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Die Manufaktur Parmigiani bringt eine Weltneuheit: eine Uhr mit unsichtbarem Chronographen, dessen Zeiger erst erscheinen, wenn eine Messung gestartet wird.
Parmigiani feiert 2026 Jubiläum: 30 Jahre gibt es die Marke. Das ist in der Uhrenwelt zwar nur ein Wimpernschlag, aber die Manufaktur hat es in der kurzen Zeit geschafft, in einem Atemzug mit den ganz Großen der Branche genannt zu werden. Das liegt an der großen uhrmacherischen Kompetenz, der hohen Qualität und dem eigenen, unverwechselbaren ästhetischen Stil.
All das kommt auch in der neuen Tonda PF Chronographe Mystérieux zusammen. Ein Chronograph, wie er noch nie zuvor realisiert wurde: Standardmäßig ist von der Funktion nichts zu sehen: Die rhodinierten Zeiger weisen auf Stunden, Minuten und Sekunden und geben wie gewohnt die Uhrzeit an, keine Hilfszifferblätter stören das puristische Zifferblatt. Erst wenn der Träger den einzelnen Drücker betätigt, kommt die Funktion zum Vorschein: Die drei rhodinierten Zeiger springen auf null und starten sofort ihre Messung. Unter ihnen waren ein Stunden- und Minutenzeiger in Roségold verborgen, die nun weiterhin für die Uhrzeit zuständig sind.
Eine zweite Betätigung des Drückers lässt die drei rhodinierten Zeiger anhalten. Die Stoppzeit kann nun wie eine Uhrzeit in Stunden, Minuten und Sekunden abgelesen werden, während die Roségoldzeiger weiterhin die aktuelle Uhrzeit angeben. Bei der dritten Betätigung des Drückers springen die rhodinierten Stunden- und Minutenstoppzeiger wieder über die Roségoldzeiger, lassen diese so verschwinden und sind nun wieder für die Uhrzeit zuständig. Auch der Stoppsekundenzeiger springt nicht auf null und verharrt dort, sondern läuft als permanente Sekunde weiter. Die Uhr sieht wieder wie eine Drei-Zeiger-Uhr aus.
Der von Parmigiani entwickelte, in dieser Form noch nie zuvor realisierte, innovative Chronograph hat mehrere Vorteile: Er erlaubt eine für die Tonda PF typische puristische Gestaltung, bei der das mit Gerstenkornmuster handguillochierte mineralblaue Zifferblatt voll zur Geltung kommt. Außerdem erhöht er die Ablesbarkeit sowohl der Zeit als auch der Stoppzeit. Und er vereinfacht die Bedienung des Chronographen, indem er auf nur einen Drücker setzt.
Die Uhr folgt einer kleinen Serie von Modellen mit unsichtbaren Komplikationen, die erst erscheinen, wenn sie gebraucht werden. 2022 machte die Tonda PF GMT Rattrapante den Anfang: Bei ihr verschwindet auf Knopfdruck der Zeiger für die zweite Zeitzone unter dem Stundenzeiger. 2023 folgte dann die Tonda PF Minute Rattrapante. Sie verfügt über einen zweiten Minutenzeiger, der bei Bedarf unter dem ersten hervorkommt, sich in Fünf-Minuten-Schritten verstellen lässt und dann an der gewählten Position verharrt, um an künftige Ereignisse zu erinnern oder Zeitspannen bis 60 Minuten zu messen.
Mit der Tonda PF Chronographe Mystérieux schafft Parmigiani unter CEO Guido Terreni nun das elaborierteste und technisch aufwendigste Modell in dieser Reihe und treibt das Prinzip auf die Spitze: Statt einem versteckt die Uhr zwei zusätzliche Zeiger, wandelt die Funktion eines dritten Zeigers um und kommt mit einem statt bisher zwei Drückern aus. Während Parmigiani sie optisch also weiter reduziert hat, vergrößern sich ihre Funktion und Komplexität deutlich.
Denn zusätzlich zu einem kompletten Chronographen benötigt die Neuheit für den Stunden- und Minutenzähler je eine Schleppzeigerfunktion, wie es sie in einfacher Ausführung bei einem Rattrapante-Chronographen für den zweiten Sekundenstoppzeiger gibt.
Dass die fünf Zeiger alle auf einer Achse liegen, verkompliziert die Sache zusätzlich. Zudem mussten die Uhrmacher für den Eindrückerchronographen eine neue Schaltradsteuerung entwickeln, denn er startet im Grunde mit einer Flyback-Funktion, stoppt beim zweiten Druck normal und aktiviert beim dritten Druck die doppelte Rattrapante-Funktion.
Umso beeindruckender, dass das neue Manufakturkaliber PF053 mit 6,8 Millimetern für die komplexe Technik recht flach ausfällt. Immerhin 362 Teile mussten die Entwickler unterbringen, und mit 60 Stunden wurde auch an der Gangreserve nicht gespart. Das Werk arbeitet zudem mit präzisionsförderlichen 28.800 Halbschwingungen pro Stunde.
Wie man es von Parmigiani gewohnt ist, widmet sich die Marke auch intensiv den Werksverzierungen: Durch den Saphirglasboden sieht man den Rotor aus 22-karätigem Roségold mit abwechselnd sandgestrahlten und polierten Flächen, die skelettierten, satinierten Brücken und deren von Hand anglierte und polierte Kanten.
Das 40 Millimeter große und 13 Millimeter hohe Edelstahlgehäuse weist die zeitlosen architektonischen Linien der Tonda PF auf. Die gerändelte Lünette aus Platin rahmt das Zifferblatt ein, während das integrierte Stahlband sich organisch verjüngt und der tropfenförmige Drücker mit dem Design der Bandanstöße harmoniert.
Die Tonda PF Chronographe Mystérieux bietet mit dem versteckten Chronographen eine faszinierende und einzigartige Komplikation, die Parmigiani gezielt für das puristische Design der Linie entwickelt hat.
Die Neuheit kostet im Edelstahlgehäuse mit Platinlünette 41.700 Euro.