Halle A1.333.
„Unsere Zusammenarbeit mit der Inhorgenta basiert auf einer gemeinsamen Überzeugung: Uhrmacherei ist weit mehr als ein Produkt – sie ist ein kulturelles und zutiefst menschliches Schaffen. Der FHH Cultural Space 2026 ist als Ort der Weitergabe, des Austauschs und der Entdeckung konzipiert – dort, wo Handwerk, Geschichte und Zukunftsperspektiven aufeinandertreffen“, erläutert Pascal Ravessoud, Vice President der Fondation Haute Horlogerie. Die Non-Profit-Organisation mit Sitz in Genf hat sich der Förderung, Vermittlung und Bewahrung der feinen Uhrmacherkunst verschrieben.
Im FHH Cultural Space können Besucher kostenlos und ohne Anmeldung an Watchmaking-Workshops teilnehmen. Hier erleben sie Basistechniken und erfahren beim Zerlegen und Zusammenbauen eines Uhrwerks handwerkliche Präzision aus nächster Nähe.
Interaktive Einblicke gewährt die Ausstellung „Watch Makers“. Sie ist als immersive, multisensorische Erlebniswelt konzipiert und lädt zu einer Entdeckungsreise durch die vielfältigen Berufe der Uhrmacherei ein: von der Werkmontage und -dekoration über das Edelsteinfassen und die Gehäusegravur bis zur Marketerie.
Während der gesamten Laufzeit der Inhorgenta 2026 stellen die Schweizer Uhrenmarken Piaget, Bovet und Oris im FHH Cultural Space kontinuierlich Live-Programme vor. Besucher können dabei verschiedene handwerkliche Techniken, Veredelungsprozesse und die besonderen Arbeitsweisen der Marken kennenlernen.
Darüber hinaus präsentieren die Marken eigene Programme: Piaget demonstriert die Veredelung von Uhrwerken, Bovet veranstaltet eine Gravur-Masterclass, während Oris seine kulturellen Werte hervorhebt.
Der Münchner Branchen-Event ist einer der ersten Termine im Jahr für die Lancierung von Produktneuheiten. Zugleich steht er für ein vielfältiges Rahmenprogramm und widmet sich mit Vorträgen, Panels und Sonderausstellungen gezielt den Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Nachwuchsförderung.
Informativ, spannend und kontrovers zugleich wird es dabei auf der Watch-Talks-Bühne in der Uhrenhalle A1. Hier präsentieren Branchenexperten an allen Messetagen internationalen Persönlichkeiten aus der Uhrenwelt in Einzelgesprächen sowie dynamischen Diskussionsrunden mit den aktuellen Meinungsmachern der Community.
Swisswatches ist wie bereits in den Vorjahren Gastgeber eines Highlight-Talks auf der Inhorgenta und thematisiert die spannenden Veränderungen, die sich seit einiger Zeit in der Uhrensammler-Szene beobachten lassen: Heritage Meets Hype – The New Era of Watch Collecting (Tradition trifft auf Hype – Die neue Ära des Uhrensammelns).
Unter dieser Überschrift wird Jörn Kengelbach, Editor-at-large bei Swisswatches, mehrere Top-Protagonisten und Insider der internationalen Uhren-Community auf der Watch-Talks-Bühne versammeln: Andy Hoffman (Senior Business Editor Hodinkee), Frank Geelen (Gründer und Chefredakteur von Monochrome Watches) sowie Swisswatches-Gründer Zurab Zazashvili. Der Watch-Talk wird am Samstag den 21. Februar um 13:30 Uhr stattfinden.
2017 wurde die 3,5 Kilogramm schwere Trophäe in Form eines stilisierten Brillanten erstmals auf der Inhorgenta vergeben. Mittlerweile gehört der Award zu den renommiertesten Auszeichnungen der Branche.
Und auch hier rücken Uhren zunehmend in den Fokus. So werden in diesem Jahr die bisherigen Uhren-Kategorien „Mechanical Watch of the Year“ und „Watch Design of the Year“ (Quarz- und Elektronikuhren) um eine neue Uhrensparte ergänzt: „Luxury Watch of the Year|Public Choice“ (Mechanikuhren, UVP 5.000-75.000 €). Diese wird gemeinsam mit der Wirtschafts- und Finanzzeitschrift WirtschaftsWoche (WiWo) ausgelobt.
Eigens für diese Kategorie wurde ein siebenköpfiges Expertenteam zusammengestellt, welches aber nicht das letzte Wort hat. Gisbert L. Brunner (uhrenkosmos.com), Robert-Jan Broer (fratellowatches.com), Frank Geelen (monochrome-watches.com), Kristian Haagen (kristianhaagen.com), Joern F. Kengelbach (WiWo), Pierre-André Schmitt (Bilanz) und Zurab Zazashvili (swisswatches-magazine.com) wählten stattdessen vorab 14 Luxusuhren aus dem Bewerberfeld aus. Aus diesen kürten dann die Leser der WirtschaftsWoche per Online-Voting die „Luxury Watch of the Year|Public Choice“.
„Diese Kooperation ist ein weiterer Baustein unserer Strategie bei der WirtschaftsWoche, das Thema Uhren und Luxus zu stärken. Durch den Preis werden Marken, Modelle und die Menschen dahinter sichtbarer – über die Fachwelt hinaus. Ich freue mich über diese Partnerschaft und dass wir unsere Leserinnen und Leser mit einbeziehen“, so Horst von Buttlar, Chefredakteur der WirtschaftsWoche.
Die feierliche Preisverleihung aller Inhorgenta Awards findet im Rahmen einer großen Gala am 21. Februar 2026 in den Bavaria Filmstudios München statt.