IWC lanciert zum 150-jährigen Jubiläum eine 27-teilige Kollektion mit ihren begehrtesten Uhren
Der Amerikaner Florentine Ariosto Jones gründete 1868 die Marke IWC mit dem Ziel, Schweizer Uhrenhandwerk mit Amerikanischen Herstellungstechniken zu paaren. IWC wurde bald zum Spezialist in der Entwicklung von einwandfreien Taschenuhren. Obwohl die Initialen der Marke für ‚Internationale’ Watch Company stehen und ihr Gründer ein Amerikanischer Bürger war, war sie immer – und ist es heute noch – ansässig im Schweizer Schaffhausen.
Eine sehr gut erhaltene historische IWC Pallweber Taschenuhr aus den 1880er Jahren
2018 ist ein besonders wichtiges Jahr für IWC, die Marke feiert 150-jähriges Bestehen. Für diesen aufregenden Anlass begrüßt die Manufaktur 27 (eigentlich 28 wenn man die Taschenuhr mit einrechnet) neue oder wieder-aufgelegte Zeitmesser aus ihrer Portugieser, Portofino, Fliegeruhren und Da Vinci Familie. Einige der Uhren überzeugen durch ihre technische Finesse und andere durch ihr ästhetisches Auftreten. Aber über allem steht die längst vergessene Pallweber aus den frühen 1880er Jahren, eine digitale Taschenuhr mit einem springenden Zahlenmodul, die wieder zum Leben erweckt wurde. Nur dieses Mal als Armbanduhr.
Josef Pallweber erfand 1883 die erste Taschenuhr mit springender Stunde
Tribute to Pallweber Edition “150 Years”
Josef Pallweber ist der Gründervater der digitalen Uhr und patentierte 1883 die erste Taschenuhr mit springender Stunde. Diese historischen Taschenuhren zeigten die Stunden und Minuten mit großen Ziffern auf rotierenden Scheiben an. IWC erkannte schnell das Potential dieser neuartigen Anzeige und lancierte 1885 ihre erste digitale Taschenuhr. IWC hat zirka 20.000 Pallweber Taschenuhren innerhalb von 20 Jahren produziert. Einige davon können heute noch im IWC Museum in Schaffhausen bewundert werden. Zum Glück hat sich IWC dazu entschieden, der Pallweber für ihre Jubiläums-Kollektion neues Leben einzuhauchen. Das Design ist wirklich außergewöhnlich ästhetisch und für uns ein echtes Highlight in der Kollektion.
Neu wie alt – die IWC Pocket Watch Tribute to Pallweber Edition 150 Years aus der Jubiläumskollektion
Die 2018ner Version wird am Handgelenk getragen und ist mit einem blauen oder weißen Lackzifferblatt erhältlich, um der Kollektion einen einheitlichen Look zu geben. Sie werden mit 12 Schichten hochwertigem Lack beschichtet und zwischen den einzelnen Schritten poliert und gebürstet. Die Tribute to Pallweber Edition “150 Years” in Platin (weißes Zifferblatt) ist auf 25 Uhren limitiert, in Rotgold (weißes Zifferblatt) auf 250 Uhren und in Edelstahl (blaues Zifferblatt) auf 500 Uhren.
Die IWC Pallweber Taschenuhr wurde in der Jubiläumskollektion auch als Armbanduhr lanciert
Die Portugieser ist die bekannteste und stärkste Uhren-Kollektion, die mit IWC in Verbindung gebracht wird. Also hat die Marke das Jubiläums-Modell mit einer technisch äußerst anspruchsvollen Komplikation versehen, um ihre Position zu unterstreichen. Der Konstantkraft-Tourbillon wurde 2011 erstmals von IWC in der Siderale Scafuisa vorgestellt. Die neuen Referenzen IW590202 und IW590203 kombiniert einen Konstantkraft-Tourbillon mit einer einfachen Mondphasenanzeige (Kaliber 94805). Der patentierte Konstantkraft-Mechanismus überträgt gleichmäßige Kraftimpulse auf das Ankerrad. In Verbindung mit dem Tourbillon, das die negativen Einflüsse der Schwerkraft auf das Schwingsystem der Uhr ausgleicht, sorgt dies für eine außerordentlich hohe Präzision. Die Mondphasenanzeige muss erst nach 577,5 Jahren um einen Tag korrigiert werden. Die Portugieser Constant-Force Tourbillon Edition “150 Years” mit Platin Gehäuse und einem blauen oder weißen Lackzifferblatt ist auf 15 Uhren limitiert.
