TAG Heuer LVMH Watch Week 2026: Neue Carrera 41 mm, Seafarer mit Gezeitenanzeige und Rattrapante-Chronograph im Detail.

Im Rahmen der LVMH Watch Week 2026 in Mailand zeigt Hublot seine Neuheiten für das kommende Jahr. Im Fokus stehen die nächste Generation der Big Bang, neue Farbvarianten sowie ausgewählte Sonder- und Limitierungen, die die Kollektionen Big Bang und Classic Fusion weiterentwickeln.
Diese Woche richtet sich der Blick der Uhrenwelt nach Mailand: Vom 19. bis 21. Januar präsentieren neun Maisons der LVMH Group ihre neuesten Kreationen. Neben Louis Vuitton, Bulgari, TAG Heuer oder Daniel Roth zeigt auch Hublot, welche Modelle 2026 besonders ins Auge fallen. Dazu gehören technische Upgrades, frische Farbvarianten und limitierte Editionen, die einen Blick auf die kommenden Trends der Big Bang und Classic Fusion gewähren.
Nachdem im letzten Jahr die Big Bang ihr 20-jähriges Jubiläum feierte, stellt Hublot nun eine neue Generation seines Kassikers vor. Die Big Bang Original Unico wartet sowohl technisch als auch ästhetisch mit einigen Optimierungen auf.
Im Inneren arbeitet das vollständig in-house entwickelte Chronographenkaliber MHUB1280 UNICO Manufacture mit fünf patentierten Innovationen, Säulenrad-Architektur, skelettiertem Wolfram-Rotor und Flyback-Funktion. Durch den Saphirglasboden ist der Uhrwerk sichtbar. Das Werk bietet eine Gangreserve von rund 72 Stunden und entspricht Hublots Präzisionsstandards.
Das 43 mm große Gehäuse liegt zwischen den früheren Größen von 41 und 44 mm und verbindet optimierte Proportionen mit erhöhter Ergonomie. Abgerundete Hörner, gummierte Krone und rechteckige Drücker sorgen für Tragekomfort, während das Zifferblatt mit „Carbon Effect“-Muster, angehobenen Zählern und tonalen Rehauts zusätzliche Tiefe erhält. Typische Designelemente wie die ungleichen Schrauben auf der Lünette, die charakteristischen „Ohren“ und die mehrschichtige Konstruktion bleiben erhalten. Auch das Armband wurde überarbeitet. Es weist eine neue geometrische Struktur auf und das One Click-System ermöglicht einen einfachen Austausch und hohen Tragekomfort. Insgesamt wirkt das Design nun skulpturaler und integrierter.
Die Kollektion wird in vier Materialvarianten angeboten, die Hublots Art of Fusion repräsentieren:
In Zusammenarbeit mit dem britischen Designer Samuel Ross stellt Hublot ein Modell vor, das Ross’ strukturalen Designansatz erstmals mit dem Unico-Chronographen-Manufakturkaliber kombiniert. Der Zeitmesser ist die vierte Kreation aus der seit 2019 bestehenden Zusammenarbeit zwischen der Maison und Ross’ Kreativatelier SR_A. Die auf 200 Stück limitierte Big Bang Unico SR_A knüpft gestalterisch an die drei vorausgegangenen SR_A-Tourbillon-Editionen an und übernimmt deren zentrales Gestaltungselement, das für Ross typische Wabenmotiv.
Das geometrische Motiv verkörpert diesmal ein neu entwickeltes, strukturiertes Kautschukarmband in Schwarz. Es ergänzt das 42 mm-große Gehäuse aus polierter und satinierter schwarzer Keramik und ähnelt gleichzeitig der Struktur des skelettierten Zifferblatts, das ebenfalls mattschwarz gehalten ist. Bei 6 Uhr gibt das Zifferblatt den Blick auf das Säulenrad des automatischen Manufakturkalibers HUB 1280 UNICO frei, das über einen Flyback-Chronographen, eine Schweizer Silizium-Ankerhemmung und eine Gangreserve von 72 Stunden verfügt. In seiner Gesamtheit soll der Zeitmesser, dessen Preis sich auf 30.600 Euro beläuft, laut Ross eine ergonomische Leichtigkeit ausdrücken.
