Im Rahmen der siebten LVMH Watch Week, die vom 19. bis 21. Januar 2026 stattfindet, bringt die LVMH-Gruppe ihre neun Manufakturen in Mailand zusammen, um ihre wichtigsten Neuheiten und Innovationen zu präsentieren. Die Veranstaltung vereint neben den Marken Bulgari, Daniel Roth, Gérald Genta, Hublot, L’Epée 1839, Louis Vuitton, Tiffany & Co. und TAG Heuer auch Zenith, die neben der Wiederbelebung eines historischen Modells innerhalb der Defy Revival Kollektion auch einige spannende Neuheiten der Defy Skyline Linie bereithält – darunter die erste Uhr der Linie, die das Tourbillon mit einer skelettierten Uhrwerkskonstruktion des El Primero in einem Zeitmesser kombiniert. Hier sind alle Details über die Zenith LVMH Watch Week 2026 Neuheiten.

Die Defy Revival A3643 – eine detailgetreue Neuauflage eines historischen Modells

Die Defy Revival A3643 – eine detailgetreue Neuauflage eines historischen Modells Als einer der Höhepunkte neuer Zenith-Produktvorstellungen gilt stets auch die Neuauflage von Zeitmessern, die tief in der Unternehmenshistorie verwurzelt sind und mit denen Zenith den historischen Modellen eine besondere Bedeutung beimisst – und so ist es im Rahmen der Lancierungen der Zenith LVMH Watch Week 2026 auch diesmal mit der nun vorgestellten Defy Revival A3643, die bis auf das Jahr 1969 zurückzudatieren ist. Die Neuauflage historischer Defy-Zeitmesser begründete Zenith im Jahr 2022 mit der ersten Defy Revival A3642, während die Marke im folgenden Jahr ein Revival-Modell der A3691 von 1971 einführte, das sich an seinem rubinroten Zifferblatt erkennen lässt.

Ausgangspunkt und Grundlage der diesmaligen Neuauflage ist die Referenz A3643, die sich von 1969 bis circa 1975 in Produktion befand und sich dadurch definierte, dass ihre Formen aus einem achteckigen Gehäuse und einer vierzehnseitigen Lünette hervorgingen. 1969 markiert ein entscheidendes Jahr in der Geschichte von Zenith. Neben der Einführung des Kalibers El Primero, dem ersten automatischen Chronographenkaliber, das mit seiner hohen Frequenz von 36.000 Halbschwingungen pro Stunde die Zeit auf die Zehntelsekunde genau stoppen konnte, lancierte die Manufaktur auch die Defy. Demnach folgt das Gehäuse der detailgetreu nachgebildeten Neuheit ebenfalls einer kantigen Erscheinung: Ihr robustes 37-mm-Gehäuse aus Edelstahl mit hochglanzpolierter, emblematischer vierzehnseitiger Lünette und einer Wasserdichtigkeit von 30 Metern ist an die Konstruktion der zuvor lancierten Revival-Editionen angelehnt. Dreht man die Uhr um, wird der direkt ablesbare Gegensatz zwischen alter und neuer Modellgestaltung sofort erkennbar: Anstelle des massiven Gehäusebodens der Defy von 1969 ist die Defy Revival A3643 mit einem Saphirglasboden ausgestattet, der einen Blick auf das automatische Manufakturwerk Elite 670 im Inneren und seine skelettierte, sternförmige Schwungmasse gewährt. Das automatische Kaliber arbeitet mit einer Frequenz von 4 Hz und liefert eine Gangreserve von rund 50 Stunden.

Auf dem silberfarbenen, mit einem Sonnenschliff verzierten Zifferblatt der Neuheit bleibt Zenith dem Zifferblatt des historischen Modells durch die Nachbildung bis ins Detail treu, überführt es jedoch durch zeitgemäße Materialwahl und Produktionsschritte in eine moderne Ästhetik: Die applizierten Stundenindizes weisen ein zweistufiges Profil auf, das einerseits über ein satiniertes mittiges Segment verfügt, das sich andererseits über glänzende, schwarz lackierte Vertiefungen erhebt. Umrahmt werden diese von mit Leuchtmasse beschichteten rechteckigen Blöcken. In der Mitte erheben sich facettierte Zeiger, während der Sekundenzeiger – wie beim historischen Modell – mit einem Rechteck in leuchtendem Orange versehen wurde. Erhältlich ist die Defy Revival A3643 ab sofort in Zenith-Boutiquen, Online-Shops und bei autorisierten Fachhändlern weltweit zu einem Preis von 7.900 Euro.

