Omega startet mit zwei Professionals ins neue Jahr. Der Zusatz Professional steht bei der Swatch-Group-Marke für besonders robuste und einsatztaugliche Zeitmesser. So wie die Speedmaster Moonwatch. Das neue Duo zeigt sich mit einem schwarz-weißen Zifferblatt sowie Gehäusen aus Edelstahl und Moonshine-Gold. Selbstverständlich verweist das neue Moonwatch-Duo von Omega mit seiner Optik auf seine Weltraumvergangenheit als erste NASA-zertifizierte-Uhr, welches bei allen sechs Mondlandungen dabei war.

Zu den Verweisen auf diese Ära gehören das klassische asymmetrische Gehäusedesign mit integriertem Kronen- und Drückerschutz sowie das zweilagige Zifferblatt. Seit der Neugestaltung im Jahr 2021 zählt auch das historische DON-Design (dot over ninety) – kleiner Punkt über der 90 auf der Lünette – wieder zu den Merkmalen der Moonwatch.

Raynald Aeschlimann, CEO von Omega, erklärte damals: „Wenn man eine Kultuhr wie die Speedmaster Moonwatch überarbeitet, muss jedes Detail dem ursprünglichen Geist der Uhr treu bleiben. Dieser Chronograph ist auf der ganzen Welt bekannt, weshalb wir dem Design mit großem Respekt entgegengetreten sind, während wir gleichzeitig das Uhrwerk auf das nächste Level der Uhrmacherkunst gehoben haben.“

Übrigens: Noch heute sind Omega-Uhren von der NASA als weltraumtauglich zertifiziert und gehören zur Standardausrüstung der Astronauten. Dabei handelt es sich um die Speedmaster Professional 3570.50.00 und die Speedmaster Professional X-33.

Die Geburtsstunde der Speedmaster Moonwatch von Omega

Die erste Speedmaster (Referenz 2998) absolvierte bereits bei der Mercury-Atlas-8-Mission am 3. Oktober 1962 einen Weltraum-Ausflug am Handgelenk des US-amerikanischen Astronauten Walter M. Schirra. Als Geburtsstunde der legendären Moonwatch gilt jedoch der 20. Juli 1969, als die Referenz 105.012 als offizielle NASA-Uhr an Bord der Apollo 11 in Richtung Mond startete. Buzz Aldrin, der als zweiter Mann den Erdtrabanten betrat, trug dabei den Zeitmesser am Handgelenk.

Alles über die Geschichte dieser Speedmaster, welche fortan als Moonwatch in die Annalen von Omega einging, finden Sie in dem ausführlichen Artikel über die Geschichte der Speedmaster von meinem Kollegen Philipp Riehr.

Zifferblatt des neuen Moonwatch-Duos: klassisch in Schwarz-Weiß

Das charakteristische Stufen-Zifferblatt der neuen Speedmaster Moonwatch-Chronographen besteht aus einer Doppelplatine. Die untere trägt die Hilfszifferblätter, ist weiß und mit einem Lackfinish versehen. Die Totalisatoren sind durch die Ausschnitte in der oberen Platine sichtbar. Sie ist schwarz, poliert und ebenfalls glänzend lackiert.

Dieser invertierten Ästhetik folgen auch die Minuteneinteilungen, welche auf dem oberen Zifferblatt weiß und auf den Hilfszifferblättern für die kleine Sekunde, den 30-Minuten- sowie den 12-Stunden-Zähler schwarz sind.

Analog zum Gehäusematerial weisen die neuen Moonwatch-Modelle Unterschiede beim Antlitz auf. So sind bei der Edelstahl-Version alle Zeiger und Stundenmarkierungen rhodiniert und mit weißem Superluminova ausgestattet. Die Gold-Variante hingegen zeigt sich mit Zeigern und Stundenmarkierungen in Moonshine-Gold. Auch hier kommt weißes Superluminova zum Tragen. Eine Ausnahme bildet der zentrale, mit Moonshine-Gold PVD-beschichtete Chronographenzeiger.

Bewährtes Werk im charakteristischen Gehäuseformat

Zum Erscheinungsbild der Moonwatch gehört die asymmetrische Gehäuseform der historischen Referenz 105.012, die Krone und Drücker auf der rechten Seite vor Stößen schützt. Bei dem neuen Duo misst dieses wie bei allen Speedmaster-Moonwatch-Professional-Modellen 42 Millimeter im Durchmesser.

Zur Wahl stehen schimmerndes Moonshine-Gold (Referenz 310.60.42.50.01.002) – Omegas eigene Gelbgoldlegierung – und kühler Edelstahl (Referenz 310.30.42.50.01.004). Darauf abgestimmt sind die dreireihigen Metallbänder mit Faltschließe und Komforteinstellung.

Beherbergt wird das Co-Axial-Master-Kaliber 3861 mit Handaufzug und einer 50-stündigen Gangreserve, welches erstmals 2021 bei der Speedmaster Moonwatch zum Einsatz kam. Dank dieser mechanischen Qualität erhalten die so ausgestatteten Uhren eine 5-Jahres-Garantie sowie die Master-Chronometer-Zertifizierung.

Preise und Verfügbarkeit

Die neuen Speedmaster Moonwatch-Modelle sind ab sofort online und bei autorisierten Omega-Händlern erhältlich. Der Preis für die Edelstahl-Ausführung beträgt 10.100 Euro, die Gold-Version kostet 47.800 Euro.


omegawatches.com

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