Mit 24 Grand-Slam-Titel, die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris und seine 428 Wochen an der Spitze der Weltrangliste hat Novak Djokovic zahlreiche, herausragende Erfolge gefeiert. Nachdem 2024 bereits ein Modell in Kooperation mit dem serbischen Ausnahmetalent erschien, würdigt Hublot Djokovic nun mit der Big Bang Tourbillon GOAT Edition in drei Farbvarianten.
Bis ins kleinste Detail verweist die Uhr auf den Tennissport: Jede Farbe repräsentiert eine Tennisplatzoberfläche, wobei sich die Anzahl nach Djokovics Erfolgen auf dem jeweiligen Platz richtet: Blau für Hartplätze (72 Exemplare), Orange für Sandplätze (21 Exemplare) und Grün für Rasenplätze (8 Exemplare). Künftig plant Hublot, bei weiteren Turniersiegen neue, farblich passende Modelle zu lancieren.
Das 44-mm-Gehäuse und die Lünette bestehen aus einem innovativen Verbundwerkstoff mit einer marmorierten Optik, der unter anderem aus zwölf von Djokovics Lacoste-Poloshirts und zwölf seiner Head-Tennisschläger gefertigt wird. Mit einem Gewicht von nur 56 Gramm und Titanschrauben in Form von Tennisbällen verbindet die Uhr sportliche Leichtigkeit mit einem markanten Design. Gorilla-Glas schützt Vorder- und Rückseite der Uhr.
Im Inneren arbeitet das konzeptuelle MHUB6035 Automatiktourbillon. Statt einer klassischen Hauptplatine setzt Hublot auf ein filigranes, dreidimensionales Gitter, das wie Tennissaiten geformt ist. Dabei ist jede der hauchdünnen Saiten nur 0,55 mm dick. Noch dazu ist durch das Gitternetz eine Stahlraste in Form eines Tennisballs zu sehen, die das Federhaus der Zugfeder schmückt. Der Mikrorotor aus 22-karätigem Rotgold trägt das Hublot-Logo, die Tourbillonkäfige sind farblich auf das Gehäuse abgestimmt, und Djokovics „ND1“-Logo ist kontrastierend auf die PVD-beschichtete Hauptplatine gedruckt. Das Werk bietet rund 72 Stunden Gangreserve und besteht aus 293 Komponenten.
Auch das Armband spiegelt durch seine Ästhetik die Liebe zum Tennis wider. Es besteht aus weißem Kalbsleder mit Griffband-Prägung, einer zum Modell farblich abgestimmten Unterseite und einem Klettverschluss. Zusätzlich wird ein weißes Kautschukarmband für sportliche Einsätze mitgeliefert. Die 101 unlimitierten Exemplare der Big Bang Tourbillon Novak Djokovic GOAT Edition sind nummeriert und kosten jeweils 115.000 Euro.
Mit vier neuen Modellen feiert Hublot die Premiere eines neuen Farbtons in seiner Big Bang-Kollektion. Bei “Coal Blue” handelt es sich um einen exklusiv für diese Modelle entwickelten Blauton, der sich aus Grau, Schwarz und Blau zusammensetzt und damit mineralische Untertöne aufweist. Wem die Farbauswahl in der Big Bang-Familie bisher zu plakativ war, dürfte mit Coal Blue eine subtilere Alternative gefunden haben.
