Spring Drive U.F.A. Ushio 300 Diver: Grand Seikos präziseste Taucheruhr mit neuem Kaliber, 300 m Wasserdichtheit und kompakterem Gehäuse.

Zur Watches & Wonders 2026 präsentiert Chopard eine weitere Ausführung der Alpine Eagle 41 XPS. Neu sind die Farbe des Zifferblatts sowie ein überarbeitetes Armband, das dank neuer Form und integriertem Verlängerungssystem zusätzlichen Tragekomfort bietet.
Hört oder liest man von der Kollektion Alpine Eagle, klingt das vertraut – wie so vieles in der traditionellen Uhrmacherei. Tatsächlich gibt es den alpinen Adler fürs Handgelenk jedoch erst seit 2019. Damals interpretierte Chopard die 1980 lancierte St. Moritz neu und führte sie als Alpine Eagle in die Gegenwart.
Die ursprüngliche St. Moritz entstand auf Initiative von Karl-Friedrich Scheufele, heute Co-Präsident des Unternehmens. Der Sohn von Karl Scheufele III., der Chopard 1963 übernommen hatte, war seiner Zeit voraus: Schon früh war er überzeugt, dass eine sportlich-luxuriöse Edelstahluhr Erfolg haben würde – eine Einschätzung, die sich als richtig erwies. Knapp vier Jahrzehnte später war es wiederum sein Sohn Karl-Fritz Scheufele, der – mit Unterstützung des Großvaters – die Wiederbelebung dieses Konzepts anstieß.
„Die Alpine Eagle Kollektion verkörpert nicht nur nachhaltige Werte und technische Kompetenz, sondern steht auch für eine Familiengeschichte über drei Generationen – geprägt von Unternehmertum und Ausdauer“, so Karl-Friedrich Scheufele.
Das Generationenprojekt erwies sich von Beginn an als Erfolg. Seit 2019 wurde die vollständig inhouse produzierte und montierte Kollektion um mehrere Komplikationen erweitert, darunter ein Chronograph, ein fliegendes Tourbillon und ein Hochfrequenzwerk. Dabei profitiert die Alpine Eagle von den Kompetenzen, die über Jahrzehnte in der Chopard-Manufaktur in Fleurier aufgebaut wurden.
Neben der technischen Expertise und der Lust an diamantener Brillanz fokussiert sich Chopard immer wieder auch auf die Farbgebung des Zifferblatts mit seinen ganz eigenen Charakteristika. Das Strahlenmotiv erinnert an die Iris eines Adlers, das Gegengewicht des Sekundenzeigers an eine Feder des faszinierenden Raubvogels. Die Farben wiederum sind von der Schönheit der alpinen Landschaft inspiriert.
Begleitet wurde die Einführung der Alpine Eagle zudem von der Gründung der Alpine Eagle Foundation, eine Stiftung zur Bewahrung der Alpen und damit des Lebensraums von See- und Steinadlern in der Schweiz.
Nach der Variante mit einem Messing-Zifferblatt in „Monte Rosa Pink“ – das schnell als lachsfarben bezeichnet wurde – präsentiert sich nun die ultraflache Alpine Eagle 41 XPS mit einem Gesicht in „Mountain Glow“. Vermutlich wird sich die Uhren-Community rasch auf champagnerfarben einigen.
Damit soll an das warme Licht auf den Alpengipfeln bei Sonnenuntergang erinnert werden. Es bildet den freundlichen Hintergrund für Zeiger, Ziffern sowie Indizes aus ethischem Weißgold, die – mit Ausnahme des Sekundenzeigers – mit Superluminova beschichtet sind.
Seit 2018 verwendet Chopard Gold, das internationalen Best-Practice-Standards für Umwelt- und Sozialverträglichkeit entspricht. Ergänzt wird dieses Material durch Lucent Steel, eine Edelstahllegierung mit einem Recyclinganteil von mindestens 80 Prozent. Eingeführt wurde sie 2019 gemeinsam mit der Alpine Eagle-Kollektion.
Und so besteht das bis zehn bar wasserdichte und 41 × 8 Millimeter messende Gehäuse selbstverständlich ebenfalls aus diesem hypoallergenen, abriebfesten und sanft schimmernden Material. Es schützt das Kaliber L.U.C 96.40-L.
Das Kaliber L.U.C 96.40-L basiert auf dem 1996 vorgestellten L.U.C 96.01-L, dem ersten in der Chopard-Manufaktur in Fleurier entwickelten Uhrwerk. In seiner heutigen, modernisierten Ausführung umfasst es 176 Komponenten und bewahrt dabei seine bemerkenswert schlanken Abmessungen von lediglich 27,4 Millimetern Durchmesser bei einer Höhe von nur 3,3 Millimetern.
Ausgestattet mit Chopards bewährter Twin-Technologie – zwei übereinander geschalteten Federhäusern – bietet das Werk eine komfortable Gangreserve von rund 65 Stunden. Für den effizienten Aufzug sorgt ein Mikrorotor aus 22-karätigem, ethisch gewonnenem Gold.
Das mit 4 Hertz schwingende Kaliber ist von der COSC als Chronometer zertifiziert und überzeugt durch hohe Präzision. Eine Schwanenhals-Feinregulierung sowie ein Sekundenstopp ermöglichen eine exakte Justierung. Die Anzeige konzentriert sich bewusst auf das Wesentliche: Stunden, Minuten und eine kleine Sekunde.
Auch die Finissierung erfüllt höchste Ansprüche: Von Hand dekorierte Oberflächen, polierte Details und anglierte Kanten qualifizieren das Werk für das Poinçon de Genève. Dieses Genfer Siegel garantiert nicht nur technische Qualität und Fertigung in Genf, sondern auch eine herausragende dekorative Ausführung. Das entsprechende Signet findet sich auf dem Gehäuseboden sowie auf der Werkbrücke und zeigt das Wappen der Stadt Genf mit Schlüssel und Adler – wie geschaffen für die Kollektion Alpine Eagle.
Die neue Alpine Eagle 41 XPS ist mit einem neu gestalteten Armband in Lucent Steel ausgestattet. Die ersten fünf Glieder vom Gehäuse aus wurden deutlich verjüngt, was den Tragekomfort erhöht und das schlanke Profil der Uhr zusätzlich betont.
Zudem verfügt das neue Armband über ein Komfort-Verlängerungssystem, das in die Dreifach-Faltschließe integriert ist. Durch einfaches Ziehen oder Schieben des ersten Armbandglieds lässt sich das Band um bis zu fünf Millimeter verstellen und so an Temperatur, Aktivität oder die Bewegungen des Handgelenks anpassen.
Der Preis für die Alpine Eagle 41 XPS „Mountain Glow“ beträgt 29.500 €.