Zenith LVMH Watch Week 2026: Neuheiten der Defy Skyline Kollektion

Zwei Neuheiten für die Defy Skyline in 36 mm

Den größten Zuwachs an Zenith LVMH Watch Week 2026 Neuheiten verzeichnet jedoch die Defy Skyline Kollektion, die erstmals im Jahr 2022 Einzug in das Zenith-Produktportfolio erhielt. Den Anfang macht die ursprünglich in Dunkelblau, Eisblau, Pastellgrün und Pastellrosa angebotene Unisex-Uhr Defy Skyline in 36 mm. Hierbei handelt es sich um zwei neue Modelle, die beide mit einem silberfarbenen Zifferblatt mit Sternenmuster ausgestattet sind und sich ebenfalls beide durch ein 36 mm großes Edelstahlgehäuse auszeichnen, in dem sich das Elite-670-Uhrwerk befindet. Dieses automatisch aufziehende Uhrwerk arbeitet mit einer Frequenz von 28.000 Halbschwingungen pro Stunde (4 Hz) und bietet eine Gangreserve von 50 Stunden. Doch kommen wir von den Gemeinsamkeiten beider Modelle zu dem, was sie voneinander unterscheidet. Der wesentliche Unterschied der beiden Modelle liegt in den 52 Diamanten im Brillantschliff mit einem Gewicht von circa 1,00 ct, die die Lünette des einen Modells zieren. Der Preis des Modells ohne edelsteinbesetzte Lünette beläuft sich auf 9.500 EUR, während das Modell mit Edelsteinbesatz zu einem Preis von 13.500 EUR erhältlich ist.

Zenith LVMH Watch Week 2026: Defy Skyline Skeleton & Defy Skyline Chronograph in schwarzer Keramik

Im Rahmen der Zenith LVMH Watch Week 2026 präsentiert Zenith zudem zwei Neuheiten der Defy Skyline Linie, die beide über ein Gehäuse aus schwarzer Keramik verfügen und von denen jede Variante ihren ganz eigenen Charakter auf dem Zifferblatt präsentiert: An der Spitze steht die Defy Skyline Skeleton, die erstmalig die schwarze Keramik ihres 41 mm großen Gehäuses mit dem vollständig in einem goldenen Farbton veredelten Uhrwerk El Primero 3620 SK kombiniert. Das automatische Uhrwerk mit einer Gangreserve von 55 Stunden bei einer Frequenz von 36.000 Halbschwingungen pro Stunde (5 Hz) befindet sich unter einem offengearbeiteten Zifferblatt, dessen Form an den Zenith Stern von 1969 angelehnt ist. Neben den vergoldeten, zentralen Stunden- und Minutenzeigern besitzt die Uhr zudem laut Zenith die weltweit erste und einzige konstant laufende Anzeige der 1/10-Sekunde bei 6 Uhr. Das bedeutet, dass der direkt über die 5-Hz-Hemmung angetriebene Zeiger alle zehn Sekunden eine Umdrehung auf der kleinen Sekundenanzeige vollführt. Neben dem integrierten schwarzen Keramikarmband ist ein weiteres Armband aus schwarzem, gemustertem Kautschuk im Lieferumfang der Uhr enthalten. Die Defy Skyline Skeleton ist ab sofort in Zenith Boutiquen, Online-Shops und bei autorisierten Händlern weltweit zu einem Preis von 19.100 Euro erhältlich.

Mit der Defy Skyline Chronograph, einem automatischen Schaltradchronographen mit El Primero Uhrwerk und Messung sowie Anzeige auf die 1/10-Sekunde genau, folgt das zweite Modell, das über ein Gehäuse aus schwarzer Keramik verfügt. 2025 wurde das Modell zum 160-jährigen Jubiläum der Manufaktur erstmals als vollständig aus Keramik gefertigtes Trio in Blautönen präsentiert. Diesmal kleidet sich der Zeitmesser in ein 42 mm großes Gehäuse aus schwarzer Keramik, das bis zu 100 Meter wasserdicht ist. Das Zifferblatt der Uhr, das mit einem Muster aus vierzackigen Sternen graviert ist, greift den Farbton des Gehäuses am Rand auf und nimmt zum Zentrum hin allmählich einen helleren Farbton an. In das Zifferblatt integriert sind drei Hilfszifferblätter: der 60-Sekunden-Zähler befindet sich bei 3 Uhr, der 60-Minuten-Zähler bei 6 Uhr und die kleine Sekunde bei 9 Uhr. Dazwischen, bei 4:30 Uhr, ist ein Datumsfenster positioniert.

