Mit den neuen, mit Schmuckstein-Zifferblättern ausgestatteten Uhren zeigt Piaget eine große Designbandbreite und damit den typisch facettenreichen und schmuckbetonten Stil der Schweizer Marke. Extraleganza – der Begriff setzt sich zusammen aus „Extra“ (auffällig, extravagant) und „Eleganza“ (italienisch für Eleganz) – verbreitet die Piaget Polo-Neuheit. 1970er-Charme strahlen die Piaget Polo 79 sowie die Andy Warhol-Modelle aus, während die ultraflache Altiplano Ultimate Concept Tourbillon ihre technische Anmutung mit edlen Mineralien unterstreicht.

Piaget knüpft damit an eine Tradition an, die bis ins Jahr 1963 zurückreicht. Damals begann die Manufaktur, sogenannte Hardstone Dials zu fertigen – Zifferblätter aus Schmucksteinen wie Lapislazuli, Türkis, Malachit, Tigerauge, Perlmutt, Jade, Opal und Onyx. Damit stellten Gérald und Valentin Piaget, Enkel des Firmengründers Georges-Édouard Piaget, die Weichen für den Weg zum internationalen Luxuslabel. Die Verschmelzung von Goldschmiede- und Uhrmacherkunst führte zu einer neuen Art von Luxusuhren für Damen und Herren.

Deren lässige Opulenz kam an: bei der luxusaffinen Kundschaft der 1960er- und 1970er-Jahre ebenso wie bei der Prominenz aus Film und Kunst dieser von kulturellen Umbrüchen geprägten Jahrzehnte. Die Vielfalt der schmucken Steine inspirierte Piaget zudem zum Style Selector, mit dem sich Gehäuseform, Zifferblatt, Armband und Edelsteinbesatz individuell konfigurieren ließen.

Dieses Erbe zelebriert Piaget zur Watches & Wonders 2026 mit blauem Sodalit, gold- und rotbraunem Tigerauge sowie metallisch schimmerndem Bronzit – zusammengefasst unter dem programmatischen Titel „Saga Ornamental Stones“. Dabei kommt den neuen Zeitmessern die große Erfahrung der Marke auf diesem Gebiet zugute, die es ermöglicht, die Steine bis zu 0,4 Millimeter dünn zu schleifen und auf Hochglanz zu polieren, um die individuellen Maserungen gezielt hervorzuheben.

Ultraflach: Altiplano Ultimate Concept Tourbillon mit Tigerauge

Bei dieser Altiplano Ultimate Concept Tourbillon ist das Kunststück gelungen, den technischen Look der Uhr trotz Schmuckstein beizubehalten, anstatt ihn zu überdecken – im Gegenteil: Der zurückhaltende Einsatz von goldbraunem Tigerauge unterstreicht die besondere Konstruktion, bei der Gehäuse, Werk und Zifferblatt nicht als getrennte Einheiten, sondern als integriertes Modul konzipiert sind.

Entsprechend werden die verschiedenen Komponenten nebeneinander und nicht übereinander angeordnet. In diese Struktur wurden Elemente aus Tigerauge perfekt eingepasst. Für die Entfernung von Montagerückständen verwendet Piaget eine 0,15 Millimeter feine Nadel, um Beschädigungen der Steine zu vermeiden. Dazu kombiniert Piaget eine farblich passende braune Kobaltlegierung sowie Roségold.

Angelehnt an den Style Selector aus den 1960er-Jahren sind auch andere Kombinationen möglich. Die Wahl besteht zwischen drei weiteren Gehäusefarben sowie den Edelsteinen Sodalit, Jade und Onyx.

Ansonsten punktet die Altiplano Ultimate Concept Tourbillon – eine der flachsten Tourbillonuhren der Welt – mit ihren bekannten Eigenschaften und Maßen von 41,5 × 2 Millimetern.

Das ultraflache Handaufzugskaliber 970P-UC schwingt im 4-Hertz-Takt (28.800 A/h) und bietet eine Gangreserve von mindestens 35 Stunden. Getragen wird sie an einem braunen Kalbslederband mit Mesh-Struktur und Kevlar-Kern. Der Preis in Deutschland beträgt 750.000 Euro.

Luxuriöse Sportlichkeit: Piaget Polo 79 mit Sodalit

Die nach ihrem Entstehungsjahr benannte Piaget Polo 79 feierte ihr Debüt in einer Zeit, als zunehmend sportlichere Uhren nachgefragt wurden. Piagets Antwort war es, Sportlichkeit in Gold statt Eleganz in Edelstahl zu kleiden.