Die erste IWC Portugieser mit Konstantkraft-Tourbillon und Mondphasenanzeige
Kurt Klaus spielt für die International Watch Company eine wichtige Rolle. Als Chef-Uhrenmacher von IWC entwickelte er 1985 den Da Vinci Chronograph Ewiger Kalender, der automatisch bis zum Jahr 2499 läuft, fast ohne korrigiert werden zu müssen. Ewige Kalender gab es damals schon seit mehr als hundert Jahren, aber für Kurt Klaus war es entscheidend einen besonders benutzerfreundlichen Ewigen Kalender zu entwickeln. Zur Jubiläums-Kollektion von IWC stellen sie nun zum ersten Mal einen Ewigen Kalender (von Kurt Klaus) zusammen mit einem Tourbillon vor. Dank Kurt Klaus’ besonders sparsamen Ewigen Kalender, der gerade mal aus 81 Teilen besteht, kann das neue Kaliber 51950 beide Komplikationen in einem vergleichbar flachen Gehäuse unterbringen. Die Portugieser Perpetual Calendar Tourbillon Edition “150 Years” ist auf 50 Uhren limitiert und ausschließlich mit einem weißen Zifferblatt und 18-Karat Rotgoldgehäuse erhältlich.
Die erste IWC Portugieser mit Ewigem Kalender (von Kurt Klaus) und Tourbillon
Selbstverständlich hat die Manufaktur auch eine spezielle Interpretation ihres gewöhnlichen Ewigen Kalender inkludiert, da sie zu den klassischen Komplikationen der Portugieser Familie zählt. Die Portugieser Perpetual Calendar Edition “150 Years” ist auf 250 Uhren limitiert und mit einem 18-Karat Rotgoldgehäuse und weißen Zifferblatt erhältlich.
Klassiker – die IWC Portugieser mit ewigem Kalender aus der Jubiläumskollektion
Big Pilot’s Watch Big Date Edition “150 Years”
Zum ersten Mal überhaupt wurde die große Fliegeruhr (46.2 mm) mit einer großziffrigen Datumsanzeige versehen. Schaut man genauer hin und erinnert sich an die typischen großen Fliegeruhren merkt man, dass der Sekundzeiger durch eine Stopp-Sekunde bei 6 Uhr ersetzt wurde. Auch die Gangreservenanzeige fehlt. Um das Zifferblatt nicht zu überladen, wurde sie auf der Rückseite angebracht und ist durch ein rundes Fenster sichtbar. Das Sichtfenster im Weicheisen-Käfig beeinträchtigt jedoch nicht die Magnetfeldabschirmung. Die BigPilot’s Watch Big Date Edition “150 Years” ist auf 150 Uhren limitiert und mit einem blauen oder weißen Zifferblatt und Edelstahlgehäuse erhältlich.
Big Pilot’s Watch Big Date Edition “150 Years” – Photo by IWC
Alle Uhren aus der Jubiläums-Kollektion kommen mit einem schwarzen Alligator-Lederband und “150 Years” Insignien, entweder als Medaille oder als Gravur.
Uhren aus der Ingenieur oder Aquatimer Linie wurden nicht mit aufgenommen, da sich IWC für eine festliche, klassische Kollektion mit polierten Gehäusen, lackierten Zifferblättern und eleganten Formen entschieden hat, die schon von ihrer Grundidee besser zu einem Jubiläum passen.