Im Inneren befindet sich mit dem El Primero 3600 eine moderne Weiterentwicklung des ersten automatischen Chronographenkalibers der Welt, das heute über ein Hemmungsrad und einen Hebel aus Silizium verfügt und dazu führt, dass der Chronographensekundenzeiger eine vollständige Umdrehung des Zifferblatts in zehn Sekunden durchführt. Das Uhrwerk, das mit einer Frequenz von 36.000 Halbschwingungen pro Stunde (5 Hz) arbeitet und eine Gangreserve von 60 Stunden bietet, ist samt seines gebläuten Säulenrads und seiner in Grau gehaltenen sternförmigen Schwungmasse durch den Saphirglasboden der Uhr zu erkennen. Die Defy Skyline Chronograph ist zu einem Preis von 23.400 Euro ab sofort in Zenith Boutiquen, Online-Shops und bei autorisierten Händlern weltweit erhältlich.

Zenith LVMH Watch Week 2026: Defy Skyline Tourbillon Skeleton

Neben zwei 36-mm-Neuheiten und zwei weiteren in schwarzer Keramik gibt es eine weitere Vorstellung innerhalb der Reihen der Defy Kollektion: die Defy Skyline Tourbillon Skeleton, die erstmals innerhalb der Linie ein Tourbillon mit einer skelettierten Uhrwerkskonstruktion kombiniert. Damit ist die zentrale Bedeutung der Uhr benannt: Durch die skelettierte Ausarbeitung des in einem intensiven Blau gehaltenen El Primero 3630 SK kann der Träger die Kraftübertragung des Uhrwerks durch das Saphirglas der Uhr verfolgen. Die im offengelegten Federhaus befindliche Hauptfeder gibt im Laufe ihrer 50-stündigen Gangreserve ihre gespeicherte Energie langsam frei, setzt das Räderwerk in Bewegung und gelangt schließlich zum Tourbillon, das Hemmung und Unruh beherbergt, deren Zusammenspiel den gleichmäßigen Gang der Uhr reguliert.

Das Tourbillon, das sich in einer Minute einmal um seine eigene Achse dreht, ist oberseitig an einer roségoldenen Brücke befestigt und arbeitet mit einer Frequenz von 36.000 Halbschwingungen pro Stunde (5 Hz), während sein Tourbillonkäfig aus 56 Komponenten besteht. Das Tourbillon sitzt in der Öffnung eines stilisierten Zenith-Sterns, dessen nach 12 Uhr hin spitz zulaufende Brücken einen einzelnen Zacken ausformen. Auf diesem Zacken sitzen wiederum die massivgoldenen Stunden- und Minutenzeiger, die mit dem Leuchtstoff Super-Luminova gefüllt sind. Umrahmt wird das Uhrwerk auf der Oberseite von einem peripheren Höhenring, auf dem sich die Stundenindizes einfinden.

Durch die Verwendung zweier Saphirgläser – auf Vorder- und Rückseite – kann die Mechanik auch dann betrachtet werden, wenn man die Uhr umdreht: Hier erblickt man neben der offengelegten Mechanik einen roségoldenen Aufzugsrotor, der über eine Schwungmasse aus Massivgold verfügt. Gestalterisch findet die Neuheit ihren Höhepunkt in der Kombination des El Primero 3630 SK Kalibers, dessen Brücken und Hauptplatine vollständig in einer blauen PVD-Beschichtung gehüllt sind und anschließend teilweise poliert wurden, um rhodinierte, abgeschrägte Kanten zum Vorschein zu bringen, mit dem 41 mm großen Roségoldgehäuse. Das Gehäuse ist dabei bis zu 100 Meter wasserdicht. Die auf 50 Exemplare limitierte Defy Skyline Tourbillon Skeleton ist wie die anderen Neuheiten in Zenith Boutiquen, online und bei autorisierten Händlern weltweit erhältlich. Der Preis beläuft sich auf 102.800 Euro.


zenith-watches.com

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