Auch bei ihrer Neuauflage im Jahr 2024 kam ausschließlich Edelmetall zum Einsatz. Auf Gelbgold folgte ein Jahr später Weißgold und im vergangenen Jahr eine Piaget Polo 79 in Bicolor.

2026 zeigt sich die Uhr auch auf dem Zifferblatt edel, und zwar mit dem blauen Schmuckstein Sodalit aus der Mineralgruppe der Silikate. Typisch sind die weißen oder grauen Adern aus Kalzit, die jeden Stein zu einem Unikat machen – und damit auch jedes Zifferblatt der Piaget Polo 79.

Passend zum bis fünf Bar wasserdichten 38-Millimeter-Gehäuse aus Weißgold zeigt sich das Zifferblatt mit den typischen Godronierungen (dekorative Rillen), die den blauen Sodalit unterbrechen und für den geometrisch-grafischen Look der Zweizeigeruhr sorgen.

Darüber hinaus präsentiert die 7,45 Millimeter flache Piaget Polo 79 ihr gewohntes Erscheinungsbild mit vollständig integriertem Armband und den inneren Werten ihrer Vorgängerin. Das Manufakturkaliber 1200P1 mit Automatikaufzug oszilliert mit 3 Hertz (21.600 A/h) und bietet eine Gangreserve von 44 Stunden. Der Preis in Deutschland beträgt 102.000 Euro.

Kissenform in Blau: funkelnde Piaget Polo mit blauem Schmuckstein

Die Piaget Polo wurde im Jahr 2016 lanciert, präsentierte sich mit einem völlig neuen, eigenständigen Design und schloss die damalige Piaget-Lücke im Bereich sportlich-eleganter Uhren in Edelstahl. Die Piaget Polo gab und gibt es in diversen Ausführungen, so auch aus Edelmetall und nun auch mit Schmuckstein-Zifferblatt in Blau in der typischen Kissenform.

Das 36 × 8,8 Millimeter messende und bis fünf Bar wasserdichte Gehäuse kombiniert Roségold mit einer diamantbesetzten Lünette sowie entsprechenden Indizes. Im Inneren arbeitet das automatische Manufakturkaliber 500P1 mit 4 Hertz und 40 Stunden Gangreserve. Getragen an einem Roségoldband kostet diese Piaget Polo in Deutschland 70.500 Euro.

Edles Trio: Drei neue Stein-Zifferblätter für die Andy Warhol

Die heutige Andy Warhol-Linie basiert auf dem historischen Modell 15102, besser bekannt als „Black Tie“. Sie ist eng mit dem Pop-Art-Künstler Andy Warhol verbunden, der ein bedeutendes Mitglied der sogenannten Piaget Society war und eine enge Beziehung zu Yves Piaget pflegte. Warhol besaß mehrere Uhren der Marke; am bekanntesten ist die „Black Tie“.

Nach einzelnen Neuinterpretationen ab 2014 wurde die Linie erst 2024 offiziell als Andy Warhol-Kollektion etabliert. Zahlreiche Edelsteine, aber auch Meteoriten zierten bereits das Zifferblatt der Zweizeigeruhr. Neu hinzugekommen sind nun drei Varianten mit blauem Quarz, metallisch schimmerndem Bronzit und rötlichem Tigerauge.

Hinsichtlich des kissenförmigen Gehäuses (45 × 43 mm) unterscheiden sich die drei Varianten ebenfalls. Während die blaue Version mit Roségold kombiniert wird, erhält die Bronzit-Variante zusätzlich eine diamantbesetzte Lünette. Das Zifferblatt aus rötlichem Tigerauge (auch „Bull’s Eye“) ist ebenfalls von Roségold umgeben und mit einem Clous-de-Paris-Dekor versehen – einem pyramidenförmigen Reliefmuster.

Die Preise in Deutschland betragen 58.000 Euro für die Version mit blauem Zifferblatt sowie 60.500 Euro für die Tigeraugen-Ausführung. Für die Bronzit-Variante mit Diamanten ist der Preis derzeit nur auf Anfrage zu ermitteln.


piaget.com

0 Comments
Meist bewertet
Neueste Älteste
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
0
Teilen Sie gerne Ihre Meinung mit uns.x