TAG Heuer LVMH Watch Week 2026: Neue Carrera 41 mm, Seafarer mit Gezeitenanzeige und Rattrapante-Chronograph im Detail.

Ein Jahr nach dem Debüt präsentiert Louis Vuitton auf der LVMH Watch Week 2026 das dritte Modell der Kollektion Tambour Convergence, ausgestattet mit einem aufwendig guillochierten Zifferblatt, welches der mechanischen Präzision des inhouse entwickelten Innenlebens ein schmuckes Antlitz verleiht.
Die Uhren der Kollektion Tambour Convergence (franz. tambour = Trommel) von Louis Vuitton verfügen über eine Guichet-Zeitanzeige, also kleine, gerahmte Fenster im Zifferblatt, durch die die Stunden und Minuten angezeigt werden. Das verleiht ihnen Hingucker-Qualitäten und zugleich den Designern und Kunsthandwerkern der Marke viel Raum für Kreativität.
Während dieser bei den Premieren-Modellen im vergangenen Jahr mit hochglanzpoliertem Roségold genutzt wird beziehungsweise bei der Platin-Ausführung spektakulär mit 795 Diamanten ausgefasst ist, setzt die neue Tambour Convergence Guilloché in Roségold auf die namensgebende traditionelle Technik der Guillochierung. Gefertigt, montiert und veredelt wird sie in der 2011 gegründeten Uhrenmanufaktur Fabrique du Temps Louis Vuitton.
Die Tambour Convergence Guilloché bietet auf ihrer Oberseite einen doppelten Blickfang. Zum einen durch die besondere Form der Zeitanzeige. Die geschwungenen Öffnungen – Guichets – zeigen unter leicht gewölbtem Saphirglas die Stunden und Minuten an, wobei die Stundenscheibe im oberen und die Minutenscheibe im unteren Fenster rotieren. Beide bestehen aus Messingplatten mit einer 4N-Galvanik-Veredelung. Ein rautenförmiger Marker zwischen den beiden Öffnungen erlaubt das intuitive Ablesen.
Anspruchsvoller Mitbewerber beim Einfangen der Blicke ist die Roségoldabdeckung auf der Vorderseite der Uhr. In aufwendiger Handarbeit haben die Kunsthandwerker der Manufaktur Louis Vuitton von der Zeitanzeige bei 12 Uhr ausgehende Lichtstrahlen in das Edelmetall guillochiert, ergänzt um einen wellenförmigen Ring. Um diesen optisch wie haptisch faszinierenden Effekt zu erzielen, kamen Maschinen aus der Mitte des 19. und dem frühen 20. Jahrhundert zum Einsatz, welche in der Fabrique des Arts, wo Louis Vuitton seine Expertise im Bereich Kunsthandwerk bündelt, über mehrere Monate hinweg restauriert wurden.
Eine große Herausforderung für die Guillocheure bestand in der Wölbung der Vorderseite des 37-Millimeter-Gehäuses. Druck und Schnitttiefe müssen permanent angepasst werden, um die stets exakt gleiche Gravurtiefe zu erzielen. 16 Stunden pro Zifferblatt dauert der Vorgang.
Für Präzision auf dem außergewöhnlichen Zifferblatt der Tambour Convergence Guilloché sorgt das Manufakturwerk LFT MA01.01 mit automatischem Antrieb. Es schwingt mit einer 4-Hz-Unruh (28.800 Halbschwingungen pro Stunde) und bietet eine 45-stündige Gangreserve.
Durch den Saphirglasboden fällt der Blick auf sandgestrahlte Werkbrücken mit mikrogestrahlten Kanten, die V-förmige Peripherie des Roségoldrotors, die polierten Fasen sowie die transparenten Lagersteine. Das aus 201 Komponenten bestehende LFT MA01.01 ist das erste vollständig in den Werkstätten der Marke gefertigte Kaliber. Sein Debüt gab es in den Tambour Convergence-Modellen des vergangenen Jahres.
Die an einem Kalbslederarmband getragene Tambour Convergence Guilloché ist ab sofort bestellbar und kostet 58.500 Euro.
Louis Vuitton
Tambour Convergence Guilloché
W9PG21
Roségold
37 x 8 mm
3 bar
Guichet, Roségold
blaues Kalbsleder, Dornschließe aus Roségold
LFT MA01.01
Automatisch
45 Stunden
28.800 A/h (4 Hz)
Stunden, Minuten
EUR 58.500