Der neue Farbton kommt in zwei Titanmodellen sowie in zwei diamantbesetzten Edelstahlvarianten zum Einsatz. Das polierte und satinierte Titangehäuse der Big Bang Original Unico Coal Blue und der Spirit of Big Bang Titanium Coal Blue wird durch ein geprägtes Zifferblatt in Coal Blue ergänzt. Dessen Struktur orientiert sich an einem Kohlefaser-Motiv und setzt sich aus abwechselnd satinierten und polierten Quadraten zusammen. Während die Big Bang Original Unico von einem hauseigenen Automatik-Chronographenkaliber mit 72 Stunden Gangreserveangetrieben wird, arbeitet in der Spirit of Big Bang ein skelettiertes Chronographenwerk mit Automatikaufzug.
Die Edelstahlgehäuse der 33 Millimeter großen Big Bang One Click Coal Blue Diamonds und der 32 Millimeter großen Spirit of Big Bang Coal Blue Diamonds sind hingegen mit dem Automatikwerk HUB1120 ausgestattet. Wie die Modellbezeichnungen bereits erkennen lassen, sind die Lünetten mit Diamanten besetzt. Bei der Big Bang One Click sind es 36 Diamanten mit einem Gesamtgewicht von 0,76 Karat, bei der Spirit of Big Bang 44 Diamanten mit insgesamt 0,7 Karat. Das Funkeln der nach den Standards des Responsible Jewellery Council (RJC) sowie des Kimberley-Prozesses zertifizierten Diamanten korrespondiert mit einem Zifferblatt mit Sonnenschliff in Coal Blue.
Alle Zeitmesser sind bis zu 100 Metern wasserdicht und mit einem farblich passenden, strukturierten oder gefütterten Kautschukarmband in “Coal Blue” mit einer Faltschließe aus Titan versehen. Dank des “One-Click”-Wechselsystems lässt sich diese nach Belieben einfach austauschen.
Die Preise für die Modelle reichen von 14.700 Euro (Big Bang One Click Coal Blue Diamonds), 19.300 Euro (Big Bang Original Unico Coal Blue), 21.600 Euro (Spirit of Big Bang Coal Blue Diamonds) bis zu 22.800 Euro (Spirit of Big Bang Titanium Coal Blue).
Als erfrischender und gleichzeitig beruhigender Pastellton hat sich Salbeigrün in den letzten Jahren zurecht als Trendfarbe einen Namen gemacht. Nun erhält er auch in Form von drei Classic Fusion Sage Green-Modellen Einzug in eine der beliebtesten Kollektionen von Hublot, die bei ihrer Lancierung in den 1980er-Jahren durch ihre Materialkombination aus Gold und Kautschuk für Aufsehen sorgte. Bei den diesjährigen Kreationen handelt es sich um eine Kombination aus einem satinierten und polierten Titangehäuse, einem salbeigrünen Zifferblatt mit Sonnenschliff und einem Kautschukarmband mit farblich passendem Stoffeinsatz. Durch sein asymmetrisches Muster mit 45°-Winkel gewebte 3D-Fäden ähnelt dieses einem Milanaise-Armband.
Neben einem diamantbesetzten 33 mm-Modell mit Quarzwerk gibt es ein Dreizeiger-Modell mit einem 42 mm großen Gehäuse und ein Chronographen-Modell mit 45 mm Gehäusedurchmesser. Sechs H-förmige Titanschrauben auf der Lünette sorgen bei den beiden größeren Modellen für einen hohen Wiedererkennungswert.
Beide verfügen über ein Automatikwerk mit 48 Stunden Gangreserve, das über den offenen Gehäuseboden sichtbar ist. Das salbeigrüne Zifferblatt der Classic Fusion Titanium Sage Green besitzt ein Datumsfenster bei 3 Uhr, während beim Classic Fusion Chronograph Titanium Sage Green versilberte Hilfszifferblätter das Zifferblatt ergänzen. Es ist das erste Mal, dass ein Hublot-Chronograph in dieser Zifferblattfarbe angeboten wird. Die Preise liegen bei 8.800 Euro für das Dreizeiger-Modell und 12.200 Euro für den Chronographen.