Es war ein weiteres außergewöhnliches Jahr für die Uhrenindustrie. Wir zeigen die Top 24 Uhren des Jahres 2025.
Nach mehr als 15 Jahren als Designer für globale Marken wie Porsche oder Ducati und CPO bei Breitling, gründete Sylvain Berneron im Jahr 2022 seine eigene Marke in Neuenburg. Mit seinem eigenen Atelier suchte Berneron bewusst mehr kreative Freiheit und schuf eine Manufaktur, die auf Établissage basiert: die Komponenten stammen von ausgewählten Schweizer Zulieferern, doch Konzeption, Design, Konstruktion, Entwicklung, Montage sowie Kundendienst erfolgen vollständig inhouse. Die Marke verkauft ausschließlich direkt an Sammler und hält ihre Stückzahlen bewusst niedrig. Aktuell verfolgt Berneron den Aufbau von vier Kollektionen; zwei davon sind bereits lanciert. Den Auftakt des Schaffens bildet das Mirage--Kaliber 233, ein asymmetrisches Werk, das zwei Jahre Entwicklungszeit erforderte und um ein neu gedachtes Räderwerkslayout konstruiert wurde. Charakteristisch sind Guilloché-Brücken aus Weißgold, eine in der Branche einzigartige Wahl, sowie Grundplatinen aus Gold. Premiere feierte das Kaliber in der Mirage 38, deren asymmetrisches Gehäuse sich an den Kurven der Fibonacci-Spirale orientiert. Auch Zeiger, Zifferblattgestaltung und Typografie folgen diesem organischen, skulpturalen Ansatz. Die Mirage-Kollektion wurde 2023 als eine avantgardistische Dresswatch-Serie vorgestellt und ist inzwischen bis 2028 ausgebucht. Neben der Mirage 38 umfasst sie die Mirage 34, erhältlich mit handgefertigten Steinzifferblättern wie Tigerauge oder Lapislazuli. Als zweite Säule folgte im Jahr 2025 die Quantième Annuelle, ein Jahreskalender mit zwei Korrekturdrückern, Doppelfederhaus und springender Stundenanzeige.