Die bereits erwähnten Uhren geben einen Einblick in die etwas aufwendigeren und auch neuen Modelle aus der “150 Years” Kollektion. Nicht weniger wichtig sind natürlich die restlichen 18 Uhren.
Eine kurze Zusammenfassung der anderen Styles:
Mondphasen
Da Vinci Automatic Moon Phase 36 Edition “150 Years”. Limitiert auf 50 Uhren mit 18 Karat Weiß- oder Rot-Gold-Gehäuse, vollständig mit 206 reinweißen Diamanten im Wert von 2,26 Karat besetzt.
Portofino Hand-Wound Moon Phase Edition “150 Years”. Limitiert auf 150 Uhren in 18-Karat Rotgold (blaues Zifferblatt) und 350 Uhren in Edelstahl (blaues oder weißes Zifferblatt).
IWC Portofino Hand-Wound Moon Phase Edition 150 Years
Chronographen
Pilot’s Watch Chronograph Edition “150 Years”. Limitiert auf 1.000 Uhren in Edelstahl mit weißem Zifferblatt.
IWC Pilot’s Watch Chronograph Edition 150 Years
Portofino Chronograph Edition “150 Years”. Limitiert auf 2.000 Uhren in Edelstahl mit blauem oder weißem Zifferblatt.
IWC Portofino Chronograph Edition 150 Years
Portugieser Chronograph Edition “150 Years”. Die erste Portugieser mit einem Werk aus der Kaliberfamilie 69000. Limitiert auf 2.000 Uhren in Edelstahl mit blauem oder weißem Zifferblatt. Das Kaliber 69355 ist ein robustes, aus 194 Einzelheiten bestehendes Chronographenwerk in klassischer Kolonnenradbauweise.
IWC Portugieser Chronograph Edition 150 Years
Automatik-Werk
Da Vinci Automatic Edition “150 Years”. Hier kommt zum ersten Mal das neue IWC-Manufakturkaliber 82200 zum Einsatz, ein besonders robustes Automatik-Werk mit Pellaton-Aufzug, das eine Gangreserve von 60 Stunden bietet. Limitiert auf 250 Uhren in 18-Karat Rotgold (weißes Zifferblatt) und 500 Uhren in Edelstahl mit blauem oder weißem Zifferblatt.
IWC Da Vinci Automatic Edition 150 Years
Portofino Automatic Edition “150 Years”. Limitiert auf 2.000 Uhren in Edelstahl mit blauem oder weißem Zifferblatt.
IWC Portofino Automatic Edition 150 Years
Handaufzug
Portugieser Hand-Wound Eight Days Edition “150 Years”. Limitiert auf 250 Uhren in 18-Karat Rotgold (weißes Zifferblatt) und 1.000 Uhren in Edelstahl (weißes Zifferblatt). Die Gangreservenanzeige (8 Tage) ist auf der Rückseite angebracht und durch ein transparentes Saphirglas zu erkennen.
IWC Portugieser Hand-Wound Eight Days Edition 150 Years
Die Uhrenmarke Armin Strom schenkt dem uneingeschränkten Blick auf das Uhrwerk sehr viel Aufmerksamkeit, denn es ist der verantwortliche Motor und hoch-komplexe Mechanismus, der die Uhr am laufen hält. Daher hat sich die Manufaktur auf das skelettierte Werk-Design spezialisiert, um dem Träger das innere nach außen sichtbar zu machen. Die wenigsten wissen allerdings, wie viel…
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Als Patek Philippe 1974 den Designer Gerald Genta mit der Entwicklung der Nautilus beauftragten, gingen sie gegen alle damaligen Konventionen. Zum einen galt es als grotesk für ein traditionelles Luxusunternehmen wie Patek, eine Uhr aus Stahl zu entwickeln, die dann auch noch unanständig sportlich war. Und zum anderen ging es gegen den Trend der damaligen…
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